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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Skyline
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Verfasst: Samstag 4. November 2006, 13:54 |
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Registriert: Freitag 3. November 2006, 21:45 Beiträge: 164 Wohnort: Wankdorf
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hmmm glaube nicht unbedingt an eine rückkehr  aber einmal fan immer fan =D
_________________ Forza BSC!
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schwarz-gelbe Macht
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Verfasst: Montag 6. November 2006, 09:17 |
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Registriert: Mittwoch 26. Juli 2006, 14:30 Beiträge: 252
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Sehr schade.
Er hat einige gute Match geliefert, immer solide gespielt.
Hoffe jetzt mal Yapi verletzt sich nie, weil sonst rückt Tiago ins DM wie auch schon 
_________________ 24.07.2006: Sermeter verlässt YB
28.12.2006: Gohouri verlässt YB 
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. November 2006, 09:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 24.11.2006
Der Streit mit Delfim
Ersetzen müssen die Young Boys ja auch den Portugiesen Delfim, der seinen Vierjahresvertrag vorletzte Woche überraschenderweise gekündigt hat. Delfim war unter anderem unzufrieden, weil er gedacht hatte, sein Lohn sei steuerfrei. Es geht in dieser Sache um Geld, viel Geld, die Rede ist von 600 000 Franken Handgeld, die YB dem im Sommer ablösefreien Mittelfeldspieler schulde. «Der Spieler war drei Jahre am Rücken verletzt», sagt Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier. «Wir wollten ihn jetzt noch einmal untersuchen lassen.» Dazu sei der Spieler nicht bereit gewesen. Delfim war für eine Stellungnahme dieser Zeitung nicht zu erreichen, er hat aber letzte Woche eine Pressekonferenz gegeben, bei der eigenartigerweise nur der «Blick» dabei war. «Man wollte mich für dumm verkaufen», liess sich Delfim in der Boulevardzeitung zitieren. Jetzt kümmern sich die Anwälte beider Parteien um den Streitfall. Die Young Boys haben bei diesem Transfer die Sorgfaltspflicht vermissen lassen, und vielleicht denkt Martin Andermatt an solche Vorfälle, wenn er sagt: «Die Strukturen bei YB sind gut. Aber man kann sich immer verbessern und die Abläufe optimieren.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. November 2006, 10:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 24.11.2006
Der Fall Delfim
Krach wegen YB-Steuertricks
BERN – Der Mittelfeldstar José Delfim und YB haben sich unfreundlich getrennt. BLICK deckt auf, was diese Ehe geschieden hat: ein pfiffiges «Steuersparmodell» von YB beim Handgeld von 620000 Franken.
Am 3. November 2006 löste Delfim den Vierjahresvertrag mit YB auf. Seither beschäftigen sich die Advokaten mit dem Fall.
Was ist da passiert?
YB mochte die Sache nie offen legen und sprach vage von unterschiedlichen Auffassungen über vertragliche Leistungen.
Was nicht ganz falsch ist. Denn Delfim behagt offensichtlich unter anderem die Art und Weise nicht, wie YB im Zusammenhang mit dem Handgeld bei der Vertragsunterzeichnung Steuern sparen wollte.
Delfims Lohn (rund 20 000 Fr. im Monat) und auch das Handgeld («prime de signature») bei Vertragsunterzeichnung (620 000 Fr.) unterliegen der Quellensteuer.
Delfim wollte Lohn und Handgeld netto auf sein Bankkonto in der Schweiz haben. Der inzwischen gefeuerte YB-Sportchef Marcel Hottiger und Stadion-General Stefan Niedermaier hatten nach langem Hin und Her offenbar eine viel bessere Idee: Sie regten an, den Lohn aufs Konto in der Schweiz, das Handgeld aber auf eine Bank in Luxemburg zu überweisen.
Was dem Portugiesen spanisch vorkam. Warum bloss diese Teilung?
Hottiger lieferte im Brief an Delfims Anwalt Luis Miguel Rodrigues am 6. September die Erklärung für das pfiffige YB-Modell: «…nous avons des problèmes avec le bureau d’impôts…».
Probleme mit dem Steuerbüro also. Wohl wahr. Denn: Mit der Überweisung nach Luxemburg hätte man das Handgeld der Quellenbesteuerung entzogen.
Die Steuerersparnis durch dieses Vorgehen hätte rund 50´000 Franken betragen. Wäre aber, wenn so ausgeführt, ein Verstoss gegen die Quellensteuergesetzgebung gewesen.
Delfim bestätigt auf Anfrage von BLICK: «Solche Machenschaften hatte ich während meinen fünf Jahren bei Marseille nie, und ich wurde misstrauisch.»
Das Misstrauen dürfte auch finanzielle Gründe haben. Denn YB wollte Delfim für das nach Luxemburg überwiesene Geld 8,5 Prozent Steuern in Abzug bringen – trotz Nettovertrag (siehe Ausriss). Der Grund: Eine Kapitalüberweisung von YB nach Luxemburg unterliegt in dieser Form, wenn sie an eine natürliche Person geht, diesem Steuersatz.
Dies sind interessante Hintergründe für das Zerwürfnis zwischen YB und dem portugiesischen Ex-Internationalen.
Ex-YB-Sportchef Marcel Hottiger bestätigt, dass sich der Streit mit Delfim an der Bezahlung des Handgeldes entzündet habe. Die Steuern sollte YB bezahlen, wollte aber nicht. Er wehrt sich vehement gegen den Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung und spricht von einem in der Branche auch im Ausland üblichen Vorgehen, das man Delfim zwecks Steuerersparnis vorgeschlagen habe. Aber warum hat man es denn nicht durchgeführt und damit den Fall erledigt? Hottiger: «Wir sind vom Verwaltungsrat zurückgepfiffen worden.» Tatsächlich bestätigt ein YB-Verwaltungsrat: «Wir achten wie Häftlimacher darauf, dass alles korrekt läuft.»
Wie geht es weiter?
Stadion-General Niedermaier: «Wir geben zu einem laufenden Verfahren keinen Kommentar ab.» Delfim, der mit seiner Familie in Bern lebt, wo er seine beiden Kinder in der «Ecole cantonale de langue française» eingeschult hat, spielt und trainiert nicht mehr mit YB. Dafür joggt er täglich vom Steuerparadies Muri aus 15 Kilometer der Aare entlang. Seine Anwälte kümmern sich um die Angelegenheit.
Affaire à suivre...
_________________ For Ever
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