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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 17. November 2008, 17:11 |
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zisch.ch, 17.11.2008
Luzerner Debakel im Berner Stade de Suisse
Im dritten Spiel unter Trainer Rolf Fringer gabs für den FC Luzern nichts zu holen: Mit 1:6 gingen die Luzerner gegen die Young Boys unter. Frimpong schoss das Ehrentor.
Wenn schon verlieren, dann gleich richtig. Das dachten sich die Luzerner wohl, als sie an diesem kalten Sonntagnachmittag nach Bern reisten.
Und die Young Boys verlängerten ihren hervorragenden Lauf unter Trainer Vladimir Petkovic mit Leichtigkeit um einen weiteren Sieg. 21 Punkte holten die Berner in den letzten zehn Partien. Das ist nationale Spitze.
Luzerns Mühe mit Berner Steilpässen
Nach den beiden Zu-Null-Siegen gegen Bellinzona (1:0) und Aarau (3:0) fiel im dritten Spiel unter Rolf Fringer die Defensivabteilung völlig durch: Die Berner Young Boys überrumpelten die Luzerner Hintermannschaft Mal für Mal mit genau getimten Steilpässen in die Tiefe. Auf diese Weise entstanden die ersten drei Tore durch Varela (11.), Yapi (33.) und Häberli (51.). Wobei insbesondere der gebürtige Luzerner Thomas Häberli nebst seinem Tor mit zwei herrlichen Zuspielen zu glänzen vermochte.
Spätestens nach dem 3:0 war die einseitige Partie natürlich entschieden. Das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 4:1 gelang Joetex Frimpong, der damit sein erstes Tor für den FC Luzern ausgerechnet gegen seine ehemaligen Teamkollegen erzielen konnte. Das ist dann aber auch schon alles, was es an Positivem aus Luzerner Sicht zu berichten gibt.
Aus Bern: Gusti Gretener / Zisch
Mehr zur Luzerner Kanterniederlage lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.
Young Boys - Luzern 6:1 (2:0) Stade de Suisse. - 19 071 Zuschauer. - SR Rogalla. - Tore: 12. Varela 1:0. 33. Yapi 2:0. 51. Häberli 3:0. 58. Hochstrasser 4:0. 72. Frimpong 4:1. 89. Schneuwly 5:1. 91. Doumbia 6:1.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Baykal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Degen (67. Doumbia), Häberli (67. Schneuwly), Varela (84. Eudis).
Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Seoane, Bertin; Zverotic, Renggli (63. Gajic), Veskovac, Chiumiento (63. Paiva); Ravasi (72. Pacar), Frimpong.
Bemerkungen: YB ohne Regazzoni (gesperrt), Doubai (U21), Lüscher (nicht im Aufgebot), FCL ohne Ferreira (gesperrt), Tchouga, Lustenberger, Kukeli (alle verletzt). 78. Pfosten- und Lattenschuss von Raimondi. Verwarnung: 25. Portillo (Foul)
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shalako
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Verfasst: Montag 17. November 2008, 17:13 |
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Tagesanzeiger, 17.11.2008
YB-Gala gegen Luzern
Mit dem 6:1 gegen den Tabellenletzten etablierten sich die Berner als erster Verfolger des Spitzenduos.
In der 12. Minute eröffnete Carlos Varela, der wegen der Sperre von Alberto Regazzoni wieder einmal von Beginn weg auflaufen durfte, nach einem herrlichen Absatztrick von Thomas Häberli das Skore für die Young Boys. Auch beim zweiten Treffer leistete Häberli die Vorarbeit. Diesmal bewies Gilles Yapi eine aussergewöhnlich grosse Ruhe vor dem Tor.
Beim 3:0 begnügte sich Häberli nicht mehr mit der Vorbereiter-Rolle, als er ein Zuspiel von Mario Raimondi verwertete. Die weiteren Treffer durch Xavier Hochstrasser, Marco Schneuwly und Seydou Doumbia sowie das Ehrentor von Ex-YB-Stürmer Joetex Frimpong erhöhten den Unterhaltungswert, änderten aber natürlich nichts mehr an der ersten Niederlage der Luzerner unter Rolf Fringer. Der Nachfolger von Roberto Morinini hatte zuletzt mit dem FCL zweimal gewonnen.
YB ist damit seit sieben Spielen ungeschlagen und rückte auf den dritten Platz vor. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Young Boys - Luzern 6:1 (2:0)Stade de Suisse. - 19 071 Zuschauer. - SR Rogalla. - Tore: 12. Varela 1:0. 33. Yapi 2:0. 51. Häberli 3:0. 58. Hochstrasser 4:0. 72. Frimpong 4:1. 89. Schneuwly 5:1. 91. Doumbia 6:1.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Baykal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Degen (67. Doumbia), Häberli (67. Schneuwly), Varela (84. Eudis).
Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Seoane, Bertin; Zverotic, Renggli (63. Gajic), Veskovac, Chiumiento (63. Paiva); Ravasi (72. Pacar), Frimpong.
Bemerkungen: YB ohne Regazzoni (gesperrt), Doubai (U21), Lüscher (nicht im Aufgebot), FCL ohne Ferreira (gesperrt), Tchouga, Lustenberger, Kukeli (alle verletzt). 78. Pfosten- und Lattenschuss von Raimondi. Verwarnung: 25. Portillo (Foul).
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shalako
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Verfasst: Montag 17. November 2008, 17:15 |
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Berner Zeitung, 17.11.2008
Ich bin ja nicht zehn Kilo schwerer»
Im zwölften Spiel unter Trainer Vladimir Petkovic ist Thomas Häberli zum ersten Einsatz von Beginn weg gekommen – und hat die Chance beim 6:1 gegen Luzern gepackt. Der 34-Jährige erzielte einen Treffer und bereitete zwei vor.
Wie fühlen Sie sich nach dem 6:1 gegen Luzern als gefeierter Rückkehrer?
Thomas Häberli: Es ist für die Mannschaft und für mich toll gelaufen. Wir haben konsequent nach vorn gespielt und schöne Tore erzielt. Es war wichtig, dass wir zu Treffern aus dem Spiel herauskamen. In den vorangegangenen Partien blieben wir in erster Linie nach stehenden Bällen erfolgreich.
Sie standen erstmals unter Trainer Vladimir Petkovic in der Startformation
Ja, es ist lange her, dass ich von Anfang an spielen durfte (lacht).
Taten Sie sich schwer, die Rolle als Ersatzmann zu akzeptieren?
Es war nicht einfach. Der Tiefpunkt wurde in Neuenburg erreicht, als ich keine einzige Minute spielen durfte. Da war mir nicht zum Spassen zumute. Ich war wütend.
Weshalb mussten Sie so lange auf Ihre Chance warten?
Petkovic hat sich sicher etwas überlegt. Marco Schneuwly spielte als Mittelstürmer stark und schoss einige Tore.
Bei YB ist die Konkurrenz im Sturm sehr gross. Belastet diese Ausgangslage den Alltag?
Ein Trainerwechsel hat oft zur Folge, dass plötzlich in einem Bereich ein Überangebot vorhanden ist. Wir haben derzeit viele Stürmer, aber eher zu wenige Verteidiger. Unter Fussballprofis kann man aber gut Kollege und Konkurrent in einem sein. Aber natürlich sind jene, die stets spielen, besser gelaunt als die anderen, die oft Ersatz sind. Auf meine Person bezogen: Wenns mich braucht, bin ich da. Ich kenne meinen Wert und meine Statistik.
Sie haben in der letzten Saison in 28 Spielen 19 Tore erzielt. In dieser Spielzeit sind es nach zehn Teileinsätzen drei Treffer. Rechnen Sie damit, dass Sie nach der starken Leistung gegen Luzern zur Stammformation gehören?
Es wird sich alles einpendeln, davon bin ich überzeugt. Ich bin ja im Vergleich zur letzten Saison nicht zehn Kilogramm schwerer geworden. Und auch nicht viel älter (lacht).
Sie sind 34-jährig und haben einen Vertrag bis 2010 mit Option auf eine weitere Saison.
Als ich 30-jährig war, hiess es manchmal, diese Leistung würde ich nicht mehr lange zeigen können. Als ich 31 wurde, bekam ich zu hören: «Bald gehört er zum alten Eisen.» Das wiederholte sich mit 32, mit 33 und nun mit 34. Es ist für mich nichts Neues, von der Ersatzbank in die Mannschaft zu kommen.
Inwiefern?
Es läuft bei mir bei YB immer gleich. Ich könnte fünf Trainer aufzählen, die mich zuerst als Ersatz nominierten, dann doch auf mich setzten. Und damit nicht falsch lagen.
Gehören Sie zu jenen YB-Spielern, die immer wieder Anfragen anderer Vereine erhalten, wenn Sie gerade vom Trainer nicht berücksichtigt wurden?
Ja, es gibt schon Anfragen. Aber ich lasse mich gar nie auf Diskussionen ein. Ich habe mich für YB entschieden und werde mindestens bis im Sommer 2010 spielen. Dann ist vorgesehen, im Klub eine Funktion als Nachwuchstrainer zu übernehmen. Vorher möchte ich aber noch einen Titel gewinnen.
Das dürfte in dieser Super-League-Meisterschaft schwierig werden.
Zehn Punkte Rückstand auf Basel ist viel. Aus diesem Grund sind die nächsten Auswärtsspiele gegen Aarau und GC wegweisend. Wenn wir uns wirklich nach ganz vorn orientieren wollen, müssen wir beide Begegnungen gewinnen. Es gibt aber auch noch den Cup, um einen Titel zu holen.
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shalako
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Verfasst: Montag 17. November 2008, 17:20 |
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Berner Zeitung, 17.11.2008
Ausschreitungen: heftige Vorwürfe an Polizeikommandanten
Während und nach dem gestrigen Spiel YB - Luzern ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Gegen den Polizeikommandanten Dr. Stephan Blättler werden aus Polizei-Kreisen schwere Vorwürfe erhoben.
Es würden sich Vorfälle von «krassen» Fehlentscheiden aneinanderreihen. Ein weiterer Vorwurf richtet sich an den Führungsstil von Dr. Stephan Blättler. Er habe keine Ahnung, wo der Schuh bei den Angehörigen der ehemaligen Stadtpolizei Bern drücke, ist einem Schreiben, welches TeleBärn vorliegt, zu entnehmen. Weitere Informationen zu den Vorwürfen gibt es heute Abend ab 18 Uhr in den TeleBärn-Nachrichten.
Auschreitungen zwischen Polizei und Fans
Im Gebiet der Bushaltestelle Wyler und der Winkelriedstrasse standen sich nach Spielschluss von YB - Luzern im Stade de Suisse rund 60 Fans und Polizisten gegenüber. Die Fussballfans griffen die Polisten laut Mitteilung der Polizei von heute Montag mit Flaschen, Steinen, Getränkebüchsen und anderen Wurfgeschossen an. Die Ordnungshüter hätten anschliesesnd Reizstoffe und Gummischrot gegen die Fans eingesetzt, heisst es weiter. Ein Fan musste ambulant ärztlich betreut werden. Seitens der Polizei gab es sieben leicht Verletzte. Ausserdem wurden mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Die Polizei führte vor Ort vierzehn Personenkontrollen durch.
Bereits in der ersten Halbzeit war es im Stadion zu Scharmützeln gekommen. Laut Augenzeugen versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Protectas, Transparente mit Texten wie «Nein zu Polizeiwillkür» im Sektor der Luzern-Fans zu entfernen. Gemäss Zuschauern wurden dabei auch Schlagstöcke eingesetzt.
«Sie schlugen mit den Schlagstöcken zu»
Matchbesucher D. Amstutz* hat die Ausschreitungen mit eigenen Augen gesehen: «Ich habe so etwas noch nie erlebt und war geschockt», sagt er gegenüber bernerzeitung.ch. «Die Protectas-Sicherheitsleute stürmten kurz nach der 30. Minute ohne Vorwarnung in den Sektor und schlugen mit den Schlagstöcken zu. Unter den Betroffenen befanden sich auch Kinder.» Matchbesucherin Judith Greber konnte die Situation von einer anderen Perspektive beobachten. Sie wollte sich beim Food-Corner gerade einen Kaffee holen, als die Einsatzkräfte die Tribüne stürmten. «Sie haben die Schlagstöcke bereits vor der Treppe gezückt. Anschliessend drückten sie Stadion-Besucher an die Bande.» Die Protectas-Mitarbeiter hätten einander hochgehoben, um das Transparent zu holen. Dieses Vorgehen habe im Sektor Aggressionen ausgelöst. Die Fans haben laut Greber auf dem Damen-WC gewütet und Klo-Deckel beschädigt.
Protectas streitet Schlagstock-Einsatz ab
Die Protectas nimmt zum Vorwurf, wonach sie beim besagten Einsatz Schlagstöcke eingesetzt habe, keine konkrete Stellung. Roman Lehmann, Leiter Unternehmenskommunikation der Protectas sagt nur: «Unsere Leute gehen nicht mit Schlagstöcken auf Menschen los». Die Mitarbeiter von Protectas hätten den Auftrag erhalten, das Transparent zu entfernen. Dies sei jedoch nicht geglückt. Beim Einsatz sei ein Sicherheitsmann gestürzt und habe beide Handgelenke gebrochen, so Lehmann. Anschliessend hätten sich die Einsatzkräfte geschlossen zurückgezogen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. November 2008, 17:52 |
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Berner Zeitung, 18.11.2008
Ausschreitungen: heftige Vorwürfe an Polizeikommandanten
Während und nach dem Spiel YB - Luzern ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Gegen den Polizeikommandanten Dr. Stephan Blättler werden aus Polizei-Kreisen schwere Vorwürfe erhoben.
Es würden sich Vorfälle von «krassen» Fehlentscheiden aneinanderreihen. Ein weiterer Vorwurf richtet sich an den Führungsstil von Dr. Stephan Blättler. Er habe keine Ahnung, wo der Schuh bei den Angehörigen der ehemaligen Stadtpolizei Bern drücke, ist einem Schreiben, welches TeleBärn vorliegt.
Auschreitungen zwischen Polizei und Fans
Im Gebiet der Bushaltestelle Wyler und der Winkelriedstrasse standen sich nach Spielschluss von YB - Luzern im Stade de Suisse rund 60 Fans und Polizisten gegenüber. Die Fussballfans griffen die Polisten laut Mitteilung der Polizei vom Montag mit Flaschen, Steinen, Getränkebüchsen und anderen Wurfgeschossen an. Die Ordnungshüter hätten anschliesesnd Reizstoffe und Gummischrot gegen die Fans eingesetzt, heisst es weiter. Ein Fan musste ambulant ärztlich betreut werden. Seitens der Polizei gab es sieben leicht Verletzte. Ausserdem wurden mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Die Polizei führte vor Ort vierzehn Personenkontrollen durch.
Bereits in der ersten Halbzeit war es im Stadion zu Scharmützeln gekommen. Laut Augenzeugen versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Protectas, Transparente mit Texten wie «Nein zu Polizeiwillkür» im Sektor der Luzern-Fans zu entfernen. Laut Zuschaueraussagen wurden dabei auch Schlagstöcke eingesetzt.
«Sie schlugen mit den Schlagstöcken zu»
Matchbesucher D. Amstutz* hat die Ausschreitungen mit eigenen Augen gesehen: «Ich habe so etwas noch nie erlebt, ich war geschockt», sagt er gegenüber bernerzeitung.ch. «Die Protectas-Sicherheitsleute stürmten kurz nach der 30. Minute ohne Vorwarnung in den Sektor und schlugen mit den Schlagstöcken zu. Unter den Betroffenen befanden sich auch Kinder.» Matchbesucherin Judith Greber konnte die Situation von einer anderen Perspektive beobachten. Sie wollte sich beim Food-Corner gerade einen Kaffee holen, als die Einsatzkräfte die Tribüne stürmten. «Sie haben die Schlagstöcke bereits vor der Treppe gezückt. Anschliessend drückten sie Stadion-Besucher an die Bande.» Die Protectas-Mitarbeiter hätten einander hochgehoben, um das Transparent zu holen. Dieses Vorgehen habe im Sektor Aggressionen ausgelöst. Die Fans haben laut Greber auf dem Damen-WC gewütet und Klo-Deckel beschädigt.
Protectas streitet Schlagstock-Einsatz ab
Die Protectas nimmt zum Vorwurf, wonach sie beim besagten Einsatz Schlagstöcke eingesetzt habe, keine konkrete Stellung. Roman Lehmann, Leiter Unternehmenskommunikation der Protectas sagt nur: «Unsere Leute gehen nicht mit Schlagstöcken auf Menschen los». Die Mitarbeiter von Protectas hätten den Auftrag erhalten, das Transparent zu entfernen. Dies sei jedoch nicht geglückt. Beim Einsatz sei ein Sicherheitsmann gestürzt und habe beide Handgelenke gebrochen, so Lehmann. Anschliessend hätten sich die Einsatzkräfte geschlossen zurückgezogen.
YB-Pressechef Charles Beuret lässt durchblicken, dass die Protectas-Mitarbeiter durchaus zugeschlagen haben. «Die Sicherheitsleute mussten sich wehren, weil gewaltbereite Luzern-Anhänger auf sie los gingen.» Den Auftrag, die politischen Transparente zu entfernen, habe der Sicherheitschef des Stade de Suisse gefällt. «Laut unserer Stadionordnung dulden wir keine politischen Aktionen.»
Auch Manuel Willi, Chef Regionalpolizei Bern, sagt: «Die Entfernung des Transparentes war ganz klar der Auslöser des späteren Krawalls.» Die Young Boys bedauern die Ausschreitungen. «Mit dem heutigen Kentnisstand würden wir die Transparente hängen lassen», sagt Beuret. Eigentlich sei das Einziehen von Transparenten ja eine Routine-Arbeit. «Doch die Sicherheitsleute wurden vom Gewaltpotential im Gästeblock überrascht.»
20 Polizisten auf verlorenem Posten
In der Annahme, die Luzerner Fans seien unproblematisch, entsandte die Polizei am Sonntag nur ein Miniaufgebot vors Stadion.
Nur rund 20 Polizisten seien am Sonntag beim Fussballspiel YB gegen FC Luzern im Einsatz gewesen, war gestern von zwei gut unterrichteten Quellen unabhängig voneinander zu hören – zu wenig, um den Luzerner Fans nach Spielschluss Paroli bieten zu können. Diese haben die Polizei nach Spielschluss gezielt angegriffen und mit Flaschen, Steinen und Getränkebüchsen beworfen. Sieben Polizisten wurden leicht verletzt. Ob am Anfang tatsächlich nur 20 Polizisten im Einsatz standen, will Manuel Willi, Chef der Regionalpolizei Bern, aus «taktischen Gründen» nicht sagen.
Berner Polizisten in Basel
Dass die Polizisten zu Beginn der Scharmützel in «Unterzahl» waren, gibt Willi aber zu. Er gesteht auch ein, dass ein Aufgebot an Berner Polizisten nach Basel an den Spitzenkampf FC Basel gegen FC Zürich abdelegiert wurde – auch zur Grösse dieser Truppe macht Willi indes keine Angaben.
Das kleine Polizeiaufgebot sei ein «krasser Fehlentscheid» gewesen, kritisierte gestern eine anonyme Quelle aus Polizeikreisen gegenüber TeleBärn. Willi verwehrt sich gegen diesen Vorwurf: «Bisher gab es mit Luzern-Fans keine grösseren Probleme.» Der Chef der Regionalpolizei glaubt, dass es ohne die Transparent-Entfernung durch die Protectas (siehe rechts) auch am Sonntag vermutlich keine Probleme gegeben hätte. «Wir können nicht jedes Mal vom Worst-Case-Szenario ausgehen und 500 Leute aufbieten.»
Riesiger Aufwand
Ob YBs Entscheid, das Transparent entfernen zu lassen, richtig und das Vorgehen der Protectas verhältnismässig war, will Willi nicht beurteilen: «Wir haben Verständnis, dass das Stade de Suisse seine Hausordnung durchsetzen will.» Die sich häufenden Ausschreitungen rund um YB-Spiele seien kein spezifisches Problem von YB, sondern ein gesellschaftliches: «In den letzten acht Jahren hat sich unser Aufwand für Mannschaftssportarten verzehnfacht.»
Eine offene Rechnung?
Pikanterweise entlud sich die Gewalt am Sonntag nicht zwischen den beiden Fangruppen – im Gegenteil: Die Luzerner Fans wurden von einigen YB-Supportern in ihrer Attacke gegen die Polizei gar unterstützt, wie Willi erklärt. Möglicher Hintergrund könnte eine offene Rechnung der Luzern-Fans sein: Nach einem Spiel der Luzerner U21-Mannschaft in Biel im letzten April wurden 33 Luzern-Fans von der Stadtpolizei Biel verhaftet – grundlos, wie die Fans behaupten. Obschon die Strafverfahren noch hängig sind, verhingen die Kantonspolizeien Bern und Luzern gegen die 33 Personen einjährige Stadion- und Rayonverbote.
Mit zahlreichen Transparenten kritisierten die Luzerner Fans auch am Sonntag im Stade de Suisse diese präventiven Verbote. Und just jene Ereignisse waren es, welche die Fans dazu bewogen haben, das Referendum gegen den Beitritt des Kantons Luzern zum Konkordat gegen Gewalt an Sportveranstaltungen beizutreten.
Bittere Ironie, dass am Sonntag genau dieses Referendum mit dem Transparent beworben wurde, welches am Anfang der Krawalle stand. Die Fanclubs stehen stark in der Verantwortung, meint Polizeichef Willi: «Sie wehren sich gegen stärkere Kontrollen und gegen das Konkordat, doch ihre Leute können sie nicht kontrollieren.» azu
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. November 2008, 12:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 19.11.2008
Protectas wehrt sich gegen Vorwürfe der Fans
Nach den Krawallen bei YB - Luzern steht die Firma Protectas in der Kritik, weil ihre Mitarbeiter auf Fans eingeschlagen haben sollen. Der Protectas-Regionaldirektor sagt: «Wir gehen nie gegen Personen vor. Wir haben lediglich Schutzaufgaben.»
Matchbesucherin Eveline Hunkeler aus Grosswangen schildert das, was sich in der 30.Minute im Gästesektor abspielte, so: «Protectas-Mitarbeiter stürmten den Sektor. Bevor ich flüchten konnte, erhielt ich einen Schlag und fiel zu Boden». Sie will Anzeige erstatten. In den Fanforen wird den Protectas-Sicherheitsleuten vorgeworfen, sie hätten «ohne Vorwarnung zugeschlagen» und seien mit ihrer Aufgabe im Stade de Suisse «total überfordert».
Andreas Flückiger, Regionaldirektor von Protectas, wehrt sich: «Unsere Mitarbeiter haben die Aufgabe, Personen und Objekte zu schützen. Sie gehen nicht mit Schlagstöcken auf Fans los.» Nicht gelten lassen will er den Vorwurf, die Protectas-Leute seien überfordert. Alle Mitarbeiter im Ordnungsdienst hätten eine dreistufige Ausbildung hinter sich: «Nach der zertifizierten Grundausbildung werden diejenigen, die im Ordnungsdienst eingesetzt werden wollen, in einem halbjährigen Kurs zusätzlich geschult.»
«Rambos fallen durch»
An Wochenenden würden diese Mitarbeiter in die Fankultur eingeführt. Ausserdem würden ihre Sozialkompetenz sowie die physische und psychische Belastbarkeit geprüft. Auch in Festhaltetechniken werden sie ausgebildet. Zudem wird ihnen der Umgang mit Schlagstock und Pfefferspray beigebracht. Wichtig sei dabei Teamfähigkeit. Flückiger: «Rambos fallen durch. Sie sind eine Gefahr für die Gruppe.» Auch an der technischen Ausbildung, wo Einsatztaktiken geübt werden, scheiterten rund zehn Prozent der Schüler, sagt Flückiger. Nach der sechsmonatigen, berufsbegleitenden Ausbildung wartet eine interne Abschlussprüfung.
Zu den Krawallen war es am Sonntag gekommen, nachdem der Sicherheitsverantwortliche des Stade de Suisse angeordnet hatte, Transparente mit politischem Inhalt aus dem Luzern-Sektor zu entfernen.
Nachdem die Sicherheitsleute von den Gästefans massiv angegriffen worden seien, hätten sie sofort den Rückzug angetreten, sagt Flückiger. Die Ordnungskräfte hätten im Übrigen keine anderen Rechte als andere Matchbesucher. «Sie sind für den Schutz der Zuschauer und für die Durchsetzung des Hausrechts verantwortlich.» Zum Fall der verletzten Matchbesucherin sagt Flückiger: «Darüber liegt mir kein Bericht vor.»
Zertifizierte Ausbildung
Die Grundausbildung der Firma Protectas ist laut Flückiger durch die Kantonspolizei St.Gallen zertifiziert. Die Sicherheitsunternehmen der Schweiz hätten noch vor der Polizei die eidgenössischen Fachausweisprüfungen eingeführt.
Im Kanton Bern werden Polizeiaspiranten in einem Selektionsverfahren geprüft. Dabei werden geistige Flexibilität, Sozialkompetenzen, Fitness, Belastbarkeit, Deutsch- und Französischkenntnissen sowie ei-ne abgeschlossene Berufslehre oder eine Matur verlangt, wie die Ausbildungschefin der Kantonspolizei Bern, Marianne Riedwyl, sagt. Die ganztägige Polizeischule dauert ein Jahr. Neben rechtlichen Grundlagen werden Einsatztaktiken sowie die Handhabung von Waffen geschult. Ein wichtiges Ausbildungsfach sei Psychologie. Jeder Absol-vent verfügt über das Lebensrettungsbrevet. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer eidgenössischen anerkannten Berufsprüfung.
YB: Neue FamilienzoneVor der Rückrunde wird die Familienzone im Stade de Suisse vom Sektor C in den Sektor A gezügelt. Dies erlaube bei Risikospielen mehr Flexibilität, sagte YB-Sprecher Charles Beuret. Die Massnahme stehe aber nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall vom Sonntag.
Polizeidirektor Käser ist «befremdet»
Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) geht nicht konkret auf die Vorwürfe ein, die ein Kantonspolizist auf TeleBärn erhoben hat: «Zu anonymen Vorwürfen sage ich grundsätzlich nichts», so der Polizeidirektor. Es befremde ihn, dass ein Polizist so handle.
Zu den Vorfällen vom Sonntag sagt Käser, offenbar sei das Gefährdungspotenzial zu positiv eingeschätzt worden. «Wo gearbeitet wird, passieren eben Fehler.» Zudem könne die Polizei nicht an jeden Match 500 Leute schicken.
Sind wegen der Überstunden seit der Euro 08 weniger Leute im Einsatz? Dazu sagt Käser, solche Überlegungen spielten höchstens im Hintergrund mit. Die Lagebeurteilung werde für jeden Anlass sehr seriös vorgenommen. Weiter glaubt er nicht, dass unter den Ex-Stadtpolizisten weit verbreitet Unzufriedenheit herrsche, seit sie auf Anfang Jahr in die Kantonspolizei integriert wurden. Aber: «Wir dürfen dieses Problem nicht unterschätzen. Es braucht Zeit, bis die beiden Kulturen zusammengefunden haben.» fab
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2008, 15:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 04.12.08
Untersuchungsbericht wird zurückgehalten
Das Gutachten zu den Ausschreitungen während des Fussballspiels YB - Luzern liegt vor. Obwohl YB und der Stadionsicherheitsdienst Protectas darin entlastet werden, halten sie den Bericht zurück: Das wirft Fragen auf.
Nachdem unterschiedliche Videoaufnahmen zu den Ausschreitungen anlässlich der Partie YB - Luzern aufgetaucht sind, haben die Betreiber des Stade de Suisse ein externes Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten, das von einem ehemaligen Richter verfasst wurde, entlastet sowohl die Young Boys als auch den Stadionsicherheitsdienst Protectas. Der Gutachter kommt gemäss Recherchen dieser Zeitung zum Schluss, dass die Bilder der Überwachungskameras im Stadion lückenlos vorhanden und nicht manipuliert worden sind (siehe Kasten).
Was ist verhältnismässig?
Der Einsatz der Protectas wird vom Gutachter als verhältnismässig eingestuft. Dies, obwohl auf Videoaufnahmen aus dem Luzern-Sektor klar zu erkennen ist, dass mindestens ein Sicherheitsmann von seinem Schlagstock Gebrauch gemacht hat. Der ehemalige Bundesrichter hat erst kürzlich einen Polizeieinsatz während des Spiels Atletico Madrid - Marseille als Gutachter beurteilt. Bei der Partie in Madrid war es zu massiven Ausschreitungen zwischen Fans und Polizeikräften gekommen. Verglichen mit solchen Vorkommnissen, sei der Einsatz der Sicherheitskräfte bei YB-Luzern verhältnismässig gewesen.
Umstrittene Wortwahl
Obwohl der Bericht zum Spiel YB - Luzern seit knapp einer Woche vorliegt und darin sowohl die Stadionbetreiberin als auch die Sicherheitsfirma entlastet werden, tun sich die involvierten Parteien (YB, Protectas, FC Luzern, Fanorganisationen) schwer damit, eine gemeinsame Sprachregelung zu finden. Wie diese Zeitung aus mehreren unabhängigen Quellen erfahren hat, gestehen zwar alle Parteien mündlich Fehler ein: YB hat schon am Tag der Ausschreitungen kommuniziert, es sei falsch gewesen, die Protectas wegen eines Transparents in den FCL-Fanblock zu schicken. Der FC Luzern seinerseits musste zur Kenntnis nehmen, dass seine Fans die Protectas-Leute zum Teil massiv angegriffen hatten. Die Protectas schliesslich wird morgen Freitag zu den Bildern aus dem Luzerner Fanblock Stellung nehmen müssen, die den Schlagstockeinsatz dokumentieren.
Kamerawinkel «nicht ideal»
Von offizieller Seite wollte gestern niemand zum Gutachten Stellung nehmen. YB-Mediensprecher Charles Beuret sagte, man werde voraussichtlich kommende Woche informieren. Am Freitag finde zuerst noch eine weitere Sitzung mit allen Beteiligten statt.
Umstritten ist offenbar die Einschätzung des Gutachters, wonach der Protectas-Einsatz «verhältnismässig» gewesen sei. Luzerner Fanorganisationen hatten das Vorgehen der Sicherheitsmitarbeiter massiv angeprangert. Doch nicht nur der Protectas-Einsatz wirft Fragen auf. Eigenartig mutet auch an, dass die Stadionkameras offensichtlich unscharfe Bilder geliefert haben. Jedenfalls ist darauf kein Schlagstockeinsatz zu erkennen (wir berichteten).
YB-Sprecher Beuret sagt hierzu, der Winkel, aus dem die Aufnahmen gemacht wurden, sei «nicht ideal» gewesen. Es liessen sich, anders als auf den Videobildern aus dem Luzern-Sektor, keine Details erkennen.
Unterschiedliche Bilder
Anlässlich des Spiels YB - Luzern vom 17.November war es im Stade de Suisse zu Ausschreitungen gekommen. Luzern-Fans berichteten von Übergriffen seitens der Protectas. Protectas wehrte sich dagegen und wurde von Bildern der Überwachungskameras im Stadion zunächst entlastet. Aufnahmen, die von den Sicherheitsverantwortlichen des FC Luzern gemacht wurden, zeigen jedoch mindestens einen Protectas-Mitarbeiter, der seinen Schlagstock einsetzt.Um abzuklären, ob die Aufnahmen der Stadionkameras manipuliert worden sind, hat YB ein Gutachten in Auftrag gegeben. mar
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Shadowchild
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Verfasst: Montag 8. Dezember 2008, 12:38 |
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 22:37 Beiträge: 151 Wohnort: Madelestwilare
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Abschliessendes Communiqué zu den Vorfällen bei YB - Luzern do chöit säuber läse... aber i gloube die meischte wüsse jo scho jetz ohni das z'läse was dert wird stoh.... http://www.bscyb.ch/yb-news-detail?id=18210
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Dezember 2008, 17:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sport1.ch, 08.12.2008
Stellungnahme zu den Vorfällen bei YB - Luzern
Die Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG und der BSC Young Boys haben aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen sowie heftiger Publikums- und Pressereaktionen nach den Vorfällen beim Spiel YB - Luzern (16. November 2008) ein neutrales Gutachten in Auftrag gegeben. Der Fall wurde in der Folge durch Me Michel Wuilleret (Richter im Kanton Freiburg, ehemaliger Ersatz-Bundesrichter, Präsident des Appellationsgerichts der UEFA und Präsident des SFV-Sportgerichts) untersucht; der Bericht liegt nun vor. Wuilleret kommt - zusammengefasst - zu folgenden Schlüssen: - Die Entscheidung, die politisch motivierten Transparente zu entfernen, war falsch. - Die mit der Entfernung der Transparente beauftragte Firma, die Protectas SA, hat ihren Auftrag mit verhältnismässigem Aufwand durchgeführt. Die Sicherheitskräfte sind beim Versuch, die Transparente zu entfernen, allerdings behindert worden. Um den Auftrag ausführen zu können, setzten die Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes Schlagstöcke ein. - Zahlreiche Fans im Luzerner Sektor haben sich vorbildlich verhalten und versuchten, gewaltbereite Luzerner Zuschauer an einer Konfrontation mit den Sicherheitsleuten zu hindern. - Die Aufarbeitung der Vorfälle hat ergeben, dass die Aktion der Sicherheitskräfte von den Überwachungskameras lückenlos dokumentiert ist. Das Filmmaterial ist vollständig und ist in keiner Weise manipuliert worden. Das gleiche gilt für das Filmmaterial der Luzerner Video-Überwachung. Am Montag, 1., und am Freitag, 5. Dezember 2008, haben sich die Vertreter beider Klubs, der Protectas SA sowie der Fan-Organisationen zu einer sehr konstruktiven Abarbeitung des Falles getroffen.
Die Verantwortlichen des Stade de Suisse und der Protectas SA bedauern den Einsatz, bei dem entgegen ersten Verlautbarungen Schlagstöcke verwendet wurden, und entschuldigen sich für gemachte Fehler. Alle involvierten Parteien übernehmen ihren Anteil an Verantwortung für die Ausschreitungen, bei denen auch unschuldige Zuschauer verletzt wurden. Sowohl die Mitarbeiter des SDS, der Protectas SA als auch die Fanarbeit Luzern und die Luzerner Fans sind überzeugt, dass Lehren aus dem Vorfall auf den verschiedenen Ebenen gezogen werden und diese künftig auch konstruktiv inner- und ausserhalb der Fussballstadien umgesetzt werden. Die Fanarbeit Luzern und die United Supporters Luzern halten nach Konsultation sämtlicher Videobilder an ihrer Meinung fest, dass der Einsatz unverhältnismässig war.
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D6R6
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Verfasst: Dienstag 9. Dezember 2008, 21:45 |
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Registriert: Samstag 23. August 2008, 18:26 Beiträge: 52 Wohnort: Burgdorf
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das stinkt doch einfach bis zum Himmel!!!
_________________ YB - äs läbe lang! Fuck off Kunstrasen, dä stinkt nämlich!
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