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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. April 2007, 21:44 
 
Hauptsache Ausswärtssieg :!:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. April 2007, 21:59 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 00:00
Beiträge: 43
Hampi...mal nicht die Nerven verlieren und alles schlecht reden.

Tiago ist ein (eigentlich) sicherer Wert in dieser Saison und wo wir ohne Hakan Yakin stehen würde weiss ich nicht genau, aber sicher nicht unter den ersten 3 !!

Ich meine es gar nicht persönlich oder so, aber deine Kritik ist für einen YB-Fan (bist du überhaupt einer?) ziemlich übertrieben.

Wie gesagt, nicht böse gemeint ;-)


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 06:36 
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Beiträge: 907
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m@co hat geschrieben:
schade das Sitten gewonnen hat, da sie nun mehr zu YB aufgeschlossen haben.


naja der abstand zu Sion bleib gleich....

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 08:44 
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Beiträge: 614
Wohnort: Rapperswil BE
klar, aber er wäre, wenn aarau gewonnen hätte, grösser.

Naja, heute mal ein grosses Hopp FC Thun und unentschieden im Espenmoos.

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 Betreff des Beitrags: zu meiner einschätzung
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 11:50 
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Registriert: Samstag 13. Januar 2007, 09:27
Beiträge: 18
Wohnort: chur
ich bin ein fan von der ferne und sah erst den 2. match live in dieser saion.
es war eigentlich meine einschätzung als beobachter, welcher die mannschaft nur selten sieht.

wenn yb gut organisiert ist, dann spielen sie nciht schlecht. siehe 2. halbzeit. doch die mannschaft muss noch verstärkt werden, will man um den meistertitel mitreden.

gruss und hopp yb

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einmal yb - immer yb!!! in guten so auch in schlechten zeiten


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2007, 11:59 
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Der Bund; 30.04.2007l

GC hilflos, YB effizient

Untergangsstimmung bei den Grasshoppers nach der Niederlage gegen YB – zumal bloss 3800 Zuschauer auf dem Hardturm waren.

Was ist ein Spitzenteam? GC gegen YB war ja auch das Duell zweier Teams, die auf der Suche nach Erfolg sind. Die Zürcher präsentierten sich willig, aber ziemlich chaotisch, die Spieler gaben gewissermassen ein Abbild der Führungswirren ab. Der Übergang vom alten zum neuen Vorstand ist am Laufen, doch Erich Vogel, der neue, alte starke Mann im sportlichen Bereich der Grasshoppers, tritt in der Öffentlichkeit (noch) nicht auf. Nach dem Spiel sah man den 68-Jährigen hinter dem Stadion im intensiven Zwiegespräch mit Roger Berbig, dem neuen Präsidenten. Drinnen, in den Katakomben, machte Krassimir Balakow derweil einen hilflosen Eindruck: «Das war eine bittere Niederlage.» Und der alternde Starstürmer Ailton, der gegen YB wie immer oft ins Abseits gelaufen war, erklärte: «Die Pässe sind nicht zu mir gekommen.» Der Brasilianer hat wie Balakow keine Zukunft auf dem Hardturm, er steigerte sich in seiner Analyse zur trockenen Aussage: «Mit der Mentalität dieser Spieler kommt GC nicht weit.» Balakow bekräftige die Gemütslage des Vereins mit leiser Stimme: «GC kann jetzt die neue Saison planen. Sieben Punkte holen wir auf YB nicht mehr auf.»

Zur Untergangsstimmung bei GC passte die triste Zuschauerzahl. Enttäuschende 3800 Leute wollten das Verfolgerduell und den Kampf um einen Uefa-Cup-Platz sehen. Das ist beinahe eine Bankrotterklärung für den Zürcher Klub. Aus dem Lager der Young Boys hörte man den einen oder anderen hämischen Kommentar, schliesslich schreiben die Zürcher Medien gerne über den angeblich tiefen Zuschauerschnitt im Wankdorf, der über 15000 Besucher beträgt.

Am Samstag hat YB in Zürich kühl und effizient wie ein Spitzenteam gespielt. Manch einer bei den Bernern trauert jetzt den sechs Punkten nach, die YB in den letzten Wochen durch zwei verschossene Elfmeter in St.Gallen und Aarau sowie den späten Gegentreffer gegen Aarau verschenkt hat. So greifen die soliden Berner kaum mehr ins Titelrennen ein, doch die Schlussphase dieser Saison verspricht gleichwohl spannend zu werden. Am Sonntag empfängt YB den FC St.Gallen, der nach dem 2:2 gestern gegen Zürich wieder vier Punkte zurückliegt. Im Wankdorf dürften mehr als 3800 Zuschauer erscheinen…

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2007, 12:00 
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Der Bund; 30.04.2007

Auf leisen Sohlen in den Uefa-Cup

YB hat nach dem 2:1-Sieg bei GC Rang drei zementiert. Die Berner haben die Grasshoppers distanziert und vier Punkte Vorsprung auf St.Gallen. Dank Hakan Yakin und zwei Toren aus zwei Chancen siegten die Young Boys in Zürich.

Hakan Yakin hat zwei Lieblingsgegner – jedenfalls gemessen an seinen Skorerwerten. Gegen Schaffhausen traf der YB-Captain in dieser Saison dreimal mit dem Kopf, und gegen GC war er an allen sechs Toren in den vier Partien beteiligt. Beim 2:1-Sieg im Dezember in Zürich hatte er beide Tore erzielt. Am Samstag schoss der Spielmacher das frühe 1:0, als er sich nach einem Freistoss Carlos Varelas clever hinter die Abwehr geschlichen hatte. Und Yakin bereitete in der 66.Minute mit einem genialen Zuspiel beim Doppelpass mit Christian Schwegler das 2:1 vor.

Zwei Chancen, zwei Tore, drei Punkte: YB hat sich auf dem Hardturm im wegweisenden Spiel gegen GC als Grossmeister der Effizienz erwiesen. «Das war ein wichtiger Sieg für uns», sagte Hakan Yakin. Und: «Wir haben ein sehr junges Team und machen stetig Fortschritte.»

«Das war ein Big Point»

Seit zehn Spielen sind die Young Boys nun in der Super League ohne Niederlage. Das ist eine erstaunliche Serie, still und leise und heimlich haben sich die Berner nach oben geschlichen. «Man wirft uns zwar vor, dass wir nicht attraktiv und überzeugend spielen», sagte Martin Andermatt, «aber das ist uns egal. Es zählen die Punkte.» Der YB-Trainer war nach dem Erfolg guter Laune. «Yakin war ein echtes Vorbild. Aber er war ja auch motiviert, weil er sich mit Thomas Häberli ein internes Duell um den besten Torschützen bei uns liefert», sagte Andermatt. Mit seinem neunten Tor hat Yakin mit Häberli gleichgezogen, und bei seinem bereits zehnten Assist beim 2:1 durch Schwegler hat der Regisseur eine feine Kostprobe seiner technischen Fertigkeiten abgegeben. Die rund 500 mitgereisten YB-Fans feierten den Auswärtssieg euphorisch, sie sangen die berühmte Fanhymne «You’ll Never Walk Alone» mit Leidenschaft, und unten auf dem Rasen jubelten die Sieger ausgelassen. «Das war ein Big Point», sagte Yakin, «wir haben gewusst, dass die GC-Spieler verunsichert sind.» Seit Wochen suchen die Grasshoppers ihre Form, der Führungsumsturz und die ungewisse Zukunft zahlreicher Fussballer haben die sportliche Krise bei den Zürchern akzentuiert. GC agierte nach dem frühen Rückstand gegen YB zwar überlegen, der Gastgeber erarbeitete sich auch einige Möglichkeiten, einzig Diego Leon aber reüssierte mit einem herrlichen Sololauf unmittelbar vor der Pause. In der schwachen zweiten Halbzeit bedeutete Schweglers Treffer schon die Entscheidung. Der rechte Mittelfeldspieler bewies bei seinem Schuss jene Kaltblütigkeit, die den YB-Angreifern oft fehlt. In Abwesenheit Frimpongs (verletzt) und Häberlis (gesperrt) überzeugten Marcos und Madou nicht.

Spielsperren drohen

Weil YB mit der Rückkehr des fleissigen, ballsicheren Mittelfeldspielers Gilles Yapi erneut solid agierte, fiel die offensive Harmlosigkeit nicht ins Gewicht. Häberli kehrt am Sonntag gegen St.Gallen ins Team zurück, Frimpongs Comeback soll in zwei Wochen erfolgen. Für Martin Andermatt sind das gute Nachrichten, denn es drohen in den verbleibenden sechs Partien einige Sperren. Schwegler fällt gegen St.Gallen nach seiner vierten gelben Karte aus, Yakin und Varela haben jetzt wie Tiago sieben Verwarnungen angehäuft – bei einer weiteren gelben Karte fallen sie zwei Partien aus. Für die ehemaligen Basler Yakin und Varela wäre ein Ausfall gegen den FCB im letzten Spiel besonders bitter. Zumal Basel auch als einer der Lieblingsgegner Yakins gilt.

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2007, 12:01 
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Der Landbote; 30.04.2007

1:2 – Die nächste Enttäuschung für GC

mis
Nach dem 1:2 gegen die Young Boys verliert GC die Uefa-Cup-Plätze immer weiter aus den Augen.

ZÜRICH – Die Spiele der Grasshoppers, die Ende Oktober noch Leader und ein Titelaspirant waren, folgen sich und gleichen sich, denn sie enden immer wieder in Enttäuschungen. Das 1:2 gegen die Young Boys, einen (zumindest bisher) direkten Rivalen im Kampf um Platz 3 war das sechste Spiel in Folge ohne Sieg; von zwölf Pflichtspielen 2007 haben sie nur zwei gewonnen! Danach sind die Zürcher, selbst von Sion überholt, nur noch Sechster. Zwar beträgt ihr Rückstand auf Rang 4, der unter Umständen auch in den Uefa-Cup führen kann, nur drei Punkte. Aber gehts so weiter, wird GC mit der Verteilung der Europacup-Pätze nichts mehr zu tun haben.

Ganz anders die Berner, die nun schon zehnmal in Folge ungeschlagen und ziemlich sicherer Dritter sind. Seit dem 3. Dezember haben sie die Grasshoppers gleich dreimal besiegt, 1:0 zu Hause, zweimal 2:1 auf dem Hardturm. Das erstaunlichste an diesem für die Zürcher trotz des Sonnenscheins ausgesprochen trüben Samstagnachmittag war aber dies: Welch geringer Aufwand, welch magere Leistung YB für diesen wichtigen «Dreier» reichte.

Die Berner gingen nach wenigen Minuten durch Hakan Yakin nach einem Freistoss in Führung. Aber sie boten fortan offensiv nichts mehr und wurden klar beherrscht. Das 1:1, das Diego León kurz vor der Halbzeit schoss, war für YB in Anbetracht der Dominanz und des Bemühens der Zürcher noch immer ein gutes Ergebnis. In der zweiten Halbzeit reichte den Bernern eine nennenswerte Offensivaktion, ein simpler Doppelpass Christian Schweglers mit Yakin inmitten von sechs hilflosen Zürchern, zum Siegestor.

Balakovs Enttäuschung

Man mag sagen, dieser Erfolg der Berner sei glückhaft oder gar unverdient gewesen. Zumindest war ihr Verhältnis von Aufwand und Ertrag absolut optimal. Anderseits war die Leis-tung der Grasshoppers in der zweiten Halbzeit dermassen schwach, dass sie nichts mehr zustande brachten. León war an allen vernünftigen Aktionen beteiligt, auch die Leistung des Linksverteidigers Yassin Mikari war ordentlich, die andern waren einfach nichts.

So leistete auch Ailton keinen nennenswerten Beitrag zu einem gedeihlichen Spiel, ehe er am Schluss bemängelte, dieser Mannschaft fehle es an der erforderlichen «Mentalität». Bitter enttäuscht war, zwei Tage nach seinem ersten Gespräch mit dem neuen Sportchef Erich Vogel, natürlich auch Trainer Krassimir Balakov. Was den «Kampf und den Ehrgeiz» betreffe, könne er seiner Mannschaft «keinen Vorwurf machen», liess Balakov hinterher wissen, «spielerisch aber liegt einfach nicht mehr drin ...»

Jetzt könne man, sagte er noch, «wenigstens die nächste Saison planen», denn sieben Punkte Rückstand auf den Dritten, eben YB, seien doch «sehr viel». Dennoch wolle man in den restlichen Spielen natürlich «gut arbeiten». In diese Zeit wird auch der Entscheid fallen, wie sehr Vogel und die neue Führung im Sinn haben, die neue Saison mit Balakov zu planen. Und mit welchen von diesen Spielern, die seit vergangenem Herbst von Platz 1 der oberen auf Platz 1 der unteren Tabellenhälfte abgerutscht sind.

Selbst nach dem 1:2 gegen den FCB am 28. Oktober waren die Grasshoppers noch Erster. Aber wer seither von 18 Spielen nur noch vier gewann, darf sich nicht wundern, wenn er in der Tabelle geradezu abstürzt. (mis)

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2007, 12:02 
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Neue Zürcher Zeitung; 30.04.2007

Das lange Warten

Die Grasshoppers im Stillstand - die 1:2-Niederlage gegen YB das sechste Spiel in Folge ohne Sieg

bir. Es ist beileibe nicht Blütezeit im Hardturm. Zumindest an jenen Tagen nicht, an denen sich der Grasshopper-Club zeigt. Am Samstag erschienen 3800 Personen zum Spiel gegen die Young Boys. 3800? Das sind 2000 weniger als zum ersten YB-Gastspiel in dieser Saison. Die kalkulierend spielenden Berner sind in Zürich offenbar nicht so beliebt. 3800? So viel Publikum lockte der FC Schaffhausen in den Hardturm. Einmal wollten in dieser Saison sogar nur 3600 Personen die Schaffhauser sehen, weshalb der vor allem in der zweiten Halbzeit sehr dürftigen Partie gegen YB am Samstag wenigstens der Zusatz «Publikums-Minusrekord» erspart bleibt. Das Desinteresse erstaunt, haben die Kontrahenten doch das Ziel «Uefa-Cup» vor Augen. «Hatten» ist wahrscheinlich für den GC die jetzt passendere Zeitform. Der Rückstand auf den dritten Platz und YB ist mit der jüngsten Niederlage, mit dem sechsten Spiel in Folge ohne GC-Sieg, auf sieben Punkte angewachsen.

Dass in der GC-Führung ein Schnitt gemacht wird, ist bereits kommuniziert. Nach der jüngsten Darbietung dürfte auch der tiefe Schnitt im Team nur noch eine Frage der Zeit sein. Der GC-Trainer Krassimir Balakow rang am Samstag um Worte, er stammelte etwas von der «Planung der nächsten Saison», er stammelte selbst unter der ihn entlastenden Berücksichtigung, dass die deutsche Sprache nicht seine Muttersprache ist. Wenn der Bulgare derzeit spricht, schimmert mit jedem Satz durch, dass er gar nicht weiss, was er eigentlich sagen soll. Nach dem Spiel gegen YB liess er keine Ausreden zu, zu stark war der Eindruck der zweiten Halbzeit, in der sein Team einmal mehr auseinanderfiel und fast nichts mehr zustande brachte. Er wusste, dass die GC-Equipe zuerst besser als der Gegner gewesen war und der wendige Spanier Diego León kurz vor der Pause das frühe YB-Führungstor Yakins (6.) verdientermassen zum 1:1 ausgeglichen hatte. Doch das Aufbäumen nützt in der Bilanz nichts. Zumal Christian Schwegler in der 66. Minute mit der einzigen nennenswerten YB-Szene der zweiten Halbzeit (Doppelpass mit Yakin) das 2:1 erzielte. Die Zürcher waren gegen den mit dem Rechner spielenden Gegner zu keiner Reaktion fähig. Sie hielten - vor allem im Mittelfeld - ihre Positionen selten und rochierten in freier Interpretation, als wären sie sieggewohnt, eingespielt und selbstsicher. Sie, die weiterhin nicht schlecht klassiert sind, warten im Zuge der Veränderung in der Chefetage auf Signale und in der Luft liegende Entscheide. Der GC wartet vor allem auf die nächste Blütezeit.

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2007, 12:04 
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Berner Zeitung; 30.04.2007

YB-Einzelkritik

Matchwinner Yakin – Stürmer schwach

Marco Wölfli Note 4,5
Eine solide Leistung des Torhüters. Diesmal benötigte es keine tollen Paraden oder glänzende Reflexe. Wölfli war da, wenn es ihn brauchte, er spielte ruhig und abgeklärt. Beim Gegentor war er machtlos.

Kamil Zayatte Note 4,5
Der Rechtsverteidiger ist ein sicherer Wert. Enorm kopfballstark, nach hinten ohne Fehl und Tadel. In der Vorwärtsbewegung traut sich der junge Abwehrspieler noch zu wenig zu.

Tiago Note 5
Der Brasilianer war erneut der Patron der YB-Abwehr. Fing viele Zuspiele der GC-Mittelfeldspieler in die Spitze ab, stark in der Antizipation, sauber im Zweikampf, überzeugend im Kopfballspiel, souverän in der Spieleröffnung.

Toni Kallio Note 4,5
Es war eine der besseren Partien des Finnen, der konzentriert wirkte und sich keine Aussetzer leistete. Beim Treffer Leons griff er wie Tiago zu spät und schliesslich zu ungestüm an.

Ronny Hodel Note 4,5
Bissig in den Duellen mit Pinto, sehr aggressiv und engagiert. Auch Hodel blieb in der Offensive insgesamt zu zurückhaltend.

Gilles Yapi Note 5
Der Ivorer ist für YB eminent wichtig im Mittelfeld. Mit seiner Ruhe, seiner Ballsicherheit und seiner Übersicht ist Yapi einer der stärksten defensiven Aufbauer der Super League. Manchmal war Yapi (zu) leichtsinnig, so vertändelte er einige Bälle und sah auch die gelbe Karte, als er zu einem taktischen Foul greifen musste. Aber Yapi stopfte immer wieder Löcher.

Christian Schwegler Note 5
Erneut überzeugend. Powerte im rechten Mittelfeld, riss die Mitspieler mit. Schwegler ist ein Vorzeigekämpfer, er wurde mit seinem ersten Saisontor für seine gute Vorstellung belohnt.

Hakan Yakin Note 5
Der Matchwinner gefiel mit technischen Einlagen, aber auch mit Laufarbeit. Er leistete sich auch einige Pausen. Yakin schoss das 1:0 und bereitete mit einem genialen Pass auf Schwegler das 2:1 vor – das Zuspiel war präzise, als ob Yakin einen Snookerqueue benutzt hätte.

Mario Raimondi Note 4,5
Auch Raimondi war fleissig, er war viel unterwegs, traute sich diesmal einiges zu, aber am Ende fehlte oft die Präzision. Raimondi arbeitete bis zum Schluss diszipliniert nach hinten.

Carlos Varela Note 4,5
Er schlug den Freistoss vor dem ersten YB-Tor durch Yakin. Bereits in den ersten Minuten legte er sich wieder mit Gegenspielern, Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Zuschauern an. Varela rannte sehr viel, aber er war im Hardturm ein Opfer seines schlechten Rufs, pfiff der Unparteiische in den entscheidenden Szenen doch immer gegen ihn.

Marcos Note 3
Mangelnden Einsatz konnte man dem Brasilianer erneut nicht vorwerfen. Dennoch war es zu wenig, was Marcos, der den gesperrten Häberli vertrat, zeigte. Wurde deshalb auch gleich nach der Pause ausgewechselt.

Franck Madou Note 3
Kam für Marcos – und war nicht stärker. Verlor einige Bälle leichtfertig, keine Unterstützung bei den Kontern, war nicht ins Spiel integriert.

Xavier Hochstrasser Note 4
Ersetzte Yakin in der 70. Minute und verstärkte mit viel Laufaufwand das Mittelfeld. Fiel aber in der Offensive nicht auf.

Erhan Kavak war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

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