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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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roeschu
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Verfasst: Freitag 7. April 2006, 17:32 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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ähh, nein du hast recht....ergo wird man "rekurs gegen den rekurs" machen müssen....sonst ist Everson einfach die nächsten 3 Spiele gesperrt...also auch am cupfinal....ähhh chumä doch o nid drus.
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. April 2006, 08:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 08.04.2006
YB tanzt auf zwei Hochzeiten
Vor dem Schlüsselmatch beim FC Zürich: Die Spielsperren gegen Everson und Portillo wurden bestätigt
Endspurt mit Meisterschaft und Cupfinal: Die Young Boys stehen vor stressigen, aber auch höchst interessanten April- und Mai-Tagen. Die Vorfreude auf die reizvollen Aufgaben wird getrübt durch eine bittere Niederlage am grünen Tisch.
Damit hatte man bei den Young Boys nicht gerechnet: Die Spielsperren gegen Everson und Portillo (je zwei Partien), die nach dem Cup-Halbfinal FCZ - YB aufgrund von TV-Bildern ausgesprochen wurden, sind rechtskräftig. Auf die möglicherweise bestens begründeten Einsprachen der Berner ist gar nicht erst eingegangen worden, der Protest wurde vor der eigentlichen Rekursverhandlung abgeschmettert. Der Grund ist peinlich für die Verantwortlichen: YB leistete sich einen Formfehler – auf den Formularen der Einsprache fehlten die Unterschriften der beiden Spieler . . .
Das heisst: Portillo und Everson sind für die nächsten beiden Partien gesperrt. Morgen im Letzigrund gegen den FC Zürich (16.15 Uhr, direkt auf Sat.1) und am nächsten Mittwoch im Stade de Suisse gegen den erstarkten FC Schaffhausen kommen ihre Ersatzleute zum Zug. Im Cupfinal freilich sind der Brasilianer und der Portugiese wieder spielberechtigt; Everson darf spielen, obwohl er sich in Basel eine zusätzliche Spielsperre eingehandelt hat: Diese muss aber in einem Meisterschaftsspiel (also nach dem Cupfinal) verbüsst werden.
«Lamentieren bringt nichts»
So gesehen haben die Young Boys in der zum grossen Teil selber verschuldeten Angelegenheit noch Glück gehabt. Allerdings wird zumindest Schlüsselspieler Everson in den beiden wichtigen nächsten Punktspielen nur schwer zu ersetzen sein. Er war bei den Gelb-Schwarzen zuletzt so etwas wie der Patron auf dem Feld oder, wie man zu sagen pflegt, der verlängerte Arm des Trainers.
Trainer Rohr ist über die Spielsperren gar nicht glücklich, das Gegenteil ist der Fall. «Lamentieren bringt allerdings nichts», sagt er, «wir müssen aus der gegenwärtigen Situation eben das Beste machen. Zum Glück haben wir eine starke Ersatzbank.»
Das heisst: Am Sonntag in Zürich wird mit grosser Wahrscheinlichkeit Joël Magnin wieder von Anfang an spielen, ausserdem darf auch Hakan Yakin in den zwei nächsten Partien zumindest bei Teileinsätzen beweisen, dass er auf dem Weg zurück ist. Ob seine Formkurve allerdings so verläuft, dass er tatsächlich noch mit einem Aufgebot ins WM-Kader der Nationalmannschaft rechnen darf, ist eher unwahrscheinlich. Immerhin: «Er hat jetzt die Gelegenheit», sagt Trainer Gernot Rohr, «sich zurückzukämpfen. Gelingt ihm das, kann es uns nur recht sein.»
Meisterschaft oder Cup?
Am letzten Donnerstag haben die Young Boys sowohl den FC Zürich (0:0 gegen Schaffhausen) als auch den FC Sion (4:0 gegen YF Juventus) bei ihren Heimspielen beobachtet: Gernot Rohr weilte im Wallis, sein Assistent René Lobello auf dem Letzigrund.
Der Tanz auf zwei Hochzeiten – Meisterschaft und Cup – mache die ganze Sache besonders spannend, findet der YB-Cheftrainer. Natürlich sei es schwierig, sich auf beide Wettbewerbe zu konzentrieren, aber allein die Tatsache, dass man sowohl im Kampf um einen Platz im Uefa-Cup als auch im Schweizer Cup noch mitmische, sei doch ein grosser Erfolg. Im Übrigen weist Rohr darauf hin, dass auch der FC Sion noch immer zwei Ziele verfolge: Schweizer Cup und Wiederaufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse.
Diesen Schritt traut der YB-Trainer den Wallisern übrigens durchaus zu: «Ich sage es nicht, weil ich unseren Finalgegner stark reden will – aber der FC Sion hat schon jetzt durchaus das Format, um in der Super League mitzuspielen.» Rohr zeigte sich besonders von der Offensivkraft der Sittener beeindruckt (Vogt, Thurre). Er weiss, dass seinem Team am Ostermontag sicherlich kein lockerer Spaziergang bevorsteht.
Doch vorerst gilt die Konzentration bei YB der Meisterschaft. Weil GC innerhalb von wenigen Tagen gegen St. Gallen zweimal drei Punkte geholt und zu den spielfreien Bernern aufgeschlossen hat, ist der Kampf um Platz 3 und die Uefa-Cup-Qualifikation neu entbrannt. Apropos Europacup: Aufgrund der FCB-Niederlage in Middlesbrough kann die Schweiz im Uefa-Ranking nicht mehr in die ersten 15 Ränge vorstossen und erhält keinen zweiten Champions-League-(Qualifikations-)-Platz.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. April 2006, 08:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 08.04.2006
Theater um Sperren von Everson
Der Cupfinal zwischen YB und Sion am Ostermontag im Wankdorf soll ein Volksfest werden. Doch die Traumaffiche droht zum Juristenfutter zu verkommen: YB, Everson, ein peinlicher Formfehler und seine Folgen.
Im Extremfall wird der Sieger des Cupfinals YB – Sion erst an Weihnachten 2007 juristisch ermittelt. Man muss kein Anwaltspatent an der Harvard University mit brillanten Noten abgelegt haben, um diese Geschichte voller juristischer Spitzfindigkeiten zu begreifen. Aber es wäre kein Nachteil …
Was ist passiert? Am 22. März wurden die YB-Spieler Everson und Miguel Portillo auf Grund von TV-Aufnahmen des Cup-halbfinals zwischen Zürich und YB von der Kontroll- und Strafkommission des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) für zwei Partien gesperrt, weil sie in einer Rudelbildung von Fussballern tätlich geworden waren. YB legte Rekurs ein. Einerseits, weil man bei den Bernern der Meinung ist, dass Fussball nicht am grünen Tisch entschieden wird und Sperren durch Fernsehbilder für problematisch und ungerecht hält. Und andrerseits, weil der Eindruck entstanden war, der SFV habe diese Urteile erst nach einer tagelangen Kampagne des Boulevard gefällt und sei möglicherweise den Bernern sowieso nicht gut gesinnt.
Ein grober Fauxpas
Gestern nun meldeten die Young Boys in einer dürren Medienmitteilung fälschlicherweise, dass dieser Rekurs vom SFV «nicht gutgeheissen» worden sei. In Wahrheit aber wurde der Rekurs wegen eines Formfehlers der Young Boys vom Verbandssportgericht gar nicht erst behandelt. «Man hat bei YB vergessen, dass die Spieler einen solchen Rekurs ebenfalls unterschreiben müssen», sagt Robert Breiter, juristischer Sekretär des SFV. Im Schreiben waren nur die Signaturen von YB-Sportchef Marcel Hottiger und Marco Steiner, dem kaufmännischen Leiter, zu finden.
Das ist ein peinlicher Fauxpas. Im wirren Dschungel aus Interessenkonflikten und Schuldzuweisungen äussern sich die Exponenten teilweise nur hinter vorgehaltener Hand. YB-Trainer Gernot Rohr sagt: «Das ist sehr ärgerlich, denn wir wollen uns auf unsere sportlichen Aufgaben konzentrieren.» Und Sportchef Marcel Hottiger erklärt, er habe das schlicht nicht gewusst und sich auf seinen juristischen Beistand verlassen. Das ist Bernhard Welten, Vizepräsident des Vereins BSC YB und gleichzeitig Gerichtsschreiber beim Verbandssportgericht. Also genau jener SFV-Stelle, welche nicht auf den Rekurs eingetreten ist …
Insgesamt drei Spielsperren
Welten sagt ehrlich: «Uns ist ein Fehler unterlaufen.» Nun würde dieser Formfehler eigentlich zur historischen Fussnote in der an Ungereimtheiten und Fehlleistungen nicht eben armen YB-Vereinsgeschichte mutieren. Die Probleme aber haben erst begonnen. Everson sah am letzten Sonntag in Basel (0:2) seine vierte gelbe Karte in dieser Super-League-Saison. Er ist damit insgesamt für drei Partien gesperrt. Nach den Spielen am Sonntag beim FCZ (ausgerechnet) und am Mittwoch gegen Schaffhausen folgt am Ostermontag der Cupfinal gegen Sion. Dort bereits gesperrt ist Pirmin Schwegler, der zusammen mit Everson das starke YB-Mittelfeld dirigiert. «Wir brauchen Everson im Final unbedingt», sagt Rohr. Und Hottiger sagt: «Everson wird im Final sicher spielberechtigt sein. Das habe ich abgeklärt.» Und was sagt Robert Breiter? Der juristische SFV-Sekretär zitiert Ziffer 10.3 der SFV-Richtlinien zu Disziplinarstrafen: «Die erste ausgesprochene Strafe geht vor. Und das ist der Knackpunkt.»
Hottiger geht verständlicherweise davon aus, dass es sich dabei um die zwei Spielsperren aus dem Cupspiel handelt, die am 22. März ausgesprochen wurden. Dann wäre Everson tatsächlich gegen Zürich und Schaffhausen gesperrt, dürfte aber im Final antreten, weil die vierte gelbe Karte zwingend in der Super League –also erst am Donnerstag, 20. April, bei Xamax – abgesessen werden müsste.
Gegenspieler Constantin
Nun ist es aber so, dass die Berner am 5. April vom SFV informiert wurden, dass der Rekurs nicht behandelt wird. Sind die Sperren also erst am letzten Mittwoch rechtskräftig geworden? Und damit just einen Tag später als jene Gelbsperre Eversons aus dem Basel-Spiel? Wenn der Brasilianer morgen in Zürich zuerst diese Gelbsperre absitzen müsste, würden die Ausschlüsse aus dem Cupfight auf die Spiele gegen Schaffhausen und Sion übertragen: Everson wäre im Final gesperrt. Oder doch nicht? Bernhard Welten sagt: «Der Rekurs enthielt ja einen Formfehler von YB. Also ist noch das Urteil der ersten Instanz vom 22. März gültig.»
Wie geht es jetzt weiter? «Wir behalten uns weitere rechtliche Schritte vor», sagt YB-Sportchef Hottiger. Die nächste sportgerichtliche Instanz ist der internationale Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) – oder aber das Zivilgericht. Erschwerend kommt hinzu, dass bei Sion mit Christian Constantin ein Präsident regiert, der zu allen juristischen Mitteln bereit ist, wenn es seinem Verein dienlich ist. Der streitbare Walliser hat ja schon angekündigt, den Rechtsweg auszunutzen, damit der Challenge-League-Verein Sion im Final wie YB mit fünf Ausländern und nicht nur – wie im Reglement festgeschrieben – mit drei antreten darf. In diesem Fall sind die Regeln eindeutig und die Chancen Constantins gering. Wie bei Eversons Sperrentheater trauen Experten dem umtriebigen Sion-Herrscher aber zu, dass er dennoch sogar den Gang vors Bundesgericht antritt. Und dann könnte sich das rechtliche Prozedere eineinhalb Jahre hinziehen. Oder eben bis Weihnachten 2007.Fabian Ruch
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 8. April 2006, 12:45 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Peinlich mit diesen Unterschriften. 
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Jonte
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Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 01:35 |
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Registriert: Dienstag 21. März 2006, 20:49 Beiträge: 15 Wohnort: Bern
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roeschu
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Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 17:14 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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trotz dem 3 : 3 ein geiler Match
lieber solche Matches als glücklich auswärts 1 : 1 spielen...
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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roeschu
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Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 17:36 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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höhö
reporter zu favre: "nach diesem unentschieden ist der Meisterzug wohl abgefahren"
favre zu reporter: "jaa, das isch ihr brobleeem"
Ja, der Favre passt zu den zürchern, definitiv.
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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claudinho
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Verfasst: Sonntag 9. April 2006, 17:55 |
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Registriert: Montag 21. November 2005, 16:50 Beiträge: 159 Wohnort: BERN
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habe leider nur die 1. Halbzeit gesehen (danach familien schluuch).. sehr schönes spiel der boys zu begin..
die zwei Freistösse von Yakin waren erste sahne !!!! weiter so Häkku!
aber was tiago da am schluss im strafraum noch geboten hatte .. tzz

_________________ medén ágan
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shalako
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Verfasst: Montag 10. April 2006, 10:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 10.04.2006
Zwischen Spektakel und Guisan
YB verspielte beim FCZ ein 3:0. Mit dem 3:3 dürfte das Titelrennen entschieden sein. Um den Cupfinal gibts weitere Polemik.
Es war ein grossartiges Spektakel auf tiefem Terrain im Letzigrund: eine atemberaubende Torfolge (vom 0:3 zum 3:3), drei weitere aberkannte Treffer (zwei von YB), ein Pfostenschuss der Zürcher, intensive Zweikämpfe und schliesslich ein später Ausgleich des FCZ in der 92. Minute durch einen Foulpenalty.
Mit dem 3:3 hat Zürich wohl seine letzte Chance verspielt, den FC Basel im Meisterrennen anzugreifen. «Das ist nicht mein Problem. Nur die Medien sprechen immer vom Titelduell», sagte Lucien Favre nach dem Remis gegen YB. So defensiv sich der Fussballlehrer der Zürcher jeweils zum Fernduell mit dem FCB äussert, so mutlos agierten seine Schützlinge gestern auch lange Zeit gegen YB. Erst nach einem 0:3-Rückstand suchte der FCZ sein Glück bedingungslos in der Vorwärtsbewegung und wurde wenigstens mit einem Punkt belohnt. Der FC Basel gewann derweil – drei Tage nach dem bitteren Ausscheiden im Uefa-Cup – gegen Xamax 2:1. Der viel kritisierte Torhüter Pascal Zuberbühler blieb diesmal ohne nennenswerten Fehler.
Und die Young Boys? Sie erzielten zwar drei Tore durch Standardsituationen, liessen aber wieder einmal Konstanz über die gesamte Spielzeit vermissen. Spielmacher Hakan Yakin wurde beim Stande von 3:1 für YB in der zweiten Hälfte ausgewechselt.
Fragwürdige Balkonfeier
Im Fokus stand am Wochenende aber auch wieder der Cupfinal. In einer Woche, am Ostermontag, tritt YB gegen Sion an. Das Sperrentheater um den Brasilianer Everson (Samstag-Ausgabe) hat Christian Constantin zu einer klaren Aussage verleitet: «Wenn ich YB wäre, würde ich Everson gegen uns nicht einsetzen», sagte der Sion-Präsident im «SonntagsBlick». Constantin kündigte zudem überraschend an, er werde es akzeptieren, dass Sion im Traumfinal als Challenge-League-Vertreter nur mit drei Ausländern – YB aber mit fünf – antreten dürfe. Eine PR-Aktion von Alexander Tschäppät hat derweil im Wallis und in der Westschweiz für Polemik gesorgt. Der Berner Stadtpräsident hat bekanntlich die Bewilligung eingeholt, dass die YB-Spieler bei einem Cupsieg auf dem Balkon des Bundeshauses feiern dürfen. Zum letzten Mal stand 1945 General Henri Guisan auf diesem Balkon, als er die helvetische Armee in den Frieden entliess. «Das Bundeshaus gehört nicht der Stadt Bern», erklärt der Walliser Nationalrat Christophe Darbellay in der Samstagsausgabe des «Le Matin». Und auch bei YB ist man alles andere als erfreut über die überhastete Bekanntgabe der Feierlichkeiten. Einerseits wird der Gegner dadurch zusätzlich motiviert. Und andererseits ist es historisch fragwürdig, ob ein YB-Cupsieg mit einem Kriegsende gleichzusetzen ist.Fabian Ruch
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 10. April 2006, 10:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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ZÜRICH - YB 3:3 / DIE YB-EINZELKRITIK
Marco Wölfli Note 4,5
Beim ersten Gegentor sah Wölfli unglücklich aus. Auf dem nassen Boden rutschte ihm der Ball unter den Beinen durch. Danach sicher.
Christian Schwegler Note 4
Spielte unauffälliger als zuletzt und konnte nach vorne nur wenig bewegen.
Tiago Note 4,5
Verursachte kurz vor Schluss den Elfmeter, der zum Ausgleich des FCZ führte. Zuvor spielte Tiago stark und war bei Standards im gegnerischen Strafraum stets gefährlich.
Steve Gohouri Note 5
Der Abwehrchef spielte lange fast perfekt. Unter dem Zürcher Dauerdruck verlor aber auch er je länger, je mehr die Übersicht.
Ronny Hodel Note 4,5
Zeigte auf seiner linken Seite offensiv mehr als sein Pendant Christian Schwegler auf der rechten.
Pirmin Schwegler Note 5
Überzeugte lange durch seine Übersicht und Ruhe am Ball. Zuletzt musste aber auch er der intensiven Partie Tribut zollen und baute ab.
Joël Magnin Note 5
Dass er nicht mehr so oft zum Einsatz kommt, war Magnin nicht anzumerken. Auf dem nassen Boden im Letzigrund kamen seine kämpferischen Fähigkeiten lange zum Tragen.
Gilles Yapi Note 4,5
Als feiner Techniker tat er sich schwer auf dem schlechten Terrain. Konnte das Spiel nicht so bestimmen, wie es von ihm erwartet wird. Sein Engagement jedoch stimmte.
Carlos Varela Note 5
Wurde auch auf dem Letzigrund mit Schmährufen eingedeckt. Fühlte sich davon allerdings angestachelt. Trat wie immer sehr gefährliche Freistösse, und mit einem schnellen Antritt holte er den Elfmeter heraus.
Hakan Yakin Note 4
Spielte am linken Flügel. Das ist überhaupt nicht seine Lieblingsposition. Versuchte das Beste daraus zu machen. Gefährlich war er aber vor allem durch Freistösse.
João Paulo Note 5
Interpretierte die Rolle als einzige Sturmspitze wieder einmal sehr gut. Sehr fleissig.
Mario Raimondi Note 4
Spielte nach seiner Einwechslung unauffällig.
Yao Aziawonou und Thomas Häberli waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
_________________ For Ever
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