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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 22:33 
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YB bleibt im Genfer Morast stecken

Der Leader findet nur selten den Zugang zum Spiel und erleidet beim Servette FC gleich eine 0:3-Niederlage. Das Terrain im Stade de Genève ist in einem miserablen Zustand.

Der verregnete und windige Sonntag brachte gute Botschaften, vor allem für jene, die sich nach Wettbewerb sehnen. Weil der Servette FC den Leader YB 3:0 bodigte und der FC Basel gleichzeitig gegen Xamax Punkte verlor, hat die Tabellenspitze derzeit Strom – dank einem Dreikampf. Lange ist’s her. Der Match zwischen YB und dem FC St. Gallen vom nächsten Sonntag kann deshalb ohne zu flunkern als Spitzenkampf angepriesen werden.

Doch der Sonntag zieht auch schlechte Nachrichten nach sich. Die Problematik rund um das Stade de Genève war vor dem Spiel an der verstopften Zufahrt und an zu langen Menschenschlangen vor den Billettschaltern und während der Partie an der braunen Farbe des miserablen Rasens abzulesen. Da ist viel vernachlässigt worden. Wer sich erkundigt, ob Besserung in Sicht ist, wird von den Klubverantwortlichen an die Fondation verwiesen, die für die Arena zuständig ist. Das Stade de Genève – ein Schrecken ohne Ende.

Von jetzt bis zum Frühling müsse man sich in der Schweiz mit solchen Unterlagen abfinden, sagte der YB-Trainer Gerardo Seoane, «wir haben uns hier nie richtig wohl gefühlt». Ja, die Berner, Experten auf ihrem heimischen Kunstrasen, fanden wenig Zugang zum Kampfspiel. Die Niederlage ist zu hoch, lässt sich aber nicht mit «wenn doch nur» und «hätte doch» umdeuten. Schon länger denkt man in Anbetracht der prominenten Berner Verletztenliste, wann die Gegner gegen YB eine Ernte einfahren wollen, wenn nicht jetzt. Nach einem üblen Foul des Servettiens Gaël Ondoua verliess Gianluca Gaudino noch vor der Pause den Platz. Danach humpelte er mit bandagiertem Knöchel von dannen.

Auf Genfer Seite war nach dem Match im Kabinengang ein Gebrüll auszumachen, als wäre Historisches passiert. Der Servette-Präsident Didier Fischer herzte jede Person, die in seine Nähe kam. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte der flinke Offensivspieler Varol Tasar gleich zwei Mal getroffen, wobei dem YB-Goalie David von Ballmoos der Ball beim zweiten Gegentor über die Hände hinwegrutschte. Etwas später köpfelte Sébastien Wüthrich das 3:0, nachdem Jean-Pierre Nsame auf der Gegenseite nur den Pfosten getroffen hatte. Es war nicht das Spiel der Berner, auch nicht der Berner Zuschauer, die pyrotechnisches Material zündeten, als wäre 1. August.

Derweil YB im Rauch und im Morast unterging, bot der Aufsteiger ein «Referenz-Spiel», wie es ein lokaler Beobachter nannte. Der Trainer Alain Geiger ortete den Ursprung des Erfolgs gegen YB im letzten Heimspiel gegen St. Gallen (1:2), «das wir nie hätten verlieren dürfen». Was der frühere Schönspieler Geiger auch noch sagte: «Wir sind nicht zufrieden, ein solches Terrain zu haben.» Zu Erinnerung sei angefügt, dass die technisch versierten Genfer, die im Kontrast zu YB keine Verletzten zu beklagen haben, auch auf dem Berner Kunstrasen (1:1) nicht verloren hatten. Ihre Bilanz bleibt positiv. Nicht schlecht für einen Aufsteiger.


https://www.nzz.ch/sport/super-league-y ... ld.1519669

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 22:36 
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YB verliert Spiel in Genf und hat nun noch mehr Verletzungssorgen

Die erste Pleite von YB ist vielleicht nur ein Unfall. Womöglich bestätigt das 0:3 bei Servette aber auch eine Vermutung des ersten Saisondrittels: YB ist nicht mehr so souverän.

Das Ärgerlichste für die Young Boys in Genf waren vielleicht nicht einmal die Gegentore nach der Pause. Was sich nämlich in der 31. Minute ereignete, könnte den Bernern in nächster Zeit mehr weh tun. Im Wortsinn. Nach einem harten Einsteigen von Servettes Mittelfeldspieler Gaël Ondoua musste YB-Spieler Gianluca Gaudino verletzt ausscheiden. Er hatte sich am linken Knöchel verletzt.

Der Ausfall von Gaudino hat den Ausgang des Spiels kaum beeinflusst. Die Leistung von Servette war toll, während die Berner im Genfer Regen und auf sehr tiefem Terrain enttäuschten - mit und ohne Gaudino. Aber die Liste der Verletzten wird immer länger: Mit Sandro Lauper, Fabian Lustenberger, Vincent Sierro, Martins, Miralem Sulejmani, Guillaume Hoarau und nun Gaudino könnte man schon bald ein Team zusammenstellen, das die Super League wohl nach Belieben dominieren würde.

Doch weil diese vielen Spieler nun eben fehlen, dominiert YB in der Meisterschaft nicht mehr nach Belieben. Klar, noch immer ist der Meister auf Platz 1 klassiert. Doch die ersten 13 Runden haben gezeigt - und dies auch schon vor der Niederlage in Genf -, dass der Vorsprung auf die Konkurrenz nicht mehr so gross ist wie in den letzten beiden Meisterjahren. Das lässt sich auch an Zahlen festmachen. 2017/18 (29 Punkte) und 2018/19 (34) holte YB in den ersten 13 Runden mehr Punkte als in dieser Saison (28). Der Vorsprung auf den ersten Verfolger war zuletzt mit 7 beziehungsweise 11 Punkten bedeutend höher als heuer (1). Mit dem 0:3 in Genf blieb YB auf 8 Meisterschaftssiegen stehen. Vor zwei Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 9 Erfolge, letzte Saison 11. Und auch dass die Tordifferenz in dieser Saison nur noch plus 15 beträgt gegenüber plus 21 und plus 29 in den letzten beiden Jahren, bestätigt den Eindruck einer gewissen Einbusse an Souveränität.

Das Spiel in Genf hat wegen der schwierigen Platzverhältnisse viel Kraft gekostet. Nun muss YB am Donnerstag in der Europa League auswärts gegen Feyenoord Rotterdam antreten. Dieses Spiel könnte wegweisend sein im Kampf um einen Platz in der K.o.-Phase. Danach folgen in der Meisterschaft das Heimspiel gegen die formstarken St. Galler und nach der Länderspielpause innerhalb von drei Wochen sechs Pflichtspiele in Meisterschaft und Europa League. Trainer Gerardo Seoane muss hoffen, dass wenigstens der eine oder andere Verletzte irgendwann in nächster Zeit zurückkommt. Damit dann vielleicht stimmt, was er in Genf nach dem Spiel sagte: "Ich hoffe, dass das nur ein Unfall war."


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135917973

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 22:37 
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YB bleibt Leader, verliert aber nächsten Stammspieler

Bitterer Nachmittag für den Meister in Genf: YB verliert bei Servette nicht nur das Spiel, sondern mit Gianluca Gaudino auch den nächsten Leistungsträger.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Verletzungshexe ist weiterhin Stammgast bei Meister YB.
- In Genf muss der nächste Berner Spieler mit Schmerzen ausgewechselt werden.

Mit dem Europa-League-Auswärtsspiel bei Feyenoord Rotterdam und dem Spitzenspiel gegen den FC St. Gallen steht YB eine schwierige und wichtige Woche bevor. Der Meister grüsst zwar trotz der 0:3-Pleite in Genf von der Tabellenspitze, verliert aber den nächsten Stammspieler.

Gianluca Gaudino wird nach einer guten halben Stunde Servettes Gael Ondoua umgespitzt. Der Deutsche bleibt mit Schmerzen liegen und muss wenige Minuten später ausgewechselt werden. Die Verletztenliste beim Leader wird immer länger.

Nur Aebischer verbleibt im Zentrum

Besonders das zentrale Mittelfeld der Berner ist schwer geschwächt. Mit Christopher Martins, Vincent Sierro und Sandro Lauper fehlen bereits drei Leistungsträger. Michel Aebischer bleibt als einzig gestandener im Zentrum.

Auch in der Defensive sind die Ausfälle erheblich. Mohamed Camara bestritt seit Ende April kein einziges Super-League-Spiel mehr. Und seit zwei Wochen muss der Meister auch auf Captain Fabian Lustenberger verzichten, der an einer Bänderverletzung leidet.

Unerfahrenheit statt Routine bei YB

YB hat zwar mit dem FC Basel zusammen die meisten Tore in dieser Spielzeit erzielt. Doch auch in der Offensive fehlt es den Bernern an Breite. Mit Guillaume Hoarau fehlt der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison und mit Miralex Sulejmani einer der besten Vorbereiter der Liga.

Gaudino wäre also der achte Stammspieler, der bei den Young Boys auszufallen droht. Mit der Belastung von Europa League, Meisterschaft und Cup eine ungeheure Herausforderung. Trainer Gerardo Seoane ist derzeit «gezwungen», unerfahrene Junioren aus dem Nachwuchs aufzubieten.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-bl ... r-65608120

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 23:49 
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Ärgerlicher als die Niederlage

YB verliert bei Servette erstmals in der Super League, bleibt aber Leader. Die Pleite könnte dennoch folgenschwer sein.

Man sieht oder hört es ihm nicht an. Christoph Spychers Kopf ist weder rot, noch ist seine Stimme laut. Aber der Sportchef ist aufgebracht. Es sind die ersten Minuten nach dem 0:3 in Genf. Spycher schickt voraus, YB habe schlecht gespielt. Er will ver­hindern, dass ihm die Worte als Ausrede für die Darbietung ausgelegt werden können.

Dann sagt er auf die Frage, wie er das Foul an Gianluca Gaudino beurteile, der mit einer Verletzung am Knöchel ausgewechselt werden musste, man solle doch die Schiedsrichter fragen. «Würde ich mich äussern, käme es nicht gut.» Sagt es und geht davon.

Einen Monat ist es her, dass Spycher die Schiedsrichter kritisiert und mehr Schutz für die YB-Spieler eingefordert hat. Nach dem Sieg gegen Sion sagte er, es gebe zwar verschiedene Gründe für Verletzungen.

«Es ist aber so, dass wir hart angegangen werden. Manchmal habe ich das Gefühl: zu hart. Da erwarte ich, dass unsere Spieler geschützt werden. Denn es ist enorm ärgerlich, verliert man einen Spieler aufgrund einer solchen Aktion.»

Seine Bedenken werden am Sonntag in der 32. Minute Realität. Servettes Gaël Ondoua spielt zwar den Ball, aber er nimmt die Verletzung Gaudinos in Kauf. Beim eingesprungenen Tackling sind beide Beine des Mittelfeldspielers in der Luft.

Er hat danach auch noch die Frechheit, sich über die Gelbe Karte zu beschweren. Dabei wäre Rot angebracht gewesen. Warum der Videoschiedsrichter nicht intervenierte, bleibt sein Geheimnis.

Folgenschwerer Ausfall

Die Szene ist aus zwei Gründen folgenschwer. Erstens stellt Trainer Gerardo Seoane aus Mangel an Alternativen nach Gaudinos Verletzung um, bringt Innenverteidiger Nicolas Bürgy und lässt fortan mit Dreierkette spielen.

Die Veränderungen bekommen den Young Boys nicht gut. Sie verlieren an Schwung und Stabilität. Es ist kaum ein Zufall, bietet sich Servettes Aussenspieler Miroslav Stevanovic wenig später mit dem Kopf die beste Chance der ersten Halbzeit.

Zweitens ist Gaudinos Knöchel, als er durch die Katakomben humpelt, dick einbandagiert. Ein Einsatz am Donnerstag in der Europa League bei Feyenoord Rotterdam dürfte mehr als fraglich sein. Dabei war die Personallage bereits vor der Partie angespannt.

In Genf fehlten acht potenzielle Stammkräfte, sieben verletzt – darunter vier zentrale Mittelfeldspieler. Insofern träfe ein Ausfall Gaudinos die Young Boys schwer, zumal er sich vorzüglich entwickelt hat. Eine funktionierende Equipe aufzustellen, würde für Trainer Seoane schwerer denn je.

Miserable Verhältnisse

Absenzen hin, Absenzen her – dass es kein leichtes Spiel werden würde, dürften die Young Boys schon vor Anpfiff geahnt haben. Der Platz im Stade de Genève präsentierte sich in einem miserablen Zustand. Und als während der Anfangsphase strömender Regen einsetzte, wurden die Verhältnisse noch prekärer.

Nach ansprechendem Start der Gäste, die durch Frederik Sörensen und Roger Assalé zu Chancen kamen, war es das Heimteam, das sich besser auf die Gegebenheiten einstellte. Die Genfer waren zweikampfstärker und gefährlicher, hatten öfter den Ball.

Die Verhältnisse lasse er nicht als Erklärung für die Darbietung gelten, schliesslich seien sie für die Teams gleich gewesen, sagt Mittelfeldspieler Michel Aebischer. «Wir können nicht immer schön spielen, müssen auch andere Wege finden, Tore zu erzielen.»

Allerdings hätte es auch anders laufen können. Das Glück, das YB in den letzten Wochen zuweilen hold gewesen war, fehlte am Sonntag. Jean-Pierre Nsame traf den Pfosten, ein Kopfball Sörensens wurde auf der Linie geklärt.

Und just vor dem Doppelschlag von Varol Tasar zwischen der61. und der 63. Minute zum 2:0 wurde das Führungstor Nsames zu Recht aberkannt. Sébastien Wüthrich erhöhte noch auf 3:0.

Die erste Liganiederlage in dieser Saison ist zwar eine deutliche, weil Basel gegen Xamax daheim nur 1:1 spielte, bleibt YB aber Leader. Irgendeinmal habe es so weit kommen müssen, dass man verliere, sagt Michel Aebischer. «Wir lassen uns deshalb nicht aus der Ruhe bringen.» Der Ärger über Gaudinos Verletzung könnte hingegen noch länger nachwirken.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/22241883

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 23:51 
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YB-Noten: Seltener Patzer hier, erneut ein Kratzer da

Kaum ein YB-Spieler erreicht beim 0:3 in Genf Normalform.

David von Ballmoos: 3,0 Der Goalie wird erst nicht ernsthaft geprüft, nach der Pause innert drei Minuten zweimal bezwungen. Sieht beim zweiten Gegentor nicht gut aus. Beim 0:3 ohne Chance.

Saidy Janko: 3,5 Meldet den Dienst früh mit einem Distanzschuss an. Baut nach ansprechendem Start ab, verliert vor dem 0:1 Torschütze Tasaraus den Augen.

Frederik Sörensen: 4,5 Ist mit seiner Physis eine Stunde lang der Fels in der Brandung. Rettet einmal vor der Linie, kommt zu zwei Kopfchancen. Beim dritten Gegentor stimmt die Abstimmung mit Zesiger nicht.

Cédric Zesiger: 4,0 Ähnlich präsent wie Sörensen. Bis auf das 0:3 kaum mit Mängeln.

Jordan Lotomba: 3,5 Beginnt für den gesperrten Ulisses Garcia hinten links. Verliert bei zwei Servette-Chancen das Kopfballduell gegen Stevanovic. Vermag nach vorne keine Impulse zu setzen.

Michel Aebischer: 4,0 Aufsässig, ja, zuweilen giftig im Mittelfeld. Mit dem Ball am Fuss ist sein Einfluss allerdings deutlich geringer als zuletzt.

Gianluca Gaudino: 4,0 Es ist nicht sein Terrain: Der Techniker findet nie wirklich ins Spiel und wird nach 35 Minuten rüde gefoult. Muss kurz darauf mit einer Verletzung am Knöchel raus.

Nicolas Ngamaleu: 3,5 Muss früh einstecken und wirkt dann gehemmt. Nicht der Tag des Flügels.

Christian Fassnacht: 3,5 Darf im 4-2-3-1-System erneut auf seiner Lieblingsposition im zentralen, offensiven Mittelfeld spielen. Hat eine Kopfballchance, sonst blass.

Roger Assalé: 4,0 Weil die Young Boys nicht wie gewohnt kombinieren können, hat es der kleine Ivorer schwer. Kommt einmal zum Abschluss.

Jean-Pierre Nsame: 4,5 Bestätigt seine gute Form. Hat diesmal jedoch kein Glück: Trifft mit herrlichem Schuss den Pfosten. Ein Tor von ihm wird zudem aberkannt.

Nicolas Bürgy: 3,5 37. für Gaudino. Findet sich in der Dreierkette nicht wie gewünscht zurecht. Vorab beim 0:2 unglücklich.

Marvin Spielmann: 4,0 67. für Janko. Bringt keinen Schwung, hat es allerdings bei diesem Spielstand und diesen Verhältnissen schwer.Felix Mambimbi 80. für Roger Assalé.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23105472

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. November 2019, 11:54 
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«Hoffentlich war das nur ein Unfall»

Die erste Pleite von YB ist vielleicht nur ein Unfall. Womöglich bestätigt das 0:3 bei Servette aber auch eine Vermutung des ersten Saisondrittels: YB ist nicht mehr so souverän.

Das Ärgerlichste für die Young Boys in Genf waren vielleicht nicht einmal die Gegentore nach der Pause. Was sich nämlich in der 31. Minute ereignete, könnte den Bernern in nächster Zeit mehr weh tun. Im Wortsinn. Nach einem harten Einsteigen von Servettes Mittelfeldspieler Gaël Ondoua musste YB-Spieler Gianluca Gaudino verletzt ausscheiden. Er hatte sich am linken Knöchel verletzt.

Der Ausfall von Gaudino hat den Ausgang des Spiels kaum beeinflusst. Die Leistung von Servette war toll, während die Berner im Genfer Regen und auf sehr tiefem Terrain enttäuschten – mit und ohne Gaudino. Aber die Liste der Verletzten wird immer länger: Mit Sandro Lauper, Fabian Lustenberger, Vincent Sierro, Martins, Miralem Sulejmani, Guillaume Hoarau und nun Gaudino könnte man schon bald ein Team zusammenstellen, das die Super League wohl nach Belieben dominieren würde.

Vorsprung auf die Konkurrenz schrumpft

Doch weil diese vielen Spieler nun eben fehlen, dominiert YB in der Meisterschaft nicht mehr nach Belieben. Klar, noch immer ist der Meister auf Platz 1 klassiert. Doch die ersten 13 Runden haben gezeigt – und dies auch schon vor der Niederlage in Genf –, dass der Vorsprung auf die Konkurrenz nicht mehr so gross ist wie in den letzten beiden Meisterjahren. Das lässt sich auch an Zahlen festmachen. 2017/18 (29 Punkte) und 2018/19 (34) holte YB in den ersten 13 Runden mehr Punkte als in dieser Saison (28). Der Vorsprung auf den ersten Verfolger war zuletzt mit 7 beziehungsweise 11 Punkten bedeutend höher als heuer (1). Mit dem 0:3 in Genf blieb YB auf 8 Meisterschaftssiegen stehen. Vor zwei Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 9 Erfolge, letzte Saison 11. Und auch dass die Tordifferenz in dieser Saison nur noch plus 15 beträgt gegenüber plus 21 und plus 29 in den letzten beiden Jahren, bestätigt den Eindruck einer gewissen Einbusse an Souveränität.

Das Spiel in Genf hat wegen der schwierigen Platzverhältnisse viel Kraft gekostet. Nun muss YB am Donnerstag in der Europa League auswärts gegen Feyenoord Rotterdam antreten. Dieses Spiel könnte wegweisend sein im Kampf um einen Platz in der K.o.-Phase. Danach folgen in der Meisterschaft das Heimspiel gegen die formstarken St. Galler und nach der Länderspielpause innerhalb von drei Wochen sechs Pflichtspiele in Meisterschaft und Europa League. Trainer Gerardo Seoane muss hoffen, dass wenigstens der eine oder andere Verletzte irgendwann in nächster Zeit zurückkommt. Damit dann vielleicht stimmt, was er in Genf nach dem Spiel sagte: «Ich hoffe, dass das nur ein Unfall war.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 19031.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. November 2019, 11:59 
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Seoane: «Ich hoffe, es bleibt ein Ausrutscher»

YB Trainer Gerardo Seoane bleibt sich nach dem 0:3 in Genf treu.

Es ist eine ungewohnte Rolle, die Gerardo Seoane nach dem Spiel in Genf einnehmen muss. In den bald zwei Jahren als Trainer auf Profistufe hat er kaum einmal verloren, schon gar nicht 0:3. In der Liga sowie im Cup waren die Young Boys in dieser Saison gar ungeschlagen. Bis gestern.

Die neue Ausgangslage bringt den 41-Jährigen so wenig aus der Balance wie Kantersiege. Als er die Pleite gegen den Aufsteiger, der zuvor während sieben Ligapartien sieglos geblieben war, analysiert, bleibt sich der Trainer treu. Seine Worte sind nüchtern, souverän, fair. Er sagt: «Wir haben uns nie wohlgefühlt und zu Recht verloren.»

Nicht einmal die Szene mit Gianluca Gaudino, der nach üblem Einsteigen von Gaël Ondoua mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden musste, vermag Seoane aus der Reserve zu locken. Er müsse sich die Szene erst noch einmal ansehen, sagt er. Klar sei, dass ein möglicher Ausfall Gaudinos wehtue. «Und es tut mir leid für ihn. Er kam gut in Form, war zuletzt ein wichtiger Spieler.» Der Ausfall des Deutschen passe zum gebrauchten Nachmittag.

Eine wichtige Lektion?

Gegen Servette entschied sich Seoane im dritten Spiel in Folge für fast dieselbe Startelf, im Vergleich zum 4:0 am Mittwoch im Cup-Achtelfinal gegen den FC Zürich nahm er nur auf der Position des Linksverteidigers einen Wechsel vor. Jordan Lotomba ersetzte den gesperrten Ulisses Garcia. Allerdings waren dem Trainer, der bewiesen hat, ausgiebig rotieren zu können, die Hände gebunden. Acht Spieler fehlten.

Er führe die Niederlage nicht auf eine allfällige Müdigkeit zurück, sagt Seoane. «Zumindest keine physische. Vielleicht waren wir mental ein bisschen müde.» Seoane bemängelt, dass sein Team in den Zweikämpfen oft das Nachsehen hatte. «Aber ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben alles versucht.»

Der Trainer streicht lieber das Positive heraus, meint, das 0:3 könne zu einer wichtigen Lektion werden. Weil im Herbst und Winter schlechte Platzverhältnisse normal seien. «Daran müssen wir uns gewöhnen. Und Lösungen im Spiel finden.»

Dass er nicht daran zweifelt, verdeutlicht er, wenn er sagt, dass sich sein Team prächtig entwickelt habe. «Wir reihten Siege aneinander. Nun haben wir wieder einmal verloren.» Er hoffe, sagt Seoane, es bleibe ein Ausrutscher.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20802871

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. November 2019, 13:04 
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«Servette-Pleite war nur ein Ausrutscher»

Aebischer sieht sein YB weiter auf Titelkurs

Servette putzt YB gleich mit 3:0 weg und fügt dem Meister die erste Saisonniederlage zu. «Kein Grund zur Aufregung» lautet die Devise bei den Bernern.

«Irgendwann musste die erste Niederlage der Saison ja kommen», sagt YB-Coach Gerardo Seoane (41) nach dem 0:3 in Servette. Aber gleich so?

Der Aufsteiger aus Genf überrennt die Berner phasenweise förmlich, dominiert das Mittelfeld sowohl physisch, wie auch spielerisch über weite Strecken und wärmt das Genfer Fussballherz bei nasskaltem Wetter mit teils brillantem Direktspiel nach vorne.

Anders YB: Der Meister versucht sich auf dem schwer bespielbaren Platz (noch immer nicht vom Rasenpilz erholt und durch den starken Regen aufgeweicht) vornehmlich mit langen Bällen. Der Plan geht schief, weil die Berner «nicht wach genug für die wichtigen Luftduelle und zweiten Bälle» sind, wie Coach Gerardo Seoane konstatiert.

«Spielerisch insgesamt überlegen»

Er gratuliert Servette zu einem «insgesamt verdienten Sieg». Die Romands hätten sich besser an die Bedingungen angepasst, so Seoane.

Doch waren die Bedingungen tatsächlich so entscheidend oder hätte Servette nicht auch auf Kunstrasen gewonnen? Coach Alain Geiger (58) schmunzelt. «Auf jeden Fall waren wir auch spielerisch insgesamt überlegen.» Wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen mit YB zum Saisonauftakt (1:1).

«Wir sind ihr Angstgegner, keine Frage», meint ein sichtlich zufriedener Geiger. Seoane auf der anderen Seite verfällt trotz der ersten Pleite nach sieben Pflichtspielsiegen in Serie keinesfalls in Panik: «Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, was das Engagement betrifft.» YB könne wichtige Lektionen für die Meisterschaft aus diesem «Unfall» mitnehmen.

Aebischer kontert FCSG-Kampfansage

Das ist auch nötig, steht doch nach dem Europa-League-Spiel gegen Feyenoord unter der Woche am Sonntag St. Gallen auf dem Programm. Wird man beim Meister vor dem Duell gegen das Team der Stunde (7 Siege, 1 Remis aus letzten 8 Ligaspielen) etwa nervös? Bringt die Pleite beim Aufsteiger YB aus dem Konzept bezüglich Meisterrennen?

«Nein, gar nicht», antwortet Mittelfeldspieler Michel Aebischer (22) ohne mit der Wimper zu zucken. «Wir sind enttäuscht, aber lassen uns nicht aus der Ruhe bringen», so der gebürtige Genfer. Immerhin sei man (weil auch der FCB gegen Xamax patzt) noch immer Leader.

Das stimmt, doch die Espen können YB mit einem Sieg im Direktduell vom Leaderthron stürzen. Eine entsprechende Kampfansage («wir haben keine Angst. Nie! Vor niemandem») hat der FCSG in Person von Jordi Quintilla (26) auch schon abgegeben.

Aebischer reagiert gelassen: «Schön für sie, dass sie einen Lauf haben», und setzt im gleichen Atemzug zum Konter an: «Am Sonntag zeigen wir ihnen, dass Servette bloss ein Ausrutscher war». YB werde sein Spiel wieder aufziehen und mit einem Sieg weiterfahren.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 99306.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. November 2019, 21:53 
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Das YB-Lazarett wird noch grösser

Gaudino fehlt YB in den kommenden Wochen

Gianluca Gaudino zog sich am Sonntag im Super-League-Spiel bei Servette eine Bänderverletzung am linken Sprunggelenk zu und fehlt den Young Boys mehrere Wochen. Der Schweizer Meister geht davon aus, dass der 23-jährige Mittelfeldspieler bis Ende Jahr nicht mehr eingesetzt werden kann. YB beklagt in der laufenden Saison grosses Verletzungspech: Am Sonntag fehlten in Genf bereits Sandro Lauper, Fabian Lustenberger, Vincent Sierro, Martins, Miralem Sulejmani, Guillaume Hoarau und Mohamed Ali Camara.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... h-groesser

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. November 2019, 21:56 
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Super League beklagt Verletzte, Gaudino fehlt bis Ende Jahr

Gaudino hat sich im Spiel BSC Young Boys gegen Servette eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zugezogen. In der Super League wird er bis Ende 2019 fehlen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB muss bis Ende Jahr auf Gianluca Gaudino verzichten.
- Der Mittelfeldspieler hat sich gegen Servette eine Bänderverletzung zugezogen.

Gianluca Gaudino zieht sich am Sonntag im Super-League-Spiel bei Servette eine Bänderverletzung am linken Sprunggelenk zu. Der deutsche Mittelfeldspieler wird in der Super League voraussichtlich mehrere Wochen fehlen.

Der Schweizer Meister geht davon aus, dass der 23-jährige Mittelfeldspieler bis Ende Jahr nicht mehr eingesetzt werden kann. Das schreibt YB auf dem vereinseigenen Twitterkanal.

Die Young Boys beklagen in der laufenden Saison grosses Verletzungspech: Am Sonntag fehlten in Genf bereits Sandro Lauper, Fabian Lustenberger, Vincent Sierro, Martins, Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau.


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... r-65609393

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