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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:29 |
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Berner Zietung, 16.03.2009
«...der verliert dann halt»
Bei YB ärgert man sich nach dem 1:3 in Vaduz über die Chancenauswertung, die Fehler in der Defensive – und den Schiedsrichter.
Phasenweise hatte es während des Spiels ausgesehen, als ob einige Fussballer auf dem Rasen die Nerven verlieren könnten, Schiedsrichter Claudio Circhetta hatte das Geschehen nicht immer im Griff. Am Ende eines für YB bitteren Nachmittags aber hatten sich alle Beteiligten wieder gefasst. Natürlich war die Spielleitung ein Thema bei den Bernern, und Vladimir Petkovic, als besonnener Trainer bekannt, sprach nach der 1:3-Niederlage in Vaduz deutliche Worte: «Die Leistungen der Schiedsrichter in den letzten Wochen waren ungenügend.» Vor einer Woche waren es die Young Boys gewesen, die gegen Bellinzona beim 3:0-Heimsieg von einem krassen Fehlentscheid profitiert hatten. Am Sonntag aber waren sie es, denen ein Penalty verweigert wurde. Der starke Vaduz-Torhüter Thorsten Kirschbaum gab zu, dass es nach 25 Minuten Elfmeter für YB hätte geben müssen, als er Carlos Varela foulte. «Das war ärgerlich, denn wenn wir dort den Ausgleich erzielen und Kirschbaum die rote Karte erhält, sieht es gut für uns aus», sagte Alain Baumann.
Der YB-Sportchef analysierte die Niederlage nüchtern: «Es war klar, dass wir irgendwann wieder verlieren würden. Aber es wäre mir lieber gewesen, wenn der Gegner besser gespielt hätte.» Selber hätten sie sich geschlagen, das war der Tenor im Berner Lager. «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», sagte Baumann. «Wer so viele Torchancen vergibt wie wir heute, der verliert halt dann eine solche Partie.»
Die Geschenke an Vaduz
Auch Trainer Petkovic kritisierte die schwache Chancenauswertung seines Teams. «Und der Gegner hat mit drei Standardsituationen und dank drei Geschenken von uns drei Tore erzielt.» So kann man die Begegnung, ein bisschen überspitzt formuliert, auch zusammenfassen. «Wir haben eigentlich gar nicht schlecht gespielt und das Spiel im Griff gehabt», sagte Marco Wölfli. «Aber wir haben vorne nicht überzeugt im Abschluss. Und wir haben hinten Fehler gemacht.» Miguel Portillo sah beim ersten Gegentor schlecht aus, und Marc Schneider unterlief beim 2:0 der Gastgeber ein Eigentor. Wölfli, der Torhüter, schliesslich leistete sich beim dritten Vaduzer Treffer einen Fehlgriff, als er einen Ball fallenliess, den der Isländer Stefan Thordarson, einer der zahlreichen Vaduzer Einkäufe in der Winterpause, über die Linie schob. «Das war ganz schwach», sagte Wölfli. «Es tut mir leid, aber wahrscheinlich war das heute typisch für uns.»
Lange wollen sich die Young Boys mit dem Ausrutscher im Fürstentum nicht aufhalten. «Vaduz ist kein Angstgegner von uns», sagte Petkovic abschliessend. «Mit besserer Chancenauswertung hätte YB alle drei bisherigen Spiele gewonnen.» So aber resultierte nach zwei Nullzunull gestern eine überraschende Niederlage. «Wir sind enttäuscht, aber es geht weiter», sagte Mittelfeldspieler Mario Raimondi. «Und es ist gut für uns, können wir die Niederlage am nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den Leader FC Zürich gleich wieder korrigieren.»
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:30 |
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Berner Zeitung, 16.03.2009
Unvermögen, Pech und Pannen
YB hat den Klub-Ländervergleich beim FC Vaduz 1:3 verloren. Die Berner trafen das Tor trotz unzähligen Topchancen nur einmal, aber zweimal den Pfosten, sie schossen ein Eigentor – und haderten mit dem Schiedsrichter.
Pierre Littbarski, schlank wie einst als Fussballer, litt an der Seitenlinie, die Mütze hatte er tief ins Gesicht gezogen, als Schutz vor der Kälte – und als ob er dem Treiben seiner Spieler nicht mehr zusehen möchte. Littbarski schrie, er gestikulierte, er sprang auf die Werbebande, er sehnte sich nach dem Schlusspfiff, und man hatte das Gefühl, am liebsten würde er sich selber einwechseln. Gefragt waren beim FC Vaduz aber nicht Rafinesse und Technik, wie sie der deutsche Weltmeister von 1990 auf dem Feld verkörpert hatte, sondern Kampf und Leidenschaft. Wenige Meter daneben sass Vladimir Petkovic ruhig auf der Bank, der YB-Trainer nahm die erste Niederlage seit August und nach zuletzt sechs Siegen in Serie stoisch auf. Wahrscheinlich konnte er nicht glauben, was er gesehen hatte. Marco Schneuwly vergab in der Nachspielzeit noch einmal zwei ausgezeichnete Gelegenheiten, der Stürmer war ein Sinnbild für den missglückten Ausflug über die Landesgrenze.
Vaduz sehr defensiv
Schneuwly verpasste die letzte Möglichkeit. Er hatte den turbulenten Nachmittag mit einem herrlichen Schuss aus 20 Metern an den rechten Pfosten nach sechs Minuten eröffnet – Baykal brachte es fertig, den Nachschuss aus zehn Metern nicht ins leere Tor, sondern an den linken Pfosten zu spedieren. Das war der Beginn einer Veranstaltung, die für YB unter dem Motto stand: Unvermögen, Pech und Pannen. Kurz darauf, in der 13. Minute, verschuldete Verteidiger Miguel Portillo ungestüm einen Freistoss, der zum 1:0 führte, weil Portillo das Kopfballduell gegen den kräftigen Deutschen Tobias Nickenig verlor. YB griff weiter an, erst schwungvoll, später verweifelt ob dem Defensivwall der Gastgeber. Es war merkwürdig, dass ein früher grossartiger Individualist wie Littbarski seinem Team eine derart destruktive Spielweise verordnet hatte. «Wir stehen im Abstiegskampf», sagte der Trainer, «und wir wussten, dass YB spielerisch die beste Mannschaft der Liga ist. Also liessen wir uns taktisch etwas einfallen.» Und das sah so aus: Zehn tapfere Vaduzer verteidigten den Strafraum vor dem untadeligen Torhüter Thorsten Kirschbaum, der fleissige Brasilianer Marcio Senna (Bruder des eingebürgerten spanischen Europameisters Marcos Senna) nahm Carlos Varela in Manndeckung. «Senna hat das gut gemacht», lobte Littbarski.
Einmal war Varela seinem Schatten entwischt, das war nach 25 Minuten, er umspielte Kirschbaum und wurde wenige Meter vor dem Tor gefoult. Zum Entsetzen der Berner resultierte aus dieser Aktion kein Penalty und keine rote Karte. Schiedsrichter Claudio Circhetta war der einzige Beobachter, der kein Foul gesehen hatte. «Das war eine Schlüsselszene», sagte Petkovic.
Und so stand es bald darauf 2:0 und nicht 1:1. YB drückte, YB drängte, und wenn die Berner schon vorne nicht reüssierten, so taten sie es hinten: Marc Schneider lenkte kurz vor der Pause einen Eckball ins eigene Tor. Immerhin erzielten die Berner nach der Pause im dritten Saisonspiel endlich ein Tor gegen Vaduz, aber es war symbolisch, benötigte YB dafür einen Foulpenalty. Gilles Yapis Treffer in der 61. Minute brachte die Hoffnung zurück, doch zehn Minuten vor Schluss leistete sich für einmal sogar Nationaltorhüter Marco Wölfli einen Aussetzer. Auch das passte zum YB-Auftritt.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:32 |
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punkt.ch, 16.03.2009
Litti der Grosse
Ausgerechnet beim abstiegsgefährdeten Vaduz wurde der zuvor so souveräne YB-Express in der Axpo Super League mit 1:3 jäh gestoppt.Das Spiel der Berner kam im Vaduzer Rheinpark vor lediglich 2070 Zuschauern gar nie richtig in Gang.
Vaduz war effizienter
Noch bevor die Berner erstmals gefährlich vor Goalie Thorsten Kirschbaum auftauchten, lagen sie durch Verteidiger Tobias Nickenig bereits im Rückstand. Der Kölner Verteidiger war mit einem herrlichen Hechtkopfball an den verdutzten Bernern vorbei erfolgreich (13.).
Schiedsrichter Claudio Circhetta rückte nach 25 Minuten in den Mittelpunkt, als er Carlos Varela nach einem klaren Foul von Goalie Kirschbaum den fälligen Foulpenalty verwehrte. Noch mehr Glück bekundeten die Einheimischen unmittelbar vor der Pause: Pascal Cerrone zirkelte einen Corner vor das Tor, Fakhreddine Galbi lenkte den Ball mit dem Kopf Richtung hinteren Pfosten, wo Marc Schneider mit dem Oberschenkel unglücklich ins eigene Tor ablenkte.
Thordarson zementiert den Sieg
Leise Hoffnung schöpften die Berner wieder nach einer Stunde, als sie nach einem Foul von Nickenig an Marco Schneuwly doch noch einen Foulpenalty zugesprochen erhielten. Gilles Yapi liess sich diese Chance nicht entgehen und verkürzte auf 1:2 (61.). Zehn Minuten vor Schluss aber verhalf Marco Wölfli den Liechtensteinern zum zweiten Sieg in diesem Jahr: Der YB-Goalie liess einen Freistoss von Cerrone fallen, Marcio Senna stocherte nach dem Ball, der schliesslich vom eingewechselten Isländer Stefan Thordarson endgültig über die Linie gedrückt werden konnte.
Vaduz - Young Boys 3:1 (2:0).
Rheinpark. -- 2070 Zuschauer. -- SR Circhetta. -- Tore: 13. Nickenig 1:0. 44. Schneider (Eigentor) 2:0. 61. Yapi (Foulpenalty) 2:1. 79. Thordarson 3:1.
Vaduz: Kirschbaum; Ritzberger, Rudan, Nickenig, Cerrone; Senna; Bellon, Polverino, Dzombic (89. Brezny), Fejzulahi (81. Haman); Galbi (75. Thordarson).
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider (66. Häberli); Schwegler, Yapi, Baykal, Varela (55. Doumbia), Raimondi (57. Bastians); Regazzoni, Schneuwly.
Bemerkungen: Vaduz ohne Iten (gesperrt), Gaspar, Reinmann, Sutter (alle verletzt), Fischer und Rivaldo (beide krank). YB ohne Hochstrasser (gesperrt) und Doubai (verletzt). 6. Pfostenschüsse von Schneuwly und Baykal (beide YB). Verwarnungen: 32. Kirschbaum (Unsportlichkeit), 34. Schneuwly (Foul), 42. Senna (Foul), 68. Cerrone (Foul), 83. Nickenig (Foul).
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:34 |
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NZZ, 16.03.2009
YB blamiert sich beim FC Vaduz
Die Young Boys haben in Vaduz eine 1:3-Niederlage kassiert und damit den Anschluss an Leader Zürich verloren. Dieser verbuchte gegen Xamax einen 3:0-Heimsieg. Im dritten Sonntagsspiel erlebte GC in Bellinzona ein Debakel (2:6). (si) Der Rückstand der Berner Young Boys auf den FCZ ist auf sechs Punkte angewachsen. Der Tabellenvorletzte Vaduz baute seinen Vorsprung vor dem Schlusslicht Luzern auf sieben Punkte aus.
Vaduz stoppt den YB-ExpressAusgerechnet beim abstiegsgefährdeten Vaduz wurde der zuvor so souveräne YB-Express in der Super League mit 1:3 jäh gestoppt. Das Spiel der Berner kam im Vaduzer Rheinpark vor lediglich 2070 Zuschauern gar nie richtig in Gang. Noch bevor die Besucher erstmals gefährlich vor Goalie Thorsten Kirschbaum auftauchten, lagen sie durch Verteidiger Tobias Nickenig bereits im Rückstand. Der Kölner Verteidiger war mit einem herrlichen Hechtkopfball an den verdutzten Bernern vorbei erfolgreich (13.).
Schiedsrichter Claudio Circhetta rückte nach 25 Minuten in den Mittelpunkt, als er Carlos Varela nach einem klaren Foul von Goalie Kirschbaum den fälligen Foulpenalty verwehrte. Noch mehr Glück bekundeten die Einheimischen unmittelbar vor der Pause: Pascal Cerrone zirkelte einen Corner vor das Tor, Fakhreddine Galbi lenkte den Ball mit dem Kopf Richtung hinteren Pfosten, wo Marc Schneider mit dem Oberschenkel unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Leise Hoffnung schöpften die Berner wieder nach einer Stunde, als sie nach einem Foul von Nickenig an Marco Schneuwly doch noch einen Foulpenalty zugesprochen erhielten. Gilles Yapi liess sich diese Chance nicht entgehen und verkürzte auf 1:2 (61.). Zehn Minuten vor Schluss aber verhalf Marco Wölfli den Liechtensteinern zum zweiten Sieg in diesem Jahr: Der YB-Goalie liess einen Freistoss von Cerrone fallen, Marcio Senna stocherte nach dem Ball, der schliesslich vom eingewechselten Finnen Stefan Thordarson endgültig über die Linie gedrückt werden konnte.
Vaduz - Young Boys 3:1 (2:0). Rheinpark. - 2070 Zuschauer. - Schiedsrichter: Circhetta. - Tore: 13. Nickenig 1:0. 44. Schneider (Eigentor) 2:0. 61. Yapi (Foulpenalty) 2:1. 79. Thordarson 3:1. - Vaduz: Kirschbaum; Ritzberger, Rudan, Nickenig, Cerrone; Senna; Bellon, Polverino, Dzombic (89. Brezny), Fejzulahi (81. Haman); Galbi (75. Thordarson). -Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider (66. Häberli); Schwegler, Yapi, Baykal, Varela (55. Doumbia), Raimondi (57. Bastians); Regazzoni, Schneuwly. - Bemerkungen: Vaduz ohne Iten (gesperrt), Gaspar, Reinmann, Sutter (alle verletzt), Fischer und Rivaldo (beide krank). YB ohne Hochstrasser (gesperrt) und Doubai (verletzt). 6. Pfostenschüsse von Schneuwly und Baykal (beide YB). Verwarnungen: 32. Kirschbaum (Unsportlichkeit), 34. Schneuwly (Foul), 42. Senna (Foul), 68. Cerrone (Foul), 83. Nickenig (Foul).
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:36 |
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nachrichten.ch, 16.03.2009
Vaduz stoppt den Young Boys-Express
Ausgerechnet beim abstiegsgefährdeten Vaduz wurde der zuvor so souveräne YB-Express in der Axpo Super League mit 1:3 jäh gestoppt.
Das Spiel der Berner kam im Vaduzer Rheinpark vor lediglich 2070 Zuschauern gar nie richtig in Gang. Noch bevor die Berner erstmals gefährlich vor Goalie Thorsten Kirschbaum auftauchten, lagen sie durch Verteidiger Tobias Nickenig bereits im Rückstand. Der Kölner Verteidiger war mit einem herrlichen Hechtkopfball an den verdutzten Bernern vorbei erfolgreich (13.). Schiedsrichter Claudio Circhetta rückte nach 25 Minuten in den Mittelpunkt, als er Carlos Varela nach einem klaren Foul von Goalie Kirschbaum den fälligen Foulpenalty verwehrte. Noch mehr Glück bekundeten die Einheimischen unmittelbar vor der Pause: Pascal Cerrone zirkelte einen Corner vor das Tor, Fakhreddine Galbi lenkte den Ball mit dem Kopf Richtung hinteren Pfosten, wo Marc Schneider mit dem Oberschenkel unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Penalty für YB
Leise Hoffnung schöpften die Berner wieder nach einer Stunde, als sie nach einem Foul von Nickenig an Marco Schneuwly doch noch einen Foulpenalty zugesprochen erhielten. Gilles Yapi liess sich diese Chance nicht entgehen und verkürzte auf 1:2 (61.). Zehn Minuten vor Schluss aber verhalf Marco Wölfli den Liechtensteinern zum zweiten Sieg in diesem Jahr: Der YB-Goalie liess einen Freistoss von Cerrone fallen, Marcio Senna stocherte nach dem Ball, der schliesslich vom eingewechselten Finnen Stefan Thordarson endgültig über die Linie gedrückt werden konnte.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:39 |
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vaterland.li, 16.03.2009
Unglaublicher FCV stoppt YB
YB kann gegen den FC Vaduz offenbar nicht siegen. Im dritten Anlauf gab es zwischen dem Aufsteiger und YB einen 3:1 (2:0)-Sieg. Damit endete eine beeindruckende Serie der Berner, die letztmals am 31. August verloren hatten (GC).
Von Ernst Hasler
Fussball. – Dank Nickenig (13.) und Thordarson (70.) sowie einem Eigentor von Schneider (43.) erzielte der FCV erstmals in der Super League drei Tore. Yapi gelang mittels Foulpenalty der Ehrentreffer für die Young Boys (61.). Es war ein solider, aber glücklicher FCV-Sieg, der Ersatz für die teils haarsträubenden Schiedsrichter-Fehlentscheide der vergangenen Wochen entschädigt. Dank hoher Laufbereitschaft fiel das Glück für einmal dem FCV in den Schoss, vor allem bei den Toren zwei und drei. Auf der anderen Seite fehlte der starken YB-Offensive die Konzentration vor dem gegnerischen Kasten: Die Gäste gingen mit ihren Möglichkeiten teilweise fahrlässig um und hätten schon früh vorne liegen können oder müssen.
Auf YB-Pfostenschüsse das 1:0
Schrecksekunden in der Startphase ahnten Schlechtes: Schneuwly setzte den Ball an den linken Innenpfosten, den Abpraller setzte Baykal an den rechten Pfosten, von wo der Ball in den Armen von Kirschbaum landete (6.). Doch es sollte anders kommen. Ein Fejzulahi-Freistoss von der linken Seite landete auf dem Kopf von Nickenig, der aus zehn Metern ins linke, untere Eck traf (1:0). Einen Cerrone-Eckball köpfelte Galbi an das Schienbein von Schneider, von wo der Ball ins linke, untere Eck eindrang (2:0). Da hatte sich das Schicksal für einmal mit den Residenzlern verschworen.
Penaltyfoul nicht geahndet
Oftmals hatte YB zaghaft, sprich mit der «Brechstange» agiert, statt die spielerischen Vorteile auszuspielen. Raimondi (16. /17.) und Portillo schlossen überhastet ab (18.). Glück für den FCV, dass Ref Circhetta das Foulvergehen von Torhüter Kirschbaum an Varela im Strafraum nicht ahndete (25.); dem YB-Angriff ging jedoch ein Abseits voraus. Der FC Vaduz kam allmählich in die Gänge und verwaltete die Führung vorerst, statt sein Heil selbst in der Offensive zu suchen. Ein abgefälschter Bellon-Weitschuss (27.), eine Grosschance von Galbi (35.) und ein Nickenig-Kopfball (39.) waren ein Beleg, dass der FCV in erster Linie mit Defensivaufgaben beschäftigt war. Das 4-1-4-1-System hielt sich gegen das flexible System der Berner (3-5-2) glänzend.
Unnötiger Foulpenalty
Einen völlig unnötig verschuldeten Foulpenalty von Nickenig an Schneuwly, den Yapi sicher verwandelte, brachte die Berner wieder heran (2:1). Die Folge war ein Sturmlauf der Berner, die nach dem Anschlusstreffer alle Kräfte nach vorne warfen: Schneuwly mit einem Hinterhaltschuss (70.), Ghezal mittels Kopfball (72.) und Regazzoni (77.) scheiterten an Torhüter Kirschbaum. Wenn der FCV-Keeper nicht mehr an den Ball kam, fehlte es an der Präzision der Berner. Raimondi verzog (51.) und Schneuwly köpfelte aus aussichtsreicher Position daneben (73.). Stattdessen fixierte Thordarson den Endstand: Einen Cerrone-Freistoss lenkte Senna ab, Torhüter Wölfli konnte das Leder nicht bändigen, Thordarson schob den Ball hinter die Linie (3:1). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätte Fejzulahi mittels Freistoss aus 40 m den Gästekeeper beinahe erwischt, doch Wölfli klärte in extremis (50.). Die Verzweiflung der Berner war spürbar und wiederum agierten sie zu hektisch. Schneuwly (90. /94.) und Bastians (92.) verfehlten das Ziel deutlich, sodass sich die Vaduzer in den Armen lagen.
Die Leidenschaft war spürbar
Die Leidenschaft war am gestrigen Sonntag der Schlüssel zum Erfolg. Günstige Umstände verhalfen Vaduz, die Partie siegreich zu gestalten. Torhüter Kirschbaum spielte wiederum eine tadellose Partie, bei zwei, drei scharf zur Mitte gezogenen Flankenbällen stand er jedoch im «Schilf»; er hatte das Glück des Tüchtigen, das nichts passierte. Die gesamte Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung, musste dennoch zahlreiche YB-Chancen zulassen, weil die individuelle Klasse zu stark war. Ritzberger nahm Raimondi aus dem Spiel, Nickenig erzielte ein Tor, verursachte ein «dummes» Foul, ergänzte sich mit Rudan gut, dennoch konnten sie Schneuwly nie wirklich ausschalten. Auf der linken Abwehrseite tat sich Cerrone in den Laufduellen gegen Schwegler schwer, zwei seiner Standards führten zu wichtigen Toren. Senna ging als Manndecker gegen Varela sehr weite Wege, kämpfte unermüdlich und bereinigte etliche Bälle per Kopf aus dem Abwehrzentrum; spielerisch konnte er wenig Akzente setzen. Da war sein Pendant im zentralen Mittelfeld, Polverino, wesentlich wirkungsvoller und der altbekannte Antreiber. Bellon arbeitete fleissig auf der rechten Aussenbahn, offensiv konnte er nicht überzeugen. Auf der linken Aussenbahn war Fejzulahi wesentlich effizienter. Seine Freistösse hatten es in sich. Dzombic kämpfte und gewann Zweikämpfe en masse. Seine neue Rolle neben Polverino tat der Zweikampfmentalität gut und steckte den einen oder anderen Mitspieler an. Leider musste er auch vielen Fehlern hinterherlaufen. Galbi war als einzige Sturmspitze in einer schwierigen Rolle und konnte die Bälle nur selten halten. Der Tunesier kämpfte, doch torgefährlich war der Afrikaner nicht.
Telegramm
Rheinpark Stadion, Vaduz: 2070 Zuschauer. – Schiedsrichter Claudio Circhetta, assistiert von Manuel Navarro und Thomas Habegger.
FC Vaduz: Kirschbaum; Ritzberger, Rudan, Nickenig, Cerrone; Senna; Bellon, Polverino, Dzombic (ab 89. Brezny), Fejzulahi (ab 81. Haman); Galbi (ab 75. Thordarson).
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider (ab 66. Häberli); Yapi; Schwegler, Baykal, Varela (ab 55. Doumbia), Raimondi (ab 57. Bastians); Regazzoni, Schneuwly.
Tore: 1:0 13. Tobias Nickenig; 2:0 43. Marc Schneider (Eigentor); 2:1 61. Yapo Gilles Yapi (Foulpenalty); 3:1 79. Stefan Thordarson.
Bemerkungen: Vaduz ohne Iten (gesperrt), Fischer, Rivaldo, Sutter (krank), Gaspar, Reinmann und Saroa (verletzt); YB ohne Hochstrasser (gesperrt) und Doubai (verletzt). Schneuwly und Baykal treffen den Pfosten (6.). Verwarnungen für Kirschbaum (31. – Spielverzögerung), Schneuwly (34. – Foul), Senna (42. – Foul), Cerrone (68. – Foul) und Nickenig (83. – Foul). Eckenverhältnis: 1:9 (1:2).
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shalako
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Schaffhauser Nachrichten, 16.03.2009
Überraschung: YB stolpert beim FC Vaduz
Das bisher unwiderstehlich wirkende YB wurde ausgerechnet beim abstiegsgefährdeten Vaduz jäh gebremst.
Fussball Nach der 1:3-Niederlage liegen die Berner nun sechs Punkte hinter Leader Zürich zurück. Der FCZ gewann sein Heimspiel gegen Neuchâtel Xamax dank drei Treffern von Almen Abdi mühelos 3:0 und schob sich wieder zwei Punkte vor Basel, das sich am Samstag mit seinem ersten Sieg (4:0) im Sittener Tourbillon seit sieben Jahren für 24 Stunden an die Tabellenspitze geschossen hatte. Im Abstiegsbereich scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Während der Tabellenletzte Luzern beim 0:0 in Aarau in diesem Jahr weiterhin sieglos blieb, schuf sich Vaduz mit dem überraschenden Erfolg gegen YB ein Sieben-Punkte-Polster auf die Innerschweizer.
Die Partie vor 2070 Zuschauern im Vaduzer Rheinpark hatte vielversprechend für die Berner begonnen: Marco Schneuwly und Baykal scheiterten nach sechs Minuten in der gleichen Aktion gleich zweimal am Pfosten. Danach aber jubelten die Einheimischen: Der Kölner Neuzugang Tobias Nickenig traf nach einem Freistoss mit einem herrlichen Hechtkopfball an den verdutzten Bernern vorbei ins Netz (13.). Schiedsrichter Claudio Circhetta rückte nach 25 Minuten in den Mittelpunkt, als er Carlos Varela nach einem klaren Foul von Goalie Kirschbaum den fälligen Foulpenalty verwehrte. Noch mehr Glück bekundeten die Einheimischen unmittelbar vor der Pause beim Eigentor von Marc Schneider, der einen Kopfball von Fakhreddine Galbi mit dem Oberschenkel unglücklich ins eigene Tor ablenkte. YB blieb damit auch in der dritten Partie gegen Vaduz sieglos und erzielte dabei keinen einzigen Treffer aus dem Spiel heraus. Während sich Abdi beim hochverdienten 3:0-Heimsieg, dem dritten Vollerfolg im Letzigrund in diesem Jahr ohne Gegentor, über Arbeit und Erfolgserlebnisse nicht beklagen konnte, blieb solches FCZ-Goalie Leoni verwehrt: keine Arbeit und damit keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Die Grasshoppers kassierten im bislang torreichsten Spiel der Saison im Tessin den nächsten Tiefschlag. Nach Niederlagen gegen Sion, in Aarau sowie im Cup-Viertelfinal in Bern wurden die stark ersatzgeschwächten Zürcher (acht Akteure fehlten, nur drei Feldspieler und ein Goalie sassen auf der Ersatzbank) in Bellinzona regelrecht vorgeführt. Gegen den ASL-Aufsteiger, der vom magistralen Gürkan Sermeter dirigiert wurde, verlor GC 2:6 und damit so hoch wie letztmals im Stadtderby gegen den FC Zürich (0:4 Ende September 2007). Mann des Spiels für den FC Basel beim Gastspiel in Sitten war der erst 18-jährige Orhan Mustafi. In seinem erst fünften Spiel von Beginn an schoss der gebürtige Mazedonier, der im letzten Sommer von Zürich nach Basel gewechselt war, zwei Treffer. Es war nach dem Auftritt in Vaduz die zweite Doublette Mustafis. Schlusslicht FC Luzern wartet auch nach dem ersten von acht wegweisenden Duellen mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Abstieg auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Auf dem schwer bespielbaren Brügglifeld-Rasen konnte sich keine der beiden Mannschaften auszeichnen. (si)
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 16. März 2009, 15:21 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ein bitterer YB-Nachmittag in Vaduz
Nach sechs Minuten hätte YB den Führungstreffer erzielen müssen, als Schneuwly und Baykal einen doppelten Pfostenschuss fabrizierten. Der Distanzschuss des Stürmers prallte vom rechten Torpfosten direkt vor Baykals Füsse, dieser schlug das Leder freistehend an den linken Pfosten.
Dann folgte der erste seitliche Freistoss für den FC Vaduz. Fejzulahi brachte den Ball zur Mitte, wo Nickenig mit einem schönen Hechtkopfball den Führungstreffer erzielen konnte (13.). In der Folge übernahmen wieder die Young Boys das Spieldiktat. Nach einem weiten Pass von Schwegler tauchte Varela alleine vor Vaduz-Goalie Kirschbaum auf. Dieser foulte den Flügelstürmer, doch Schiedsrichter Circhetta unterschlug YB den fälligen Elfmeter.
Vaduz kam nach einer weiteren Standardsituation dem zweiten Treffer sehr nahe, als Galbi den Ball aus kurzer Distanz übers Tor schoss. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Vaduz-Verteidiger Rudan einen Corner mit dem Kopf ablenken. Von dort flog der Ball via Marc Schneiders Bein ins Tor (43.). YB hatte das Spiel gemacht, Vaduz die Tore.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste immer mehr auf das Anschlusstor. Nach einer Stunde verwertete Yapi einen Elfmeter nach einem Foul an Schneuwly zum 1:2 (61.). Es blieb noch genügend Zeit, um im Fürstentum doch noch zu Punkten zu kommen. YB drückte vehement und Marco Schneuwly besass die nächsten beiden Chancen. Er blieb aber glücklos. Zehn Minuten vor Schluss konnten die gut kämpfenden Vaduzer einen Freistoss treten. YB-Goalie Marco Wölfli liess den ersten Ball, welcher in der zweiten Halbzeit auf sein Tor flog, unglücklich fallen und Thordarson konnte zum entscheidenden 3:1 erben (80.).
Fast alles lief an diesem Nachmittag in Vaduz gegen die Berner: Pfostenschüsse, ein nicht gegebener Penalty, viele verpasste Torchancen und drei vermeidbare Gegentore nach stehenden Bällen. Jede Serie hat ein Ende: YB verliert erstmals seit dem 31. August 2008 wieder ein Super-League-Spiel.
Stadion: Rheinpark Zuschauer: 2'070 Schiedsrichter: Circhetta
Tore: 13. Nickenig 1:0. 44. Eigentor Schneider 2:0. 61. Yapi (Penalty; Foul an Schneuwly) 2:1. 80. Thordarson 3:1.
Auswechslungen: 55. Doumbia für Varela. 57. Bastians für Raimondi. 66. Häberli für Schneider. 75. Thordarson für Galbi. 81. Haman für Fejzulahi. 89. Brezny für Dzombic.
Ersatz: YB: Collaviti, Affolter, Pereyra, Degen. Vaduz: Gunnleifsson, Mea Vitali, Dadi.
Bemerkungen: YB ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Hochstrasser (gesperrt). Vaduz ohne Iten (gesperrt), Gaspar, Reinmann, Sutter, Steinarsson, Saroa (alle verletzt), Fischer und Rivaldo (krank).
Verwarnungen: 31. Kirschbaum (Spielverzögerung), 34. Schneuwly (Foul), 44. Senna (Foul), 69. Cerrone (Foul), 83. Nickenig (Foul).
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. März 2009, 10:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 16.03.2009
Trotzburg Vaduz, YB die Leidtragenden
Vaduz greift jetzt auch in den Meisterkampf ein. Die Berner Young Boys holten gegen den Ländle-Klub nur 2 von 9 möglichen Punkten. Entscheidet Vaduz das Meisterrennen?
Der Aufsteiger aus unserem Nachbar-Ländle stösst bei den anderen Super-League-Vereinen auf wenig bis gar keine Sympathie. Viele Präsidenten wünschen sich offen oder insgeheim Ende Saison den sportlichen Abstieg von Vaduz. Zu wenig attraktiv, zu wenig Fans, keine Tradition hätten die Liechtensteiner.
Doch diese denken nicht daran, die Liga kampflos zu räumen. Im Gegenteil. Aus den sechs Spielen in der Rückrunde schauten sieben Punkte raus. Der Abstand auf den direkten Abstiegsplatz beträgt jetzt wieder sieben Zähler.
Hauptstadt-Duell zu Gunsten von Vaduz
Nicht genug, dass Vaduz allen trotzen und unbedingt oben bleiben will. Auch im Meisterrennen mischt der Klub von Startrainer Pierre Littbarski indirekt zünftig mit.
Der Hauptort Liechtensteins entwickelt sich für den Schweizer Hauptstadt-Verein Young Boys zum Stolperer auf dem Weg zum erhofften Titel.
Natürlich ist die Schadenfreude im Ländle nach dem gestrigen 3:1-Sieg enorm gross, denn YB gehört zu den grössten Verfechtern eines Ausschlusses von Vaduz aus der Super League. Wohl ausgeschlossen, dass sich die Berner nun noch anders besinnen.
Miese YB-Bilanz
Die Meisterambitionen YBs sind fürs Erste gedämpft worden. Doch wer Meister werden will, muss sich gegen einen potenziellen Absteiger zwingend durchsetzen. Und da hat YB grösste Mühe. In drei Anläufen in dieser Saison konnten die Berner noch nie gegen Vaduz gewinnen.
Die Bilanz der Hauptkonkurrenten sieht deutlich besser aus. Zürich (3 Spiele, 9 Punkte, 13:1 Tore) und Basel (2 Spiele, 6 Punkte, 6:0 Tore) haben eine makellose Weste gegen Vaduz.
Die Ländle-Kicker können aber nach dem YB-Coup schon nächsten Samstag nachdoppeln und auch den Baslern in die Meistersuppe spucken, wenn sie im St. Jakob-Park gastieren.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. März 2009, 10:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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tagblatt.ch, 16.03.2009
Das Ende der Berner Erfolgsserie
In Vaduz läuft alles gegen die Youngs Boys und deshalb verlieren die Berner gegen den Aufsteiger mit 1:3. Der FC Zürich und der FC Basel, die beiden andern Titelkandidaten in der Super League, gewinnen dagegen problemlos.
Dieser Tag musste für die Young Boys irgendwann einmal kommen. Der Tag, da die Rechnungen ihres Trainers Vladimir Petkovic nicht wie selbstverständlich aufgehen würden, da der Schiedsrichter einmal einen Elfmeterentscheid gegen statt für sie fällt, da überhaupt der Gegner Glück hat und dafür ihr eigener Torhüter einen groben Fehler begeht. Und deshalb verloren die Berner nach 15 Partien ohne Niederlage, nach sieben Siegen in sieben Pflichtspielen 2009, wieder einmal eine Partie – an einem Tag, an dem alles gegen sie lief.
Zweimal den Pfosten getroffen
Die Niederlage war besonders schmerzlich, weil sie keiner erwartet hatte auf dem Platz des Abstiegskandidaten FC Vaduz, der bis dahin in der Super League noch nie mehr als zwei Tore zustande gebracht hatte. Gegen die Young Boys aber reichten drei Standardsituationen zu drei Toren. Mit 2:0 führten die Liechtensteiner zur Pause. Nicht zum Ausdruck kam bei diesem Zwischenresultat, dass die Berner zweimal den Pfosten getroffen hatten und Carlos Varela beim Stande von 1:0 von Torhüter Thorsten Kirschbaum im Strafraum gefoult worden war, der Pfiff des Schiedsrichters aber ausgeblieben war.
Als nach einer Stunde Gilles Yapi per Elfmeter auf 1:2 verkürzte, deutete manches darauf hin, dass die Berner doch noch zur Wende fähig sein würden. Aber fortan war ihr Sturmlauf zu wenig inspiriert. Dafür leistete sich ihr Torhüter Marco Wölfli jenen Fehler, der dem Isländer Stefan Thor Thordarson das 3:1 ermöglichte, welches das Spiel definitiv entschied. Wölfli hatte einen als Flanke gedachten Freistossball Pascal Cerrones aus gewiss 40 m völlig unbedrängt fallen gelassen.
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