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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 09:53 
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Vorschau Basel - YB

FC Basel - BSC Young Boys, Freitag, 29. Mai 2009, 20:15 Uhr, St. Jakob Park, Basel.

Die Situation bei YB präsentiert sich wie folgt:

Verletzte Spieler:
Thierry Doubaï (rekonvaleszent); die Spieler Mario Raimondi, Gilles Yapi und Carlos Varela sind angeschlagen (Einsatz fraglich).

Gesperrter Spieler:
Xavier Hochstrasser (Gelbsperre).

Resultate in dieser Saison:
Cup-Halbfinal am 16. April 09: YB – Basel 0:0, 3:2 im Penaltyschiessen.
Meisterschaft: 7. Februar 09: YB – Basel 3:2 (Tore: 48. Ghezal 1:0, 60. Raimondi 2:0, 64. Streller 2:1, 70. Derdiyok 2:2, 88. Häberli 3:2). – 27. September 2008: Basel – YB 1:2 (Tore: 32. Bastians 0:1, 70. Häberli 0:2, 79. Gelabert 1:2). – 18. Juli 2008: YB – Basel 1:2 (Tore: 19. Eudis 1:0, 69. Perovic 1:1, 87.Huggel 1:2; YB mit Trainer Andermatt).

Am Samstag, 30. Mai 2009, beendet YB die Saison offiziell bei einem Teamessen. Das Training für die zweite Jahreshälfte wird bereits am Freitag, 12. Juli, wieder aufgenommen. Ab 14. Juni weilt YB in einem einwöchigen Trainingslager im italienischen Cervia bei Rimini. Meisterschaftsbeginn ist am 11./12. Juli.

Extrazug:
Auch nach Basel verkehrt ein Extrazug. Abfahrt in Bern: 16:52 Uhr.

Die Ostkurve und gäubschwarzsüchtig organisieren in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug an das Auswärtsspiel vom 29. Mai 2009 in Basel.

Die Reise im Extrazug wird zu folgenden Preisen angeboten:
Reisende ohne Halbtax CHF 40.00
Reisende mit Halbtax CHF 20.00
GAs sind gültig!

Tickets für den Zug sind ab sofort an sämtlichen bedienten Schaltern erhältlich (Art.-Nr. 7915)

FAHRPLAN

Hinfahrt:
Bern ab 16:52 Uhr
Burgdorf ab 17:12 Uhr
Herzogenbuchsee ab 17:24 Uhr
Langenthal ab 17:31 Uhr
Basel St. Jakob an 18:45 Uhr

Rückfahrt:
Basel St. Jakob ab 22:20 Uhr
Langenthal an 23:02 Uhr
Herzogenbuchsee an 23:07 Uhr
Burgdorf an 23:18 Uhr
Bern an 23:35 Uhr

Matchtickets werden voraussichtlich noch im Extrazug verkauft. Definitive Infos folgen.

Diesmal gibt es im Zug wiederum einen Getränkeverkauf - der Erlös fliesst in die Kassen der beiden Fanorganisationen!


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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 10:31 
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Blick, 29.05.2009

Überholt Fahrschüler Doumbia den FCB?

BERN - Tore schiessen kann er - Toreinfahrten treffen, muss er noch üben. YB-Stürmer Seydou Doumbia nimmt Fahrstunden – BLICK fährt mit.

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Hier gibt YB-Publikumsliebling Seydou Doumbia Gas. Klicken Sie sich durch die Bilder. (Pius Koller)

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Dienstagnachmittag, Hauptbahnhof Bern, eineinhalb Stunden nach dem Wolkenbruch. Seydou Doumbia trägt ein langärmliges Puma-Shirt, weite Jeans und Flip-Flops. Cool. Wie immer. Schon von weitem zeigt er sein breites Lächeln. Wir begleiten den besten Goalgetter der Liga (bisher 20 Tore) bei seiner Fahrstunde.

Als Erstes gibts bei Farhlehrer Jean-Pierre General Anschauungsunterricht zu Fuss. Von der Terrasse wird der enge und verkehrstechnisch chaotische Bahnhofplatz aus der Vogelperspektive studiert. Erst später darf sich Doumbia hinters Steuer klemmen. Jean-Pierre General: «Bei afrikanischen Fahrschülern steht für mich die Sicherheit zuoberst, weil es bei uns zu Hause keine gibt.»

Dann gehts endlich los. General gibt Anweisungen, Doumbia fährt vorsichtig. Anders als im gegnerischen Strafraum lässt der Vollblut-Stürmer den anderen Verkehrsteilnehmer gerne den Vortritt. «Ich habe keinen Stress», sagt Doumbia. «Dafür ein gutes Auge», lobt General. «Man merkt, dass er Fussballer ist. Bei der nächsten Ampel Richtung Lausanne.»

Mitte Juli will Doumbia auf die Strasse

Doumbia nimmt seine 16. Fahrstunde. Parkieren angesagt. Vorwärts, seitwärts, links und rechts. Ausbildner General beobachtet von aussen, klopft Sprüche. Dirigiert. Der YB-Star kennt die Stadt schon gut – den Weg zurück zum Hauptbahnhof findet er auch im dichten Feierabendverkehr locker.

Doumbias Traumauto ist der Porsche Cayenne, den gibts auch mit Automatikgetriebe. Und «cruisen» macht für einen Hip-Hopper wie Doumbia mit Automat sowieso mehr Spass.

Hat Doumbia den Cayenne schon bestellt? «Nein, nein. Dafür habe ich später auch noch Zeit. Zuerst muss ich den Fahrausweis haben.» Der 21-Jährige hat keine Zeit, regelmässig Fahrstunden zu nehmen, weil wichtige Spiele anstehen, wie heute gegen den FC Basel. Mit einem Sieg kann YB die Basler noch auf Rang drei verdrängen. Mitte Juli sollte er auch den begehrten Fahrausweis in den Händen halten.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/ueberholt-fahrschueler-doumbia-den-fcb-120252

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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 14:14 
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28.05.2009 | Abschlussspiel der Saison 2008/2009

Am Freitag, 29. Mai, spielt der FC Basel in der 36. und letzten Runde der laufenden Axpo Super League-Saison gegen die drittplatzierten Berner Young Boys. Ziel für den FC Basel ist das Halten des zweiten Platzes – möglichst mit einem Sieg. Anpiff im St. Jakob-Park ist um 20:15 Uhr.

Auch ein Unentschieden würde zwar für den zweiten Platz reichen, Trainer Christian Gross will aber mit gewohntem Ergeiz drei Punkte holen. Gross betonte, dass es sich um ein Abschlussspiel der laufenden Saison und nicht um eine Abschiedsspiel handelt, und rückte damit zu Recht den Match in den Vordergrund. „Der Fokus gilt den Spielern, von welchen ich absolute Konzentration und Effizienz erwarte“, forderte der Basler Noch-Trainer. Gross ist überzeugt, dass sich alle Spieler zum Abschluss der Saison noch einmal präsentieren wollen.


Keine Gelegenheit dazu haben die Verletzten François Marque, Ronny Hodel und Carlitos. Wieder 100% fit ist dafür Scott Chipperfield und auch Marco Streller kehrt nach verbüsster Gelb-Sperre ins Team zurück. Beide, Chipperfield und Streller, werden ziemlich sicher in der Startaufstellung stehen.


Der FC Basel will gegen YB Revanche nehmen für das knappe Ausscheiden nach Penalties im dramatischen Auswärts-Halbfinale des Schweizer Cups im April dieses Jahres und für die Heimniederlage in der Axpo Super League vom vergangenen Herbst (1:2). Man darf zuversichtlich sein, die Bilanz des FCB gegen YB im eigenen Stadion ist nämlich ausgezeichnet: Vor der erwähnten Niederlage gewann der FCB sieben der zehn letzten Aufeinandertreffen im Joggeli und spielte nur drei Mal unentschieden.


Für das Saisonfinale wurden bisher 31'500 Tickets verkauft. Es bleibt zu hoffen, dass die Fans zahlreich erscheinen und ihren FC Basel anfeuern! Und irgendwie ist es halt doch auch ein Abschiedsspiel eines verdienten und langjährigen FCB-Angestellten, auch wenn für Gross auf dessen eigenen Wunsch keine offizielle Verabschiedung geplant ist. Wenn sich spontan etwas ergeben sollte, wäre das allerdings auch recht.

http://www.fcb.ch


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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 15:07 
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http://www.football.ch, 29.05.2009

Doumbia steht vor dem zweiten persönlichen Titel

Am Freitag um 20.15 Uhr in Basel bestreitet der BSC Young Boys ein Endspiel um den 2. Rang in der Meisterschaft. Stürmer Seydou Doumbia will erneut treffen, um sich die Krone des Torschützenkönigs der Axpo Super League definitiv zu sichern. Mit 21 Jahren könnte sich der Ivorer nach seinem ersten Jahr in der Schweiz zum zweiten Mal als bester Torjäger auszeichnen lassen. Beim Heimklub steht Christian Gross zum 358. und letzten Mal als Trainer des FC Basel an der Seitenlinie.

Beim Spiel vom Freitag Abend im Basler St. Jakob-Park geht es im direkten Duell zwischen dem FC Basel und dem BSC Young Boys um den Titel des Schweizer Vizemeisters. Der Platz direkt hinter dem Meister FC Zürich verspricht die bessere Ausgangslage in der neu geschaffenen Europa League. Der Zweitplatzierte wird wie Cupsieger FC Sion in der letzten Qualifikationsrunde in den europäischen Wettbewerb eingreifen, der Dritte eine Runde früher. «Das wäre eine kleine Entschädigung für unsere gute Saison», sagt Seydou Doumbia, im Wissen, sowohl in der Meisterschaft wie im Cup erneut gescheitert zu sein. «Wir haben lange in beiden Wettbewerben mitgespielt, aber heute stehen wir mit nichts da. Das ist schwer zu akzeptieren.»

Persönlich hat Seydou Doumbia seine Ziele erreicht. «Zu Beginn der Saison hatte ich die Grenze von 15 Toren im Blick», erinnert sich der 21-Jährige. 90 Minuten vor Ende der Saison 2008/09 steht der Afrikaner bereits bei 20 Saisontoren und hat sich zudem 9 Assists gutschreiben lassen. Beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass er nur in sieben Partien in der Startformation stand, dafür 24 Mal als Joker zum Einsatz kam. «Das ist vielleicht einmalig auf der Welt», lacht Doumbia, der besonders in der zweiten Saisonhälfte mit 15 Toren und 6 Assist mächtig aufgedreht hat. «Ich bin auf dem richtigen Weg, will aber noch nicht aufhören und hoffe, am Freitag in Basel noch ein oder zwei Tore erzielen zu können. Dafür arbeite ich!» Wenn die Zürcher Almen Abdi (18) und Eric Hassli (17) im Derby gegen die Grasshoppers nicht zwei, respektive drei Tore erzielen, kann sich Seydou Doumbia als bester Torschütze der Liga feiern lassen. «Das wäre mein zweiter persönlicher Titel nach demjenigen in der Elfenbeinküste.» In der Spielzeit 2005/06 hatte er für AS Denguele 15 Tore erzielt und war damit bester Goalgetter.

Noch eine Saison - und dann?

Seydou Doumbia freut sich, «in die Geschichte einzugehen». Aber wird er weiterhin in der Schweiz spielen? Trotz des bis 2012 laufenden Vertrages sind seine Qualitäten und seine Leistungen im Ausland nicht unbemerkt geblieben. «Ich vernehme auf dem Internet oder aus Zeitungen, dass sich andere Klubs für mich interessieren», sagt der Stürmer. «Die Leute erzählen viel, aber für den Moment habe ich nichts konkretes bekommen. Der Mercato fängt ja erst an.» Vorerst zählen aber nur die Young Boys. «Mein Ziel ist es, einmal bei einem grösseren Klub zu spielen, das ist klar und logisch, aber wenn sich die Möglichkeit im Sommer nicht ergibt, werde ich für YB in der nächsten Saison noch härter arbeiten. Ich bin überzeugt, dass ich noch mehr leisten kann.»

Im Durchschnitt mehr als 2 Punkte pro Spiel

Mit einer Niederlage würde der FC Basel auf Rang 3 der Axpo Super League zurückfallen und die Saison mit der schlechtesten Klassierung seit 2000/01 abschliessen. In seinem letzten Spiel als Trainer des FC Basel will Christian Gross aber nicht an dieses Szenario denken. «Der Blick muss auf die Spieler gerichtet sein. Von ihnen erwarte ich absolute Konzentration und grosse Effizienz», erklärt der Zürcher Coach. Vor seinem 358. und letzten Einsatz für den FCB ist bereits klar, dass Christian Gross sein Jahrzehnt an der Spitze des Klubs mit einem Punktedurchschnitt von mehr als 2 Zählern abschliessen wird (2,01). Seine Bilanz ist mit 212 Siegen, 84 Unentschieden und 61 Niederlagen beeindruckend. Diese Zahlen erklären auch den grossen Erfolg des FCB mit vier Meistertiteln und vier Cupsiegen in der Ära Gross. (db)

http://www.football.ch/sfl/de/start.aspx?vNews=1&newsID=2

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2009, 05:51 
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3:0 gwinne in basel unter dene vorussetzige, mou mou das isch ä gueti leischtig gsi zum abschluss vor saison. yb het zwar ir erschte haubzyt ziemlech z'glück uf sire site gha, aber ir haubzyt zwöi si si de doch no chli muetiger worde. ach wie sehr hät ig mir das spiel und vor allem das resultat letscht jahr zur gliche zyt am gliche ort gwünscht.

schad hets eifach für dä cupsieg o nid glängt, süsch wärs fasch ä perfekti saison gsi.

2009/10 si o mir wieder parat!

:ybforever:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2009, 07:44 
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zisch.ch, 30.05.2009

Leises Adieu von Christian Gross

Der FC Basel hat dem scheidenden Trainer Christian Gross einen zünftig misslungenen Abschied "bereitet".
Durch das 0:3 gegen die Young Boys wurde der FCB vom Gegner noch auf den dritten Rang verdrängt.

Die persönliche Dernière des erfolgreichsten Schweizer Klubtrainers der Neuzeit endete, wie es sich Gross gewünscht hatte: Ohne grosses Aufsehen. Nach Spielschluss drehte sich der Zürcher ein paar Mal um die eigene Achse, winkte dem stehend applaudierenden Publikum zu und verschwand nach wenigen Sekunden durch die Senftube im Stadionbauch. Emotionen oder gar feuchte Augen waren im Gesicht des Erfolgscoachs nicht auszumachen. "Ich bin gefasst", sagte Gross im TV-Interview nach der Partie, ehe er sich mit der Spielanalyse zu befassen begann. "A coach to remember" oder "dangge fyr das Grosse Joorzähnt" zollten dafür die zu Beginn schweigenden Fans Tribut.

Die Folge der klaren Heimniederlage könnte Gross an sich egal sein. Weil die Young Boys den FCB noch überholten, muss der Teilnehmer der letzten Champions League als ASL-Dritter (schlechteste Klassierung seit 2001!) in der kommenden Europa League bereits in der zweiten Qualifikationsrunde einsteigen. Und nicht die Höhe der Niederlage, sondern vor allem die Art der Entstehung dürfte Gross in seinem 506. und letzten Spiel als Basler Coach geärgert haben.

Nach einer halbwegs guten ersten Halbzeit brach das Heimteam in den zweiten 45 Minuten ein. Die anfängliche Feldüberlegenheit schlug nach dem ersten Gegentor um: Einen Freistoss von Baykal lenkte Marco Streller unhaltbar über den eigenen Goalie ab, danach übernahmen die Young Boys das Kommando. David Degen (73.) und Thomas Häberli (76.) nutzten die Basler Lustlosigkeit aus. Wenn die Berner Cupfinal-Verlierer im Abschluss noch konsequenter gewesen wären, hätte Gross' Abschied in einer noch grösseren Demütigung geendet. Einen solchen Abgang hätten selbst die nicht wohlgesinnten FCB-Supporter ihrem Trainer nicht gewünscht.

Basel - Young Boys 0:3 (0:0).
St.-Jakob-Park. - 27 526 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 50. Baykal 0:1. 73. Degen 0:2. 76. Häberli 0:3.

Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Ferati, Safari (74. Perovic); Huggel; Frei (60. Derdiyok), Gelabert, Ergic, Chipperfield; Streller.

Young Boys: Wölfli; Affolter, Ghezal, Schneider; Baykal; Degen, Schwegler (86. Traoré), Bastians; Schneuwly (71. Häberli); Doumbia, Regazzoni (60. Portillo).

Bemerkungen: Basel ohne Carlitos, Hodel, Marque, Rubio und Stocker, Young Boys ohne Doubai, Raimondi, Varela, Yapi (alle verletzt) und Hochstrasser (gesperrt). 33. Lattenschuss von Safari. Verwarnungen: 40. Abraham (Foul). 63. Ghezal (Foul).

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/sport/fussball/superleague/detail.htm?client_request_className=SdaNewsItem&client_request_contentOID=315584

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2009, 07:46 
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NZZ, 30.05.2009

Das letzte Mal

Gross verliert mit Basel sein letztes Spiel als FCB-Coach gegen YB 0:3

Im Fussball zählt nur die Gegenwart. Manchmal auch die Zukunft, weil in ihr die Quelle der Hoffnung sprudelt. Die Vergangenheit aber spielt nur ganz selten eine Rolle. Einer dieser seltenen Momente bot der Freitagabend im Basler St.-Jakob-Park, wo Christian Gross seinen letzten Auftritt als FCB-Coach hatte. Und es war ein Auftritt, als Gross aus der Senftube in die Arena schritt. Die Mannschaft hatte sich für ihren Trainer den Song «(You want to make) A Memory» gewünscht, das Stadion-TV zoomte auf Gross. Es war merkwürdig ruhig, aber als die Musik ihre Wirkung entfaltete, spendeten die 27 500 Zuschauer warmen Applaus, als gäbe es einen Theaterabend oder ein gelungenes Konzert zu beklatschen.

Es war ja auch grosses Theater, das der 55-Jährige in den letzten zehn Jahren geboten hatte. All die Pokale, Siege, Champions-League- und Uefa-Cup-Abende. Auch Dramen wurden aufgeführt, das schlimmste am 13. Mai 2006, als Gross im letzten Moment den Titel gegen den FC Zürich verloren hatte und alles in einem wüsten Chaos endete. Nun hatte sich seit längerem das einst so innige Verhältnis zwischen Gross und dem FCB abgekühlt, zu wenig attraktiv sei die Spielweise, zu wenig optimistisch, zu sehr stehe der Sieg und zu wenig das Spiel im Vordergrund.

War das Publikum froh, den Mann, der sie so lange glücklich gemacht hatte, nun loszuwerden? Zollte es ihm Respekt, ein letztes Mal? Es war nicht zu klären. Gross schien jedenfalls gerührt, er malträtierte einen Kaugummi zwischen den Kiefern, winkte ins Publikum, lachte und nahm seinen Platz vor der Spielerbank ein – zum letzten Mal: zum letzten Mal «früh ein Tor erzielen», zum letzten Mal «den Gegner unter Druck setzen», zum letzten Mal «unbedingt drei Punkte holen».

Doch es kam anders. Der FC Basel hatte die besseren Chancen, doch das erste Tor schossen die Berner: Baykal, einst im FCB mit Gross nicht warm geworden, erzielte nach einem Freistoss das 1:0 (50). Und auch das 2:0 (73.) schoss mit David Degen ein Spieler, den Gross ausgebildet hatte und der Basel mit Misstönen verlassen hatte. Häberli war es schliesslich, der eine der vielen Konterchancen ausnützte und zum 3:0 für YB traf. Damit überholte YB im letzten Spiel den FCB und belegt den zweiten Schlussrang in der Tabelle. Auch das letzte Spiel passte zu dieser Saison, die als enttäuschend in die Annalen des anspruchsvollen FC Basel eingehen wird – und als letzte Saison der zehn Jahre mit Christian Gross.

Nach dem Schlusspfiff lief Gross stracks zurück in die Kabine, er winkte, die Muttenzer Kurve applaudierte, ein paar Fackeln brannten, ein Transparent wurde entrollt: «Danke für die zehn Jahre» stand drauf, natürlich in Basler Deutsch. Und dann erklang «Tougher than the Rest» von Bruce Springsteen, das sich Gross gewünscht hatte.

An der Medienkonferenz hielt sich Gross nur kurz über das Spiel auf, das er «natürlich sehr gerne gewonnen hätte», doch das spielte keine grosse Rolle mehr. Er habe den Spielern in der Kabine gedankt, jedem ein Glas Champagner spendiert und allen alles Gute gewünscht. YB-Trainer Wladimir Petkovic überreichte Gross zwei Tickets für das Konzert von Bruce Springsteen im Stade de Suisse.

Gross freute sich, bedankte sich nochmals reihum und verabschiedete sich. Irgendwie war ihm der amerikanische Sänger nachgelaufen an diesem Tag. Im kleinen Kreis sagte er, er habe sich den Song am Morgen anhören wollen, das sei ihm aber dann doch zu emotional gewesen und er habe auf das Radio umgeschaltet. Und was lief da? Bruce Springsteen. «Das war etwas viel Bruce», sagte Gross und lachte. Dann ging er, schneuzte sich vor dem Lift, als ihn die Fans draussen mit Sprechchören feierten. Das war's dann, das letzte Mal für Christian Gross als Trainer des FC Basel 1896.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/das_letzte_mal_1.2647006.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2009, 07:49 
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BAZ, 30.05.2009

Die Young Boys stossen den FC Basel vom 2. Tabellenplatz

Die Berner Young Boys haben den FC Basel im St.-Jakob-Park mit 3:0 besiegt. Baykal, David Degen und Thomas Häberli verdarben im St.-Jakob-Park dem abtretenden FCB-Coach Christian Gross sein Abschiedsspiel. Der FC Zürich besiegte derweil GC mit 2:1.

Durch das 0:3 gegen die Young Boys wurde der FCB vom Gegner noch auf den dritten Rang verdrängt. Die persönliche Dernière des erfolgreichsten Schweizer Klubtrainers der Neuzeit endete, wie es sich Gross gewünscht hatte: Ohne grosses Aufsehen. Nach Spielschluss drehte sich der Zürcher ein paar Mal um die eigene Achse, winkte dem stehend applaudierenden Publikum zu und verschwand nach wenigen Sekunden durch die Senftube im Stadionbauch.

Emotionen oder gar feuchte Augen waren im Gesicht des Erfolgscoachs nicht auszumachen. «Ich bin gefasst», sagte Gross im TV-Interview nach der Partie, ehe er sich mit der Spielanalyse zu befassen begann. «A coach to remember» oder «dangge fyr das Grosse Joorzähnt» zollten dafür die zu Beginn schweigenden Fans Tribut.

Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit

Die Folge der klaren Heimniederlage könnte Gross an sich egal sein. Weil die Young Boys den FCB noch überholten, muss der Teilnehmer der letzten Champions League als ASL-Dritter (schlechteste Klassierung seit 2001!) in der kommenden Europa League bereits in der zweiten Qualifikationsrunde einsteigen. Und nicht die Höhe der Niederlage, sondern vor allem die Art der Entstehung dürfte Gross in seinem 506. und letzten Spiel als Basler Coach geärgert haben. Nach einer halbwegs guten ersten Halbzeit brach das Heimteam in den zweiten 45 Minuten ein.

Die anfängliche Feldüberlegenheit schlug nach dem ersten Gegentor um: Einen Freistoss von Baykal lenkte Marco Streller unhaltbar über den eigenen Goalie ab, danach übernahmen die Young Boys das Kommando. David Degen (73.) und Thomas Häberli (76.) nutzten die Basler Lustlosigkeit aus. Wenn die Berner Cupfinal-Verlierer im Abschluss noch konsequenter gewesen wären, hätte Gross' Abschied in einer noch grösseren Demütigung geendet. Einen solchen Abgang hätten selbst die nicht wohlgesinnten FCB-Supporter ihrem Trainer nicht gewünscht.

FC Zürich feiert Sieg und Meisterschaft

Der FC Zürich gewann das Derby gegen die Grasshoppers mit 2:1. Rochat und Abdi per Foulpenalty trafen für den Meister, Zarate liess sich für die Hoppers als Torschütze notieren. Nach der Pokalübergabe wird die FCZ-Gemeinde den zwölften Titelgewinn mit einer Freinacht begiessen. Am Samstag ist für die Champions eine Truck-Triumphfahrt zum Helvetiaplatz geplant, wo sich die Stars auf dem Volkshaus-Balkon den Anhängern präsentieren wird.

Telegramm

St.-Jakob-Park. - 27 526 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 50. Baykal 0:1. 73. Degen 0:2. 76. Häberli 0:3.
Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Ferati, Safari (74. Perovic); Huggel; Frei (60. Derdiyok), Gelabert, Ergic, Chipperfield; Streller.
Young Boys: Wölfli; Affolter, Ghezal, Schneider; Baykal; Degen, Schwegler (86. Traoré), Bastians; Schneuwly (71. Häberli); Doumbia, Regazzoni (60. Portillo).
Bemerkungen: Basel ohne Carlitos, Hodel, Marque, Rubio und Stocker, Young Boys ohne Doubai, Raimondi, Varela, Yapi (alle verletzt) und Hochstrasser (gesperrt). 33. Lattenschuss von Safari. Verwarnungen: 40. Abraham (Foul). 63. Ghezal (Foul).

http://bazonline.ch/sport/fussball/Die-Young-Boys-stossen-den-FC-Basel-vom-2-Tabellenplatz/story/19440978

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2009, 07:52 
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Blick, 30.05.2009

YB vermiest Gross den Abschied

BASEL - Es hätte ein feierlicher Abgang für Christian Gross werden sollen, doch die Berner siegen 3:0 und beenden die Saison auf Rang zwei.

Als Christian Gross den gut gefüllten St. Jakob-Park betritt, schmunzelt er, ist gut gelaunt. Nichts zu sehen von Bitterkeit.

Seine Spieler sind von Beginn an bemüht, dem scheidenden Trainer einen würdigen Abgang zu bieten. Bereits nach drei Minuten haben die Bebbi zwei ausgezeichnete Torchancen zu verzeichnen. Die YB-Abwehr macht einen desolaten Eindruck.

Auch das Mittelfeld der Berner ist wirkungslos. Wegen vielen Absenzen muss Vladimir Petkovic umstellen, bringt Christian Schwegler im Spielaufbau.

Die erste Halbzeit gehört vollends den Baslern. Ungefähr acht gute Torchancen haben sie, doch alle enden in den Händen von Marco Wölfli. Einmal rettet nach einem Schuss von Ferati die Latte (33.).

Nach der Pause kommt der Schock

Nach der Pause der Basel-Schock: Baykal tritt einen Freistoss, der Ball wird in der Mauer abgelenkt und segelt hinter Costanzo ins Tor. Eine unverdiente Führung der Gelb-schwarzen.

In der 61. Minute bringt Gross Eren Derdiyok, der ebenfalls sein Abschiedspiel bestreitet. Die letzte Waffe soll es richten. Aber: ein anderer Basler trifft. David Degen, der in Diensten von YB steht, macht in der 73. Minute das 2:0. Die Entscheidung.

Ausgerechnet ein Basler vermiest also den Abschied von Christian Gross. Richtig freuen mag er sich aber nicht: «Christian Gross hat mich gross gemacht. Dank ihm bin ich, was ich heute bin.»

Das 3:0 durch Thomas Häberli drei Minuten später ist nur noch Demütigung. YB beendet die Saison auf dem zweiten Platz, Gross verlässt Basel mit einer ärgerlichen Niederlage.

«Ich habe den Spielern gedankt und ihnen das Beste gewünscht. Dann ist das Kapitel FCB für mich abgeschlossen», sagt Gross nach dem Spiel und verschwindet in den Katakomben. (keu)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/gross-springsteen-zum-abschied-120307

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 10:11 
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Berner Zeitung, 30.05.2009

Zuerst Wölfli, dann eine grosse Gala

Die Young Boys haben die Saison mit einem schönen Erfolg beendet: Sie besiegten den FC Basel auswärts im «Final um den zweiten Platz» gleich 3:0. Mit Baykal, Degen und Häberli trafen drei ehemalige Basel-Spieler ins Netz.

Der Basler St.-Jakob-Park hat in seiner achtjährigen Geschichte schon grössere Spiele erlebt als gestern. Dennoch war der letzte Abend der Saison einzigartig. Er stand aus Basler Sicht im Zeichen eines Themas: abschliessender Gruss an Gross. 27526 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten zum Abschied von Christian Gross nach zehnjähriger Amtszeit für einen beachtlichen Rahmen.

Wölfli als Rückhalt

Die Young Boys hielten sich freilich nicht an das FCB-Drehbuch. Sie mussten zwar in der ersten Halbzeit dem Gegner ein Chancenplus zugestehen, liefen aber nach der Pause zu grosser Form auf. Während Nationalgoalie Marco Wölfli vor dem Wechsel mit einigen Reflexen glänzte und fast serienweise tückische Weitschüsse parierte, übernahm danach Baykal das Kommando. Der Berner, der die Young Boys höchstwahrscheinlich verlässt, führte im Mittelfeld Regie, stopfte Löcher, verteilte den Ball – und traf ins Tor. Sein (abgelenkter) Freistosstreffer in der 50. Minute war der Wegweiser zum wertvollen und in dieser Höhe unerwarteten Sieg. Fortan waren die Gäste ohne Diskussion die Herren im Haus – zum Leidwesen der FCB-Fans, zum Ärger von Gross und zum Stolz der mitgereisten Berner Anhänger.

Die YB-Kombinationen wirkten teilweise wie an der Schnur gezogen. So auch vor dem 0:2 (73. Minute), als Felix Bastians David Degen in die offene Gasse schickte und der Basler sicher verwertete. Bastians erwies sich gestern nicht zum ersten Mal in dieser Saison als Antreiber; seine Flanken finden in der Regel den richtigen Adressaten. Bereits beim ersten YB-Sieg im Herbst im St.-Jakob-Park (2:1) hatte Bastians mit seinem eisernen Willen und seiner Unerschrockenheit einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und einen Treffer erzielt.

Kurz nach Degens Tor behielt auch Thomas Häberli vor dem bedauernswerten Basel-Goalie Franco Costanzo die Nerven. Der Routinier war fünf Minuten zuvor eingewechselt worden und sorgte in Doumbia-Manier für das 25. Jokertor der Saison – eine Marke, die ihresgleichen sucht.

Ex-Basler als Torschützen

Ebenfalls überaus bemerkensert: Drei ehemalige FCB-Spieler erzielten die Berner Tore. Drei Profis auch, bei denen gestern nicht schlüssig zu beurteilen war, ob ihr Gastspiel im YB-Dress zu Ende gegangen ist.

Der Rest des Spiels wurde zu einem Kürlauf der Young Boys und zu einer Demontage des entthronten Meisters, der in der Schlussphase in seine Einzelteile zerlegt wurde. YB liess den Ball nach Belieben laufen, der Berner Anhang feierte den Sieg, und die Basler Fans wandten sich vom Geschehen ab. Sie blieben wohl nur bis zum Ende des Spiels, um Christian Gross die Ehre zu erweisen.

Und so ging aus Berner Sicht die Saison mit einem Exploit zu Ende. Platz 2 tönt nicht schlecht. Wäre der Cupsieg nicht vergeben worden, man könnte von einer sehr starken Spielzeit reden.

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