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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. März 2009, 17:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sport.ch, 03.03.2009
Offensiv-Feuerwerk oder Beton-Bollwerk?
Mit dem Duell zwischen YB und GC wird den Schweizer Fussball-Fans am Mittwoch ein wahrer Leckerbissen serviert. Es treffen nicht nur zwei Schweizer Traditionsvereine aufeinander, sondern auch die erfolgreichsten Teams der Rückrunde: Beide Clubs sind bisher noch ungeschlagen.
Zudem kommt es zum Duell der besten Offensive gegen die stärkste Defensive: Kein anderes Team ausser dem FCZ hat so viele Tore geschossen wie YB und kein anderer Torhüter musste so wenig hinter sich greifen wie GC-Goalie Eldin Jakupovic.
''System Petkovic'' greift
YB befindet sich seit dem Trainerwechsel vor gut sieben Monaten auf Erfolgskurs. Vladimir Petkovic hat seiner Mannschaft ein System verpasst, dass perfekt auf das Spielerreservoir zugeschnitten ist. Das 3-4-3-System ist für Offensiv-Feuerwerke bekannt, sorgt aber auch in der Defensive für Stabilität.
Die schnellen Aussenverteidiger sorgen immer wieder für Druck über die Seiten und vorne treffen die Stürmer rund um Marco Schneuwly und Seydou Doumbia beinahe nach Belieben. Tüftler Petkovic scheut auch nicht davor zurück, bewährte Stammkräfte auf die Bank zu verbannen. Dass er damit Erfolg hat, zeigt das Beispiel Häberli - immerhin Topskorer der letzten Saison: "Häbi-Goal" wird im Sturm momentan kaum vermisst.
GC mit der besten Defensive der Liga
Auch GC überzeugt zurzeit auf allen Ebenen. Die Abwehr rund um Josip Colina und Guillermo Vaillori ist auch während dem verletzungsbedingten Ausfall von Boris Smiljanic eine Bank und statistisch gesehen die beste der Liga. Im Mittelfeld spult Ricardo Cabanas wie gewohnt Kilometer um Kilometer ab und tritt auch offensiv immer wieder in Erscheinung.
Mit Roland Linz scheint man zudem einen Stürmer verpflichtet zu haben, der genau weiss, wo das Tor steht. Somit verfügt GC neben dem viel umworbenen Raul Bobadilla über einen weiteren Topstürmer, der der gegnerischen Defensive das Leben schwer machen soll.
''Ein Cupsieg wäre ein riesiger Pluspunkt für GC"
Hanspeter Latour, Trainer der Hoppers, geht mit viel Zuversicht in die Partie gegen YB. Ein Erfolg würde zwar noch lange nicht den Cupsieg bedeuten, GC aber einen grossen Schritt weiter nach vorne bringen. Schon 15 Jahre wartet der Zürcher Nobelklub auf einen Triumph im Cup-Wettbewerb. Gegenüber der Berner Zeitung meinte der Kulttrainer: ''15 Jahre - das ist eine ganze Fussballkarriere. Ein Cupsieg wäre ein riesiger Pluspunkt für GC." Er weiss aber auch um die Gefährlichkeit von YB, ''dem Team der Stunde", wie er die Berner nennt.
Der Partie zusätzliche Brisanz verleihen dürfte auch der Fakt, dass GC die Mannschaft ist, die den Bernern die letzte Niederlage zugefügt hat. Das war am 31. August 2008 - seither haben die Hauptstädter nie mehr verloren. Aber auch die Bilanz der Grasshoppers, die in dieser Saison bisher nur gerade dreimal verloren haben, kann sich sehen lassen. Hätten sie nicht neun Mal Remis gespielt, würde an der Spitze wohl nicht ein Drei- sondern ein Vierkampf um die Meisterschaft toben.
Heikle Aufgabe Wohlen
Für das Viertelfinale haben sich beide Teams mehr oder weniger souverän qualifiziert. In der ersten Runde bekundete man gegen die Zweitligisten Brühl (GC) und Ibach (YB) keinerlei Probleme.
In den 1/16-Finals kam es für die Hoppers zu einer speziellen Affiche: Der „kleine Bruder" Wohlen empfing das grosse GC. Der Schweizer Rekordmeister setzte sich knapp mit 3:2 durch und blieb anschliessend in den Achtelfinals gegen Bellinzona mit 2:1 siegreich. YB besiegte in den 1/16-Finals Alle (2. Liga inter) und im 1/8-Finale resultierte gegen den Challenge Ligisten Gossau ein knapper Sieg.
Heisse Duelle in den 50er Jahren
Aufeinandertreffen der beiden Teams im Cup sind zahlreich. Endspiele zwischen den beiden Vereinen gab es bisher aber nur in den 50er Jahren. Damals duellierte man sich drei Mal. 1953 und 1958 setzte ich YB durch, brauchte dafür allerdings jeweils zwei Spiele: Bis zur Regeländerung 1984 musste eine Partie wiederholt werden, wenn sie unentschieden geendet hatte. GC behielt 1956 die Oberhand, als man die Berner mit 1:0 bezwang.
Die Ausgangslage verspricht aufgrund der derzeitigen Verfassung der beiden Teams Tore und Spektakel. Man darf gespannt sein, welche Mannschaft einen weiteren grossen Schritt in Richtung Endspiel machen wird. Die Zürcher möchten ihre Durststrecke von 15 Jahren ohne Cup-Titel beenden, die Berner warten gar seit 1987 auf einen Triumph. Der Titelhunger dürfte also bei YB als auch GC dementsprechend gross sein.
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 3. März 2009, 18:14 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau auf YB - GC von morgen Abend BSC Young Boys - Grasshopper Club, Viertelfinal Schweizer Cup, Mittwoch, 3. März, 20:15 Uhr, STADE DE SUISSE Wankdorf Bern. Vor dem Viertelfinal-Cupspiel gegen den Grasshopper Club präsentiert sich die Situation bei YB wie folgt: Verletzte Spieler: Thierry Doubaï. Gesperrte Spieler: keine. Der Weg in die Viertelfinals: YB: Ibach 6:0, Alle 5:0, Gossau 1:0. GC: Brühl 5:0, Wohlen 3:2, Bellinzona 2:1. Laufende Saison: In der laufenden Meisterschaft gab es folgende Resultate: YB - GC 1:3, GC - YB 0:1. Vorverkauf: Bis Dienstag abend sind rund 7000 Tickets abgesetzt worden. Tickets sind auch am Mittwoch an den üblichen Vorverkaufsstellen zu beziehen. Die YB-Jahreskarten sind im Schweizer Cup ungültig. Matchprogramm: Das Matchprogram steht wie immer zu herunterladen bereit. Die Themen u.a.: Interview mit Carlos Varela, Cup-Viertelfinal YB - GC vom März 1991. MP YB - GC (ZIP/PDF) http://www.mysds.ch/mp/mp.zip
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 3. März 2009, 18:22 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Mittwoch: GC im Cup-Viertelfinale im Berner Stade de Suisse
Fünf Spiele müssen die Hoppers innerhalb von 16 Tagen bestreiten, so wollen es der Spielkalender und eine nötig gewordene Verschiebung. Zum Bedauern des GC-Trainers Hanspeter Latour wurden Wünsche nach geringfügigen Änderungen von der Swiss Football League nicht akzeptiert, sie hätten zur Nivellierung der Pausen zwischen den einzelnen Partien und zu gleichen Verhältnissen geführt. Immerhin starteten die Hoppers die "doppelte englische Woche erfolgreich - mit einem klaren 3:0-Sieg beim FC Aarau. "Es wird am Mittwoch ein hartumkämpftes Spiel werden", sagt GC-Trainer Hanspeter Latour voraus. "YB ist zwar das Team der Rückrunde, aber jetzt steht ein Cup-Spiel an", betont er, bei dem die Karten neu gemischt werden. Oft wird davon berichtet, dass das Spiel auf Plastik stattfindet, das stört aber Latour nicht, schliesslich haben er und sein Team gute Erinnerungen an das Stade de Suisse, dort haben sie den Bernern deren letzte Niederlage beigebracht. Und sie haben sich diese Woche auf dem Kunstrasenfeld des eigenen Trainingscenters GC/Campus gut vorbereitet. "Mit einem Sieg können wir noch vom Kübel träumen", sagt der Trainer und weiss, dass auch seine Mannschaft einen Cuperfolg will.
Die Favoritenrolle gehört den Young Boys, im Cup liegen sie aber nicht vor den Hoppers, im Cup sind beide gleich weit. Die Entscheidung, wer weiter kommt, fällt in diesem einzigen Spiel, das macht die besondere Spannung im Cup aus. Ricardo Cabanas muss diese Spannung auf der Tribüne ertragen, der Mittelfeldrackerer wird am Mittwoch seinem Team fehlen, er muss nach der zweiten gelben Karte im Cup ein Mal pausieren. Fehlen werden auch Boris Smiljanic, er kann aber am Donnerstag das Teamtraining wieder aufnehmen, sowie Antonio Dos Santos, Davide Callà und Scott Sutter. Raúl Bobadilla hingegen, zuletzt in Aarau wegen einer Oberschenkelblessur geschont, wird wieder dem Kader angehören, das bereits heute ins Bernbiet reist und dort die letzten Stunden vor dem Spiel verbringt.
Die Partie YB - GC wird am Mittwoch, 20.15 Uhr von Schiedsrichter Massimo Busacca angepfiffen und auf SF ZWEI live übertragen.
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Dienstag 3. März 2009, 18:41 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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Erst 7000 Karten weg... Hoffe schon, dass es mindestens 15'000 werden. was meint ihr?
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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gloube nid das 15'000 zuschouer chöme, da dr mätsch ja ono im fernseh übertrage wird.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 04.03.2009
Kann GC-Colina die YB-Walze stoppen?
GC-Trainer Hanspeter Latour nennt ihn seinen Springer. Mit 28 Jahren ist Allrounder Josip Colina erstmals auf dem Sprung zum Super-League-Stammspieler.
Spielen wird Colina heute im Cup-Viertelfinal gegen YB auf jeden Fall. Doch Latour lässt sich noch nicht in die Karten blicken. Bringt er seinen Springer wie in den letzten fünf Meisterschaftsspielen in der Innenverteidigung für den verletzten Boris Smiljanic? Oder muss Colina für den gesperrten Leader Ricci Cabanas ins defensive Mittelfeld?
Colina, der als 10-Jähriger in die Schweiz kam, sagt: «Als Innenverteidiger fühle ich mich sicherer.» Zuletzt spielten die Hoppers mit Colina dreimal zu null. Mit 17 Gegentoren in 21 Meisterschaftsspielen stellt GC die beste Hintermannschaft.
Obwohl er eigentlich nicht zum Stamm von GC gehört, stand Colina in dieser Saison in 15 (!) von 21 Meisterschaftsspielen in der Startformation.
Der Preis ist Fleiss
Dahinter steckt viel Fleiss. GC-Assistenztrainer Walti Grüter, der Colina schon vor dreieinhalb Jahren bei Concordia Basel in der Challenge League trainiert hat, erinnert sich: «Bei Congeli war Josip am Anfang bei den Schnelligkeits-Tests im hinteren Viertel. In der zweiten Saison schon unter den ersten vier.» Und jetzt? Grüter: «Wir müssen ihn eher bremsen. Nach den Weihnachtsferien war Josip fitter als Ende Rückrunde.»
Colinas Name lässt italienische Wurzeln vermuten. Stimmt nicht. Josip ist ein in Bosnien-Herzegowina aufgewachsener Kroate. Colina: «Eigentlich heisse ich ja Tscholina.»
Die fussballerische Jugend verbrachte er beim FC Basel. Unter Interims-Trainer Marco Schällibaum (heute Bellinzona) kam er gar zu zwei Einsätzen. Doch dann versank das Talent in der Versenkung. Wangen bei Olten, Concordia Basel, Varese in der italienischen Serie C und wieder Concordia hiessen seine Stationen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 04.03.2009
Die Bewährungsprobe im Cup
Im Cup-Viertelfinal trifft YB heute auf die Grasshoppers (20.15, Bernerzeitung.ch/Newsnetz berichtet live). GC hat den Young Boys am 31. August 2008 die letzte Niederlage zugefügt.
Spezielle Spiele erfordern spezielle Massnahmen. Und der Cup-Viertelfinal gegen die Grasshoppers heute Abend ist für die Young Boys eine besondere Partie. Allen anders lautenden Beteuerungen zum Trotz. Um die Spieler in Ruhe auf die Begegnung vorzubereiten, stand das Team am Dienstag nicht mehr für Auskünfte zur Verfügung, Auskunft gaben die Spieler am Montag. «Die Beine sind noch etwas müde nach dem 3:2-Sieg in Sion. Aber bis am Mittwoch sind wir wieder bereit», sagte Mittelfeldspieler Mario Raimondi da. Und Verteidiger Miguel Portillo ergänzte, die kleineren Blessuren, die vom umkämpften Spiel im Wallis herrührten, seien heute Abend auf jeden Fall überwunden.
Keine Probleme also bei den Young Boys. Die Serie von vier Erfolgen in der Rückrunde und die Tuchfühlung zur Tabellenspitze der Super League sorgen für ein Hochgefühl bei Trainer Vladimir Petkovic und seinen Spielern. Der Wettbewerb ist heute Abend ein anderer, das Ziel dasselbe – auch im Cup soll die Ungeschlagenheit gewahrt bleiben. Nach Ibach (6:0), Alle (5:0) und Gossau (1:0) wollen die Stadtberner heute auch den ersten nicht unterklassigen Cupgegner in dieser Saison besiegen. Und die Grasshoppers seien ein sehr ernst zu nehmender Rivale, sagt Goalie Marco Wölfli: «GC präsentiert sich in guter Verfassung. Vor allem die Abwehr ist sehr stabil.» Wölfli wird zu seinem ersten Cupeinsatz in dieser Spielzeit kommen. In den drei Spielen bis zum Viertelfinal stand Paolo Collaviti im YB-Tor. Der Schweizer Nationaltorhüter hat die Auftritte der Grasshoppers verfolgt und festgestellt, dass die Mannschaft des Berner Trainers Hanspeter Latour zuletzt drei Mal in Folge zu null spielte. Die zwei Gegentore, die GC in der Rückrunde zuliess, fielen beim Auftakt, beim 2:2 gegen Leader Zürich.
Wölfli zählt auf Heimvorteil
Die Stärke der Young Boys hingegen liegt bekanntlich in der Offensive. Abwehrspieler Portillo geht dennoch von einem zurückhaltenden Beginn beider Kontrahenten aus. Grund sei der K.-o.-Modus im Cup. «Die Mannschaften neigen in diesem Wettbewerb dazu, eine entscheidende Partie wie der Viertelfinal vorsichtiger anzugehen als ein gewöhnliches Meisterschaftsspiel.»
Bis auf den «anfragenfreien» Dienstag sei die Vorbereitung auf das GC-Spiel nicht anders verlaufen als auf eine Super-League-Partie, sagen die YB-Spieler. «Wieso auch?», fragt Raimondi. «Für uns ist bisher alles gut gelaufen. Da gilt es, so wenig wie möglich zu verändern.» Wölfli sagt: «Uns erwartet ein wichtiges Spiel, ein schönes Spiel, eines, auf das wir uns freuen.» Der Keeper zählt auf die Unterstützung des Berner Publikums und auf den Heimvorteil. «Die Grasshoppers müssen sofort erkennen, dass wir hier zu Hause und sie das Auswärtsteam sind.»
Das Auswärtsteam waren die Zürcher allerdings auch, als sie am 31. August 2008 in der Meisterschaft auf die Young Boys trafen. GC siegte 3:1 und fügte den Bernern die letzte Niederlage zu. «Dessen sind wir uns natürlich bewusst», sagt Portillo. «Doch damals war Petkovic neu im Amt. Seither haben wir grosse Fortschritte erzielt und sind mit seinem Spielsystem erfolgreich.» Der Argentinier weiss, sein Team ist nach sechs Siegen in Folge in der Meisterschaft nicht vor einem Rückschlag gefeit. «Aber wir haben in der Rückrunde bewiesen, dass wir in der Lage sind, auf jeden Spielstand zu reagieren. Deshalb bin ich auch für die Partie gegen GC äusserst zuversichtlich.»
Aussicht auf Losglück
Den Young Boys bietet sich heute die Gelegenheit, die Tür zur Finalteilnahme mehr als nur einen Spalt breit zu öffnen. Mit Zürich und Basel treffen zwei Titelaspiranten im Viertelfinal aufeinander. Weiter empfängt Concordia Basel den FC Luzern und St.Gallen den FC Sion. Bei gewonnenem Viertelfinal könnte YB mit etwas Losglück eine lösbare Halbfinalaufgabe erhalten. Kein Wunder, ist die Hoffnung in Bern auf das Ende der langen Jahre ohne Titelgewinn gross. In der Kabine aber sei noch nie über dieses Szenario gesprochen worden, sagt Marco Wölfli. Einziges Thema sei die Aufgabe gegen GC «Dass die Fans träumen, ist legitim. Wir hingegen beschäftigen uns wie gewohnt nur mit dem Spiel, das ansteht.»
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:53 |
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Berner Zeitung, 04.03.2009
Latours taktische Frage
GCs schwieriger Test im Cup-Viertelfinal bei den formstarken Young Boys.
Dass der nächste Cupfinal auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse in Bern stattfindet, bringt FCZ-Trainer Bernard Challandes schon einmal mächtig in Rage. Kunstrasen ist das, was er gar nicht mag, und damit verbunden wäre aus seiner Sicht auch ein Wettbewerbsvorteil für die Hausherren von YB, sofern sie sich denn bis in den Final vorkämpfen.
Challandes macht sich Sorgen auf Vorrat, die sich Hanspeter Latour verkneift. Er würde am 20. Mai ganz gerne mit seinen Grasshoppers fürs Endspiel nach Bern zurückkehren, wo sie sich heute Abend daran machen, YB im ersten der Viertelfinals aus dem Wettbewerb zu drängen. Die Aufgabe ist schwierig, YB ist mehr als nur «die Mannschaft der Stunde», wie es der GC-Trainer sagt: Die Berner sind seit genau einem halben Jahr in 14 Meisterschafts- und 3 Cupspielen unbesiegt, in der Liga gewannen sie 36 Punkte und im Cup gegen Ibach, Alle und Gossau ohne Gegentor. Die letzte Niederlage stammt vom 31. August und dem 1:3 daheim gegen GC. Aus der Erinnerung zieht Latour ein Teil seines Selbstvertrauens für heute, dazu bemüht er den Allgemeinplatz, dass der Cup ein anderer Wettbewerb sei als die Meisterschaft, und verweist überdies auf eine Schwäche der Berner: In der Abwehr seien sie «nicht über alle Zweifel erhaben».
Latour stellt sich heute die taktische Frage: Soll er mutig sein und, wie er selbst sagt, gleich am Anfang alle Trümpfe ausspielen? Oder doch eher der jungen Defensivkraft Lalombongo den Vorzug vor Schultz oder Bobadilla geben? Die Antwort hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut sich Bobadilla von seinen muskulären Problemen erholt hat und heute für 90 Minuten einsatzbereit ist. Voser wird Daprelà als Linksverteidiger ersetzen, weil er für Latour die bessere Antwort auf das Berner Tempospiel ist. Cabanas ist gesperrt, Smiljanic steigt erst morgen wieder ins Mannschaftstraining ein, Dos Santos und Callà sind verletzt.
Mögliche GC-Aufstellung Jakupovic; Feltscher, Vallori, Colina, Voser; Salatic; Lulic, Schultz, Zarate; Linz, Bobadilla.
Weg in den Viertelfinal: 5:0 Brühl (auswärts), 3:2 Wohlen (a), 2:1 Bellinzona (heim).
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:55 |
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Berner Zeitung, 04.03.2009
Fast wie früher
YB - GC: Der heutige Cup-Viertelfinal führt zwei Grosse des Schweizer Fussballs zusammen. Und zwei Teams, die in Form sind.
Heute ist für die Young Boys der richtige Zeitpunkt, die Fortschritte der letzten Monate unter Beweis zu stellen: Ein Heimsieg im Cup-Viertelfinal gegen GC (20.15 Uhr) wäre das Musterbeispiel für die neue Konstanz. Eine zentrale Frage dürfte sein, wie die Spieler mit ihrem grossen Selbstvertrauen umgehen. YB-Trainer Vladimir Petkovic hat seinem Team vorgegeben, nur an das Heute und Morgen zu denken. «Gut trainieren, gut spielen», fordert er. «Wir haben die Chance, mit drei Siegen im Cup einen Titel zu gewinnen. Aber wir wollen uns nicht viele Gedanken machen. Das Spiel gegen GC ist wichtig – so wichtig wie jedes andere Spiel auch.»
Petkovic will von den Profis eine «Siegermentalität» sehen – auch von jenen, die weniger im Rampenlicht stehen. «Wir haben 18 Stammspieler. Und es tut mir leid, dass ich nicht 20 in die Startformation nehmen kann.»
Fragezeichen Bobadilla
Im Stade de Suisse treffen zwei Teams aufeinander, welche in Form sind und die gut lesbaren Handschriften ihrer Chefs tragen. Petkovic gilt als Traineraufsteiger der Saison – ein Mann, der seinen Weg geht und irgendeinmal in Italien landen möchte. Hanspeter Latour hat sich bei GC seit seiner Rückkehr vor zwei Jahren eindrücklich in Erinnerung gerufen. Der Thuner, Anfang der Siebzigerjahre als YB-Goalie engagiert, dürfte sich auch heute als ausbrechender Vulkan und dann wieder als Gentleman präsentieren, der dem vierten Offiziellen an der Seitenlinie einen Kaugummi offeriert. Während Petkovic personell fast aus dem Vollen schöpfen kann, fehlen bei GC die Routiniers Ricardo Cabanas (gesperrt) und Boris Smiljanic (rekonvaleszent). Ob Topskorer Raul Bobadilla spielt, entscheidet sich heute; gestern hat der angeschlagene Stürmer jedenfalls trainiert.
YB - GC; vier Buchstaben stehen für grosse Tradition im Schweizer Fussball. In der 83-jährigen Geschichte des Schweizer Cups kam es zwischen 1932 und 1994 elf Mal zum Direktvergleich, drei Mal im Final. Mit Ausnahme der Finals 1953 und 1958, welche die Berner jeweils in einem Wiederholungsspiel für sich entschieden, konnte sich YB nie durchsetzen. (Berner Zeitung)
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 10:58 |
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topsport.ch, 04.03.2009
Ein Spiel ohne Favoriten
Der erste Viertelfinal im Schweizer Cup bringt die beiden formstärksten Teams der Axpo Super League zusammen. Am Mittwoch empfängt YB, in diesem Jahr noch ohne Verlustpunkte, das 2009 ebenfalls noch ungeschlagene GC.
Vor dem Rückrundenstart hatte GC-Trainer Hanspeter Latour Zweifel geäussert, ob die Young Boys in den Titelkampf würden eingreifen können. Nun, einen Monat und vier YB-Siege später, sagte der Berner über den Cup-Kontrahenten: "Sie sind die Mannschaft der Stunde. Sie haben bewiesen, dass sie noch Reserven haben. Wer in zwei Spielen Penaltys verschiesst und dann trotzdem gewinnt..."
Doch Latour, der gewöhnlich die Ausgangslage vor (Spitzen-)Spielen vorsichtig kommentiert, schiebt diesmal seinem Team nicht a priori die Rolle des Aussenseiters zu. Die Grasshoppers sind in der Rückrunde ebenfalls noch ohne Niederlage, sie haben die Partien gegen das Spitzenduo FCZ und Basel schadlos überstanden und zuletzt dreimal in Folge kein Gegentor kassiert. "In Anbetracht unseres Programmes sind wir mit acht Punkten aus vier Spielen gut gestartet", so Latour.
GC und der psychologische Vorteil
Er verweist zudem auf (ur-)alte Cup-Weisheiten. "Im Cup haben wir niemanden vor uns. Alle sind gleich gestellt." Zudem habe GC den psychologischen Vorteil, dass es sich im Falle einer (späteren) Final-Qualifikation auf "ein Endspiel im Stade de Suisse freuen" könne. "Und was hat YB, wenn es im Final steht?", lautete Latours rhetorische Frage. "Sie haben dann einfach ein Heimspiel mehr..."
Einen weiteren (möglichen) psychologischen Vorteil will Latour offenbar nicht in den Mittelpunkt rücken. Die Zürcher waren am 31. August das letzte Schweizer Team, das die Young Boys bezwingen konnte. Ein Motivationstrick vor dem Cup-Knüller? "Ich werde dem Team dieses Spiel nicht im Detail erklären. Denn damals spielten bei uns Akteure eine wichtige Rolle, die diesmal fehlen: Cabanas, Smiljanic, Mikari, Sabanovic, Callà."
Ohne Cabanas - mit Bobadilla?
Während Boris Smiljanic (beginnt noch diese Woche mit dem Training mit der Mannschaft) und David Callà seit längerer Zeit fehlen, und Yassin Mikari und Samel Sabanovic die Grasshoppers in der Winterpause verlassen haben, fehlt Ricardo Cabanas in Bern wegen einer Sperre. Wie er seinen Captain ersetzen will, liess Latour noch offen.
Ob die Grasshoppers in Bern mit einer forscheren Taktik mit zwei Spitzen und vielleicht sogar mit drei offensiven Mittelfeldspielern antreten, hängt vor allem von der Verfassung des Argentiniers Raul Bobadilla ab. Der Stürmer dürfte wieder einsatzfähig sein. "Ob ich ihn aber schon von Beginn weg bringe, ist eine andere Frage", sagt Latour.
Er überlegt sich in diesen Stunden, ob er seine Mannschaft aufgrund der Stärken des Gegners oder aufgrund von dessen Defiziten aufstellen soll. Wird Latour also versuchen, gegen die Berner Dreier-Abwehr von Anfang an mit geballter Offensivkraft anzugreifen? Oder will er die schnellen YB-Stürmer mit einem geschickten defensiven Netz bändigen?
Im Cup erstmals mit Wölfli
Zu viele Gedanken über den Gegner scheinen sich derweil die Young Boys nicht zu machen. "Wir gehen dieses Spiel nicht anders an als andere", sagt Mario Raimondi. Nach vier Siegen und 13 Toren zum Rückrundenstart befinden sich die Berner im Höhenflug und haben entsprechend Selbstvertrauen. "GC muss sofort merken, dass wir ein Heimspiel haben", gibt Torhüter Marco Wölfli stürmische Parolen aus. Der Internationale wird erstmals in dieser Saison im Cup zum Einsatz gelangen, nachdem er im K.o.-Wettbewerb im Herbst jeweils Ersatzkeeper Paolo Collaviti hat Platz machen müssen.
Trainer Vladimir Petkovic dürfte derweil seine Stürmer und Dränger zu Geduld auffordern. "Es wird ein taktisches Spiel. Etwas anderes ist wegen der defensiven Stärke von GC nicht zu erwarten", sagt der kroatische YB-Coach. Petkovic, der in der letzten Saison Bellinzona in den Cup-Final geführt hatte, gab zu, dass dies für YB "ein Spiel ist wie jedes andere auch". YB müsse im Gegensatz zu anderen Teams nicht alles auf den Cup setzen, weil es nun eben in der komfortablen Situation sei, in beiden Titelrennen mitzumischen.
Young Boys - Grasshoppers (bisherige Resultate in der Axpo Super League: 1:3, 1:0) - Mittwoch, 20.15 Uhr - Absenzen: Doubaï (verletzt), Augusto (nicht spielberechtigt); Cabanas (gesperrt), Smiljanic, Sutter (beide rekonvaleszent), Dos Santos, Callà (beide verletzt)
Statistik: Vor 14 Jahren trafen die beiden Teams im Cup letztmals aufeinander. GC siegte im Halbfinal 2:1, verlor später aber das Endspiel gegen Sion 2:4. Während YB die dritte Halbfinal-Qualifikation seit 2005 anstrebt, standen die Zürcher 2004 letztmals in der Runde der letzten vier
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