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 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. September 2006, 17:48 
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Beiträge: 78
Also was momentan mit den Schiris los ist.
Gegen Schaffhausen wird ein reguläres Tor nicht anerkant.
Gegen GC wird ein klares Offside nicht gepfiffen!
Und heute wieder das!
Langsam müssen sie was unternehmen!


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 Beitrag Verfasst: Montag 25. September 2006, 07:46 
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Beiträge: 252
Wenn man solche Scheidsrichterleistungen sieht, weiss man warum Rohr immer wieder die Schweizer Schiris bemängelt hat.,
Ganz klar kein Penalty, ausserdem hätte er konsequenter gelb zeigen müssen gegen einige St. Galler.

_________________
24.07.2006: Sermeter verlässt YB :(
28.12.2006: Gohouri verlässt YB :(


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 Beitrag Verfasst: Montag 25. September 2006, 08:57 
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Bund, 25.09.2006

Auch ohne Rohr ohne Glück

Im ersten Spiel nach dem erzwungenen Rücktritt von Trainer Gernot Rohr sind die Young Boys in St. Gallen 1:2 unterlegen. Die Anzeichen, dass Murat Yakin bei YB ernsthafter Trainerkandidat ist, verdichten sich zusehends.

Es kam die 87. Minute und mit ihr erneut jede Menge Frust für die Young Boys. Der schnelle Marazzi düpierte wie vor dem ersten St. Galler Tor Gegenspieler Magnin, kurvte in den YB-Strafraum und entdeckte plötzlich seine Lust zum Fallen. Der bedauernswerte Yapi mutierte so zum angeblichen Penaltysünder, und St. Gallens Torjäger Aguirre verwandelte das späte Geschenk von Schiedsrichter Rogalla zum 2:1-Heimsieg.

Es waren niedergeschlagene Gesichter, die man danach auf dem Weg in die YB-Kabine sah. Torhüter Wölfli regte sich fürchterlich auf. «In Schaffhausen wurde uns ein klares Tor von Milicevic aberkannt, gegen GC war das zweite Gegentor irregulär. Und dieser Penaltypfiff heute in St. Gallen ist unfassbar.»

Gute erste Halbzeit

Nach dem unfreiwilligen Rücktritt Rohrs und in Abwesenheit zahlreicher Stammkräfte (Yakin, Schwegler, Milicevic, Tiago, Varela) hatte das offensiv gruppierte YB Moral bewiesen. Die Berner dominierten die erste Halbzeit mit raschen Passfolgen und flottem Flügelspiel, und reagierten auf den unglücklichen Rückstand durch Alex noch vor der Pause mit dem Ausgleich Häberlis. Und die Gäste verteidigten trotz schwindender Kräfte das 1:1 nach der Pause lange Zeit erfolgreich, aber auch mit Glück. «Wir haben uns gut präsentiert», sagte Interimstrainer Piserchia, «aber dieser Penalty ist eine sehr harte Bestrafung.» Obwohl bei YB gleich vier Youngsters in der Super League debütierten (siehe Text unten), waren die Berner lange Zeit das aktivere Team.

Es war insgesamt keine berauschende Veranstaltung, gleichwohl war der YB-Auftritt nach den Querelen zuletzt ein Schritt in die angestrebte Richtung.

Vorerst ist YB auf dem enttäuschenden sechsten Rang gelandet. «Es ist bitter, so zu verlieren», sagte Wölfli. Nach dem 2:1 für St. Gallen fielen Häberli und Magnin im gegnerischen Strafraum nach Zweikämpfen zu Boden, «und dort hätte man auch auf Elfmeter entscheiden können», sagte Wölfli. Einige Meter daneben stand Piserchia im Kabinengang und blickte bereits in die nahe Zukunft. «Wir müssen uns nun auf den schwierigen Cupmatch bei Xamax vorbereiten», sagte der ehemalige YB-Assistent, der trotz des Rückschlags gefasst wirkte. «Wir dürfen stolz sein. Das Team hat Charakter bewiesen.»

Hottigers Lob für Yakin

Am Freitag kommt es für YB zum delikaten Cupspiel bei Xamax. Ob dann bereits ein neuer Trainer auf der Bank sitzt, ist offen. Sportchef Hottiger und Wankdorf-CEO Niedermaier lassen sich bei den Gesprächen mit den Kandidaten Zeit. Mit Murat Yakin, nach Latour Wunschkandidat Nummer zwei, fanden am Wochenende Gespräche statt – für den 32-jährigen Jungtrainer von Concordia Basel, der nur das C-Diplom besitzt, bräuchte es noch einen Partner mit den nötigen Qualifikationen. Offenbar denkt man dabei auch an René van Eck, der Luzern in der letzten Saison in die Super League führte. Van Eck trainiert bis Ende Oktober den finnischen Verein Inter Turku und war Yakins Klassenlehrer beim C-Diplom-Kurs …

Hottiger schwärmte gestern nicht nur am TV auffallend euphorisch von den Vorzügen Yakins. Den Verantwortlichen ist aber auch das Risiko bewusst, Yakin zu verpflichten. Der Basler ist in Bern nicht eben beliebt, er besitzt wenig Trainererfahrung und pflegt eine nicht ungefährliche Nähe zum «Blick».

Darauf zu hoffen, dass Latour in Köln eine sportliche Baisse erleidet und bald verfügbar sein könnte, dürfte kaum sinnvoll sein. Das grösste YB-Problem ist dieser Tage sowieso Verwaltungsrat Peter Jauch. Die Fans schrieben in St. Gallen ihre Meinung auf ein Transparent: «Jauch: Meister werden wollen wir, was tust du immer noch hier?» Vielleicht haben die Anhänger daran gedacht, dass der ZSC und der FC Basel sofort Meister wurden, als Jauch die Klubs als Geschäftsführer verlassen hatte …

Vom Titel ist YB derzeit weit entfernt. Es ist ein schwacher Trost für die Berner, dass Schiedsrichter Rogalla nach Ansicht der TV-Bilder einräumte, beim Penaltypfiff einen Fehler gemacht zu haben.

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. September 2006, 08:58 
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Bund, 25.09.2006

Vierfacher Debütantenball bei YB

Mit Chiumiento, Redzepi, Kavak und Nganga kamen gestern gleich vier YB-Akteure zu ihrem Debüt in der Super League.

Immerhin drei Spieler der Young Boys reisten gestern mit einem Erfolgserlebnis ins St. Galler Espenmoos. Davide Redzepi, Erhan Kavak und Igor Nganga hatten am Mittwoch mit dem U21-Team der Young Boys in der ersten Liga bei Olten einen 2:0-Auswärtssieg errungen. Während Angreifer Kavak und der Kongolese Nganga durchspielten, wurde Redzepi schonungshalber zur Pause ausgewechselt.

Die gesparte Kraft schien ihm indes nicht viel zu nützen. Nach 71 Minuten musste sich Redzepi mit Krampferscheinungen am Spielfeldrand behandeln lassen, sechs Minuten später ging es gar nicht mehr: Er wurde durch Nganga ersetzt. «Das Tempo zwischen der ersten Liga und der Super League ist nicht zu vergleichen. Daran muss ich mich noch gewöhnen», sagte Redzepi. Bis zu seiner Auswechslung verrichtete er seinen Dienst in der Innenverteidigung ordentlich und legte seine anfängliche Nervosität schnell ab. «Auf dem Platz hatte ich gar keine Zeit, mir Gedanken zu machen», sagte Redzepi. Beim 1:0 durch Alex freilich unterlief ihm ein folgenschwerer Stellungsfehler. «Da hat die Kommunikation nicht geklappt», gestand er.
Auch der zweite Debütant in der YB-Startformation, der von Juventus Turin ausgeliehene Spielmacher Davide Chiumiento, hatte noch nicht die Kraft, um 90 Minuten durchzuhalten. Dem Regisseur fehlt allerdings auch die Spielpraxis, stand er doch zuletzt im vergangenen März mit Le Mans gegen Bordeaux in der Anfangself. Die Partie in St. Gallen war für ihn in doppelter Hinsicht speziell. Neben seinem ersten Einsatz für YB bedeutete das Gastspiel im Espenmoos für Chiumiento die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte.


Chiumientos Rückkehr

Vor seinem Wechsel zu Juventus hatte der gebürtige Appenzeller in St. Gallen sämtliche Jugendabteilungen durchlaufen. Dementsprechend motiviert ging Chimiento gestern zu Werke: Er begann überzeugend und mit viel Elan, baute danach aber stark ab. «Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein will», erklärte der 21-Jährige selbstkritisch. Trainer Ermino Piserchia stellte seinem Schützling dennoch ein gutes Zeugnis aus: «Er hat gezeigt, dass er ein toller Fussballer ist». Für den ausgelaugten Chiumiento kam nach 57 Minuten Erhan Kavak ins Spiel. Für Kavak war seine Einwechslung der vorläufige Höhepunkt nach einer zuletzt nicht einfachen Phase. «In Münsingen hatte ich es nach einem Nasenbeinbruch schwer, wieder zurück zu kommen. Das Angebot von YB U21 kam gerade recht», sagte Kavak. Doch auch in Bern hatte der wieselflinke Stürmer mit Verletzungen zu kämpfen. Eine Bänderverletzung warf ihn weit zurück, bevor er sich mit einer tollen Vorbereitung in Erinnerung rief. «Ich hätte nicht damit gerechnet, bereits jetzt mit der ersten Mannschaft spielen zu können», freute sich Kavak. Kann er seine Leistung von gestern wiederholen, dürfte er aber endgültig zu einer valablen Alternative im schmalen YB-Kader werden.

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. September 2006, 08:59 
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Beiträge: 29376
Bund, 25.09.2006

Yapi war erneut der beste YB-Spieler
St. Gallen – YB 2:1 / Die YB-Einzelkritik


Marco Wölfli Note 5
Spielte solid, zeigte nur kleinere Unsicherheiten. Wölfli rettete in der Schlussphase mehrmals bravourös und hielt die Young Boys im Spiel – bis zum späten Elfmeter.

Joël Magnin Note 4

Der Routinier spielte erneut hinten rechts, weil den Young Boys in der Defensive Schwegler und Milicevic fehlten und Portillo transferiert wurde. Magnin verrichtete seinen Dienst ordentlich, er war kampfstark und bewies Übersicht. Beim 1:0 allerdings fehlte ihm gegen Passgeber Marazzi die Schnelligkeit. Und vor der Szene, die zum Penalty führte, hätte er Marazzi ausserhalb des Strafraums womöglich dezidierter angreifen können.

Davide Redzepi Note 4

Bei seinem Debüt weit gehend gut. Vor dem ersten Gegentor aber leistete er sich einen Stellungsfehler, und am Ende plagten den Youngster Krämpfe.

Steve Gohouri Note 4,5

Er war der beste YB-Defensivspieler. Stark im Kopfballspiel, solid im Zweikampfverhalten, am Ende aber im St. Galler Sturmlauf auch nicht immer mit der gewohnten Souveränität.

Ronny Hodel Note 4
Der Linksverteidiger war unauffällig. Leistete sich nach hinten keine Fehler, war aber nach vorne ohne Einfluss aufs Spiel.

Delfim Note 5
In der Startphase mit zwei leichtsinnigen Ballverlusten. Später steigerte er sich als Chef des Mittelfelds. Delfim war ständig anspielbar, verlagerte das Geschehen umsichtig und schlug geschickte Pässe in die Spitze.

Gilles Yapi Note 5
Der Ivorer war erneut, wie schon gegen GC, der beste YB-Feldspieler. Yapi leistete sich kaum einen Fehlpass und setzte sich mit seiner Technik und seinem Speed oft gegen die Gegenspieler durch. Er hatte grosses Pech, dass der Schiedsrichter ein angebliches Foulspiel von ihm an Marazzi in der 87. Minute als penaltywürdig einstufte.

Mario Raimondi Note 3,5
Er kämpfte, schlug in der Startviertelstunde drei starke Flanken, tauchte aber danach ab und fiel bis zum Spielende nicht mehr auf. Raimondi ist weiter auf der Suche nach seiner Form.

Davide Chiumiento Note 4
Das ehemalige Riesentalent ist ein ausgezeichneter Techniker, ihm fehlt allerdings noch die Robustheit. In den Zweikämpfen ist er zu zögerlich. Nach sechs Monaten ohne Ernstkampf verständlicherweise mit einigen Schwächen. Chiumiento leitete das 1:1 mit einem Pfostenschuss ein.

João Paulo Note 3,5
Der Brasilianer ist noch immer nicht der Torjäger, den er in der vergangenen Saison verkörperte. Er rieb sich auf, blieb aber glücklos.

Thomas Häberli Note 4,5
Häberli kämpfte wie immer, schoss das 1:1 und deutete an, mit seinem Fleiss in die Stammformation zu gehören.

Erhan Kavak Note 4
Kavak ist mit seiner Schnelligkeit eine valable Alternative. Allerdings vergab er kurz nach seiner Einwechslung allein vor Razzetti das 1:2.

Igor Nganga und Marcos waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. September 2006, 10:10 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
Beiträge: 465
Wohnort: Bern City
shalako hat geschrieben:
Bund, 25.09.2006

Yapi war erneut der beste YB-Spieler
St. Gallen – YB 2:1 / Die YB-Einzelkritik


Marco Wölfli Note 5
Spielte solid, zeigte nur kleinere Unsicherheiten. Wölfli rettete in der Schlussphase mehrmals bravourös und hielt die Young Boys im Spiel – bis zum späten Elfmeter.

Joël Magnin Note 4

Der Routinier spielte erneut hinten rechts, weil den Young Boys in der Defensive Schwegler und Milicevic fehlten und Portillo transferiert wurde. Magnin verrichtete seinen Dienst ordentlich, er war kampfstark und bewies Übersicht. Beim 1:0 allerdings fehlte ihm gegen Passgeber Marazzi die Schnelligkeit. Und vor der Szene, die zum Penalty führte, hätte er Marazzi ausserhalb des Strafraums womöglich dezidierter angreifen können.

Davide Redzepi Note 4

Bei seinem Debüt weit gehend gut. Vor dem ersten Gegentor aber leistete er sich einen Stellungsfehler, und am Ende plagten den Youngster Krämpfe.

Steve Gohouri Note 4,5

Er war der beste YB-Defensivspieler. Stark im Kopfballspiel, solid im Zweikampfverhalten, am Ende aber im St. Galler Sturmlauf auch nicht immer mit der gewohnten Souveränität.

Ronny Hodel Note 4
Der Linksverteidiger war unauffällig. Leistete sich nach hinten keine Fehler, war aber nach vorne ohne Einfluss aufs Spiel.

Delfim Note 5
In der Startphase mit zwei leichtsinnigen Ballverlusten. Später steigerte er sich als Chef des Mittelfelds. Delfim war ständig anspielbar, verlagerte das Geschehen umsichtig und schlug geschickte Pässe in die Spitze.

Gilles Yapi Note 5
Der Ivorer war erneut, wie schon gegen GC, der beste YB-Feldspieler. Yapi leistete sich kaum einen Fehlpass und setzte sich mit seiner Technik und seinem Speed oft gegen die Gegenspieler durch. Er hatte grosses Pech, dass der Schiedsrichter ein angebliches Foulspiel von ihm an Marazzi in der 87. Minute als penaltywürdig einstufte.

Mario Raimondi Note 3,5
Er kämpfte, schlug in der Startviertelstunde drei starke Flanken, tauchte aber danach ab und fiel bis zum Spielende nicht mehr auf. Raimondi ist weiter auf der Suche nach seiner Form.

Davide Chiumiento Note 4
Das ehemalige Riesentalent ist ein ausgezeichneter Techniker, ihm fehlt allerdings noch die Robustheit. In den Zweikämpfen ist er zu zögerlich. Nach sechs Monaten ohne Ernstkampf verständlicherweise mit einigen Schwächen. Chiumiento leitete das 1:1 mit einem Pfostenschuss ein.

João Paulo Note 3,5
Der Brasilianer ist noch immer nicht der Torjäger, den er in der vergangenen Saison verkörperte. Er rieb sich auf, blieb aber glücklos.

Thomas Häberli Note 4,5
Häberli kämpfte wie immer, schoss das 1:1 und deutete an, mit seinem Fleiss in die Stammformation zu gehören.

Erhan Kavak Note 4
Kavak ist mit seiner Schnelligkeit eine valable Alternative. Allerdings vergab er kurz nach seiner Einwechslung allein vor Razzetti das 1:2.

Igor Nganga und Marcos waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.


Kann ich genau so unterschreiben, ausser dass ich Hodel und Delfim mit der Note 4,5 bewerten würde.

Hodel brachte wirklich zu wenig Druck nach vorne, aber war auf seiner Seite immer Herr der Lage.
Delfim machte eine gute Partie mehr aber auch nicht. Seinem Ruf ist er noch nicht gerecht geworden.
Geil fand ich das Aufstellen der U21 Jungs!


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