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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 01:41 
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Nach den Premieren macht von Ballmoos den Clown

YB-Goalie David von Ballmoos ist erstmals Captain und spielt international erstmals zu null. Zur Belustigung seiner Kollegen.

Mehr als einmal genügte David von Ballmoos ein grosser Abend nicht, damit er seine europäische Premiere feiern konnte. Ob Moskau oder Manchester, Porto oder Partizan – war auf internationaler Bühne die Vorführung beendet, hatte der YB-Goalie mindestens einmal hinter sich greifen müssen. Und wenn die Young Boys für einmal die Null halten konnten, fehlte er mit einer Fleischwunde verletzt. Jenes 2:0 Anfang August 2017 gegen Dynamo Kiew war das letzte Spiel, in dem die Young Boys in einem europäischen Wettbewerb kein Gegentor erhielten. Bis diesen Donnerstag.

Europa und der Emmentaler, es ist keine Liebe auf den ersten Blick. Oder? Als er im 19. Versuch erstmals unbezwungen geblieben ist, gibt sich von Ballmoos ahnungslos. Ihm sei dies gar nicht bewusst gewesen, sagt er. Und meint, solche Statistiken seien etwas für die Medien. «Mich interessiert, dass wir gewonnen haben.»

Seit 2017 ist von Ballmoos die Nummer 1 bei YB. Er hat gewiss schon arbeitsreichere Abende als den gestrigen erlebt. Gerade in der ersten Halbzeit ist er kaum gefordert. Doch wenn es ihn braucht, dann ist er hellwach. Nach 32 Minuten hält er bei der besten Chance der enttäuschenden Holländer stark gegen Luis Sinisterra. Und als eine weitere halbe Stunde absolviert ist, pariert er Orkun Kökcüs Distanzschuss.

Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn keimen bei Feyenoord nie mehr auf. Vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit sei stark gewesen, sagt Michel Aebischer. «In der zweiten verteidigten wir dann solidarisch.» Der 22-Jährige spricht, wie er spielt: abgeklärt. Und er ist immer für eine unterhaltsame Überraschung gut. Neben dem Platz sind es Bemerkungen wie jene, als er auf den Einwand, dass der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Stadion weilte, mit einem schlichten «toll» antwortet.

Auf dem Spielfeld ist es ein Tunnel wie jener vor dem 2:0. Überhaupt war es eine grossartige Szene des Freiburgers. Erst eroberte er den Ball, dann düpierte er den Gegner und behielt die Ruhe, um Assalé im genau richtigen Moment anzuspielen. Den fälligen Elfmeter verwertete Jean-Pierre Nsame eiskalt.

So viel zu den positiven Punkten. Trotz des ungefährdeten Sieges, der YB nach drei Runden als Leader der Gruppe G dastehen lässt, mussten die Young Boys wieder einmal einen Ausfall beklagen. Fabian Lustenberger machte einen Misstritt, der Captain verletzte sich dabei am Band im rechten Knöchel. Der Fuss ist angeschwollen. Abwarten und kühlen sei nun die Devise, lässt der Club verlauten. Zumindest ein Einsatz am Sonntag gegen Thun ist unwahrscheinlich. Immerhin: Nach dem Spiel läuft Lustenberger relativ rund zum Nachtessen in der VIP-Loge.

In der Kabine der Young Boys geht es da noch ziemlich hoch zu und her. Weil Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani verletzt fehlten, durfte von Ballmoos nach Lustenbergers Auswechslung erstmals in einem Pflichtspiel die Captainbinde tragen. Von den Kollegen wurde er dafür mit Spässen aufgezogen, die Binde behielt er noch lange nach Spielschluss an, wie Nicolas Bürgy mit einem Video beweisen kann. «Ich machte für die Jungs ein bisschen den Clown», sagt von Ballmoos. Für ihn war es ein rundum gelungener Abend – mit zwei Premieren.


https://www.bernerzeitung.ch/nach-den-p ... y/25895868

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 01:43 
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Ein Hand- und ein Gedankenspiel

Die Young Boys schlagen Feyenoord Rotterdam dank zwei frühen Penaltytoren 2:0 und sind nach drei Runden in der Europa League Gruppenerster. Unbehagen bereitet YB eine weitere Verletzung: Captain Fabian Lustenberger schied mit Bänderproblemen aus.

Es muss nicht immer ganz so spektakulär sein. Noch vor drei Wochen, in dieser verrückten Partie gegen die Glasgow Rangers mit dem 2:1-Siegtreffer in einem filmreifen Finale, da rissen die Young Boys das Publikum förmlich von den Sitzen.

Das Spiel gegen Feyenoord Rotterdam nun klang vergleichsweise fast gemütlich aus, nach zwei frühen Toren mussten die Berner und konnten die Holländer in dieser dritten Runde der Europa League nicht mehr viel tun.

YB-Trainer Gerardo Seoane hatte für die Schlussphase mit einer Dreier- respektive Fünferkette defensive Stabilität angeordnet, das 2:0 – bei etwas spielfreudigeren Gegnern womöglich ein heikler Spielstand – geriet nicht mehr in Gefahr.

Die Young Boys spürten an diesem Abend früh, dass da ein verwundbarer Gegner zu Besuch war. Die Holländer schienen sich schwerzutun, mit dem Kunstrasen und auch dem schnellen Spiel, das YB zunächst darauf aufzog.

Mit Feyenoord-Angreifer Nicolai Jorgensen, den das Kunstgrün nach einer längeren Verletzungspause derart abschreckte, dass er gar nicht erst mitgereist war, hatten die Holländer schon vor dem Spiel einen Ausfall zu beklagen.

Einen Ausfall der anderen Art zeigte dann Innenverteidiger Edgar Ié nach einer knappen Viertelstunde: Im Volleyballer-Stil schlug er nach einer Flanke von Christian Fassnachl mit der Hand nach dem Ball, Schiedsrichter Jakob Kehlet konnte gar nicht anders, als zum Punkt zu zeigen, von wo aus Roger Assalé sicher zum 1:0 für YB verwandelte.

Und wieder ein Verletzter

Die Aufstellung hat bei den Young Boys in diesen Wochen ja gemeinhin wenig Überraschungspotenzial. Zu lang ist noch immer die Liste der Versehrten, im Defensivbereich war etwa der 23-jährige Ulisses Garcia gestern Abend bei weitem der erfahrenste Ersatz- unter vielen Nachwuchsspielern.

Und mit Fabian Lustenberger gesellte sich gestern zu Spielhälfte ein weiterer Leistungsträger zu den vielen Abwesenden. Der Captain vertrat sich nach 22 Minuten den Fuss, zur Pause ging es für ihn nicht mehr weiter. Erste Diagnose: Bänderverletzung am rechten Knöchel. Ausfall: ungewiss. «Das ist bitter», sagte Seoane später.

Aber YB, erstmals in dieser Europa-League-Kampagne nicht in Rücklage geraten, hatte sich schon eine gute Basis gelegt und zeigte sich gestern für einmal sehr effizient, wenn auch weiterhin vorab aus elf Metern. Nur dreizehn Minuten nach dem 1:0 pfiff Kehlet wieder einen Penalty, wieder gab es kaum Diskussionen, und der VAR, würde es ihn in der Gruppenphase schon geben, hätte nicht einmal einzugreifen brauchen.

Michel Aebischer spielte sich sehenswert durch die Holländer Abwehr, seinen Steilpass erlief Assalé, Feyenoord-Goalie Kenneth Vermeer kam zu spät. Jean-Pierre Nsame traf ebenso sicher wie vormals sein Sturmpartner, und so führte YB zur Pause komfortabel 2:0.

Durchgang zwei nahmen die Young Boys im 4-2-3-1-System in Angriff, bevor Seoane für die Schlussphase auf die erwähnte Dreierabwehr umstellen liess. Es ist auch diese taktische Flexibilität – eine Folge der guten Vorbereitung einer-, der vielen Verletzten andererseits –, die YB auf europäischer Ebene trotz Verletzungsproblemen souverän auftreten lässt.

Spielerisch zerrissen die Berner gestern keine Stricke, verwalteten ihren Vorsprung aber clever und unaufgeregt. «Unsere Entwicklung im Defensivbereich gefällt mir sehr», sagte Seoane, «und es ist nie selbstverständlich, dass solche Umstellungen im Spiel funktionieren.»

Vor stimmgewaltigen 27'641 Zuschauern – mit über 2000 lauten Feyenoord-Fans – entwickelte sich die chancentechnisch überschaubare Schlussphase. Nebst ein paar Schussversuchen Feyenoords verpassten es auf der anderen Seite die Young Boys, mit einem Konter den berühmten Topf zu deckeln – am nächsten kamen dem 3:0 Fassnacht und der eingewechselte Garcia.

Die YB-Gruppe bleibt spannend: Porto ist nicht der erwartete Dominator, liess gestern zu Hause beim 1:1 gegen die Rangers wieder Punkte liegen.

Gegen Porto als Leader?

Viel mehr verblüffen die Young Boys und reisen in zwei Wochen als Gruppenerster zum «Rückspiel» in Rotterdam. Wieder ein gutes Resultat gegen Feyenoord, und – so viel Gedankenspiel sei erlaubt – YB könnte das noch im Auswärtsspiel überlegene Porto als souveräner Leader empfangen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19303980

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 01:44 
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YB führt früh und siegt souverän

Die Berner besiegen Feyenoord Rotterdam 2:0 und führen die Gruppe in der Europa League nach drei Runden an.

Noch vor drei Wochen, in dieser verrückten Partie gegen die Glasgow Rangers mit dem späten Siegtreffer, da stand den Young Boys eine heisse Schlussphase bevor. Das Spiel gegen Feyenoord Rotterdam nun klang vergleichsweise fast gemütlich aus. YB führte dank frühen Toren 2:0, Feyenoord wollte, YB musste nicht mehr so recht – der Sieg stand kaum mehr in Gefahr.

Die Young Boys spürten an diesem Abend früh, dass da ein verwundbarer Gegner zu Besuch war. Die Niederländer schienen sich schwer zu tun, mit dem Kunstrasen und dem Spiel, das YB darauf aufzog. Einen regelrechten Kurzschluss zeigte Innenverteidiger Edgar Ié nach einer knappen Viertelstunde: Eine Flanke von Fassnacht pflückte er mit der Hand hinunter, Schiedsrichter Kehlet hatte keine andere Wahl, als zum Punkt zu zeigen, Assalé verwandelte sicher zum 1:0.

YB übernimmt Tabellenspitze

Und YB zeigte sich für einmal effizient, wenn auch weiterhin aus der ungewöhnlich kurzen Distanz von elf Metern. Denn nur wenig später pfiff Kehlet wieder einen Penalty, wieder gab es kaum Diskussionen. Aebischer hatte sich sehenswert durch die niederländische Abwehr gedribbelt, seinen Steilpass erlief Assalé, Feyenoord-Goalie Vermeer kam zu spät. Nsame traf ebenso sicher wie vormals sein Sturmpartner, YB führte zur Pause komfortabel mit 2:0.

Und so konnten die Berner es sich im zweiten Durchgang früh leisten, Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Feyenoord kam auf, wurde aber nie richtig gefährlich. YB-Goalie von Ballmoos pflückte sich die eine oder andere Flanke, ansonsten spielte YB den Sieg souverän nach Hause. Im Parallelspiel der Gruppe G trennten sich die Rangers und Porto 1:1, die Berner sind so vor dem «Rückspiel» in zwei Wochen in Rotterdam Gruppenerster.

Telegramm

Young Boys - Feyenoord Rotterdam 2:0 (2:0)
27'641 Zuschauer. - SR Kehlet (DEN).

Tore: 14. Assalé (Handspenalty) 1:0. 28. Nsame (Foulpenalty) 2:0.

Young Boys:Von Ballmoos; Janko, Sörensen, Zesiger, Lotomba; Fassnacht (86. Garcia), Aebischer, Lustenberger (42. Gaudino), Moumi Ngamaleu; Nsame, Assalé (66. Bürgy).

Feyenoord Rotterdam: Vermeer; Geertruida, Edgar lé (37. Botteghin), Senesi, Malacia (82. Haps); Kökcü (74. Narsingh), Fer, Toornstra; Berghuis, Sinisterra, Larsson.

Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Martins, Hoarau, Sierro, Lauper und Camara (alle verletzt). Feyenoord Rotterdam ohne Karsdorp und Jörgensen (beide verletzt). Verwarnungen: 14. Ié (Handspiel). 27. Vermeer. 38. Sörensen. 69. Fer. 87. Haps. 86. Berghuis (alle Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/news/stand ... y/16389663

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 01:47 
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YB schlägt Feyenoord in der Europa League 2:0

Starker Auftritt von YB. Die Berner gewinnen in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam 2:0.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam.
- Vor der Pause verwandeln die Berner zwei Elfmeter.
- Bitter: Mit Captain Lustenberger fällt ein weiterer Berner Stammspieler aus.

YB schlägt in der Europa League Feyenoord Rotterdam souverän mit 2:0. Die Berner verwandeln vor der Pause zwei Elfmeter. Feyenoord enttäuscht über weite Strecken. Immerhin haben die Holländer das starke Team von Porto in der ersten Runde geschlagen.

YB beginnt druckvoll, die Gäste aus Rotterdam sind unsicher in der Defensive, ja überfordert. Das Team von Trainer Jaap Stam wirkt fahrig, reiht Fehlpass an Fehlpass.

Und nach 13 Minuten «schenkt» Edgar Ie den Bernern einen Penalty. Im Stile eines Volleyballers geht er auf einen leicht abgefälschten hohen Ball. Schiedsrichter Kehlet aus Dänemark kann gar nicht anders als auf Penalty entscheiden. Assalé versenkt eiskalt, schickt Goalie Vermeer in die falsche Ecke.

Und dieser Vermeer ist Hauptdarsteller in der nächsten entscheidenden Szene. Der Feyenoord-Keeper kommt nach einem Assalé-Dribbling zu spät, der YB-Stürmer findet clever den entscheidenden Kontakt mit dem Holländers, wieder Penalty. Diesmal versenkt Jean-Pierre Nsamé eiskalt, haut den Ball unter die Latte.

Bei YB fällt Captain Lustenberger aus

Kurz vor der Pause muss Lustenberger runter. Ohne gegnerische Einwirkung knickt Der YB-Captain nach 24 Minuten ein und verletzt sich am Fussgelenk. Er beisst erst auf die Zähne, aber es geht nicht weiter. Lustenberger verlässt das Feld unter grossem Applaus, für ihn kommt Gianluca Gaudino.

In der zweiten Halbzeit verwalten die Young Boys den Vorsprung sicher. Die Fans zeigen ein Transparent mit Genesungswünschen an CEO Wanja Greuel. Der YB-Boss wurde bei einem Verkehrsunfall am Wochenende schwer verletzt.

Am Ende bleibt YB souverän und schaukelt das Resultat über die Spieldistanz. Die Berner übernehmen dank dem Sieg die Tabellenführung in der Gruppe G.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... 0-65602955

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 09:35 
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Diese Holländer machten nicht allen Freude

Mit einem selten grossen Aufgebot begleitete die Polizei die Feyenoord-Fans in Bern. Vor dem Stade de Suisse eskalierte die Situation kurzzeitig. Dabei wurde ein YB-Fan verletzt. 33 Personen wurden vorübergehend festgenommen.

Vor diesem Spiel zitterten die Sicherheitsverantwortlichen in Bern. Die Stadt, oder besser gesagt YB, empfing am Donnerstagabend Feyenoord Rotterdam. Und damit einen Fantross, der europaweit berüchtigt ist.

In der Bundesstadt waren die Sicherheitsvorkehrungen massiv. Zu präsent waren noch die unschönen Bilder aus dem August mit den Fans von Roter Stern Belgrad. Bernmobil liess das YB-Tram auf dem Abstellgleis, das Bundeshaus wurde mit Schutzwänden verbarrikadiert, und sogar das Pickwick Pub, ein beliebter Treffpunkt für Fussballfans, machte die Schotten dicht.

Angriff mit Stühlen

Richtig brenzlig wurde es mit den holländischen Supportern gestern allerdings erst vor dem Stade de Suisse. Weil die Polizei davon ausging, dass mehrere Hundert Fans ohne Tickets nach Bern gereist waren, installierte sie noch vor dem eigentlichen Stadioneingang eine Vorkontrollstelle.

Einigen Hitzköpfen passte dies nicht, und sie durchbrachen die Absperrung. Sofort riegelten Polizeigrenadiere die Passage ab. Ein paar der vorpreschenden Feyenoord-Anhänger bekamen von den Einsatzkräften Pfefferspray ab. Danach beruhigte sich die Situation.

Kurz vor 18 Uhr gab es auch auf dem Quartierplatz vor dem Stadion unschöne Szenen: Eine etwa 30-köpfige Gruppe von Feyenoord-Fans bahnte sich ihren Weg mitten durch die YB-Fans. Sie war offensichtlich auf Konfrontationskurs. Ein Video eines Leserreporters zeigt, wie die holländischen Hooligans mit Stühlen um sich warfen. Nach ein paar Minuten hatte die Polizei die Lage wieder im Griff.

Die Kantonspolizei bestätigte später, dass es zu einer Auseinandersetzung zweier Gruppen gekommen sei. Ein YB-Fan wurde dabei verletzt, vier holländische Supporter festgenommen. Auch im Stadion verhielten sich einige Fans offenbar daneben und sollen sogar auf den Toiletten des Familiensektors gegen heimische Matchbesucher gepöbelt haben, wie der «Blick» berichtete.

Rigorose Grenzkontrollen

In der Vergangenheit kam es an Auswärtsspielen von Feyenoord immer wieder zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen. Die Kantonspolizei Bern war deshalb gestern mit einem riesigen Aufgebot in der Stadt präsent. Selbst der kantonale Polizeidirektor Philippe Müller verfolgte den Einsatz beim Stade de Suisse.

Um die Kräfte für das Hochrisikospiel zu bündeln, wurden bis auf fünf Posten alle Polizeiwachen im Kanton geschlossen. Und in holländischen Fanforen kursierten Meldungen, wonach alle Fahrgemeinschaften mit holländischem Kennzeichen an der Grenze rigoros kontrolliert wurden. Feyenoord-Fans ohne Matchticket wurden von Grenzwächtern sogleich wieder zurückgeschickt. Laut Kantonspolizei verhängte das Bundesamt für Polizei 44 Einreisesperren.

Trotzdem fanden sich rund 2000 holländische Fans in Bern ein. Diese nahmen schon am Donnerstagvormittag die Kneipen in der Innenstadt in Beschlag – stets unter Beobachtung der Polizei. Am Nachmittag konzentrierte sich die Feyenoord-Anhängerschaft auf dem Kornhausplatz. Es wurden Parolen skandiert, hin und wieder Rauchbomben gezündet und massenhaft Bier gekippt. Der Platz war regelrecht übersät mit leeren Pappbechern und Bierdosen.

Natürlich war für die Fans klar, dass es nur einen Weg zum Stadion geben würde – jenen über «ihre» Kornhausbrücke. Nach der Euro 2008 hatte die Stadt den Holländern zu Ehren die Brücke zusätzlich mit «Korenhuisbrug»-Schildern versehen.

33 Personen festgenommen

Zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr marschierten die Fans via Kornhausbrücke, Breitenrainplatz sowie Stauffacher- und Winkelriedstrasse zum Stadion. Die Polizei gab die Route vor, begleitet wurde sie von holländischen Polizisten. Der Fanumzug verlief im Gegensatz zum Stadioneinlass friedlich. Die Polizei bilanzierte bis am Donnerstagabend, dass insgesamt 33 Fans angehalten wurden. Die meisten von ihnen hätten Vermummungsmaterial und Pyros auf sich getragen.


Bereits am Mittwochabend gabs Steinwürfe in der Stadt

Viele Feyenoord-Fans waren bereits am Mittwoch nach Bern gereist und machten es sich in Beizen gemütlich. Ein Teil von ihnen machte jedoch ihrem schlechten Ruf alle Ehre. Augenzeugen berichteten, wie kurz nach 20 Uhr ein wilder Mob aus schwarz gekleideten Rotterdam-Fans vom Viktoriarain in die Lorraine marschierte und mit Steinen um sich warf. Anschliessend zogen sie weiter über die Lorrainebrücke. Unterwegs beschädigten sie laut einem Augenzeugen noch Baustellenabschrankungen. Laut einem Twitter-Eintrag traf auch GFL-Stadträtin Brigitte Hilty Haller auf die Rotterdam-Fans. Sie und eine Kollegin seien um ca. 20 Uhr über die Lorrainebrücke Richtung Stadt gelaufen, als hinter ihnen plötzlich «ein Pulk von rund 50 vermummten Männern», die zum Teil Eisenstangen dabei hatten und Parolen skandierten, aufgetaucht sei. «Wir sind beide keine ängstlichen Personen», so Hilty Haller, «aber die Situation war sehr bedrohlich.» Als sie bei der Polizei anrief, hiess es bloss, man habe Kenntnis davon.

Zu den Vorfällen vom Mittwochabend waren der Kantonspolizei Bern gestern keine Sachbeschädigungen bekannt. Sie bestätigt, dass zwischen 20 und 21 Uhr eine grössere Personengruppe, die sich beim Kornhausplatz versammelt hatte, durch die Innenstadt zog. «Einsatzkräfte haben die Gruppe während der ganzen Zeit eng begleitet», teilte Kapo-Mediensprecher Dino Dal Farra mit. «Es kam vereinzelt zu Steinwürfen und zum Abbrennen von Pyrotechnika», bestätigte er. Die Steinwürfe seien nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht gegen Personen oder Gebäude gerichtet gewesen.

«Konfrontationen mit Passanten oder der Polizei blieben aus», so Dal Farra. Deshalb hätten die Polizeibeamten den spontanen Umzug laufen lassen. Es ist indes nicht auszuschliessen, dass am Mittwochabend auch eine zweiter Fantross unterwegs war. Denn um 20.45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, wonach eine Personengruppe mit Eisenstangen in der Zieglerstrasse im Monbijouquartier unterwegs sei, so Dal Farra. (mib)


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/23664709

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YB: Warum Gerardo Seoane bei den Penaltys nicht hinschauen konnte

Mit zwei Penalty-Toren in der ersten halben Stunde bezwingt YB in der Europa League Feyenoord Rotterdam. Trainer Gerardo Seoane konnte nicht hinschauen.

Das Wichtigste in Kürze

- Gerardo Seoane drehte sich bei beiden Penaltys für YB gegen Feyenoord weg.
- Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Feyenoord ist der Trainer höchst zufrieden.
- Auch seine Spieler sehen den 2:0-Heimsieg gegen die Holländer sehr positiv.

Da staunten Fans im Stadion und vor dem Fernseher bei YB gegen Feyenoord nicht schlecht. Bei den beiden Penaltys von Roger Assalé und Jean-Pierre Nsame konnte der eigene Trainer nicht hinsehen. Gerardo Seoane drehte sich demonstrativ weg. Sieht der Trainer etwa die Tore seiner Mannschaft nicht gerne?

«Doch, aber dieses Mal habe ich halt nicht hingesehen», lacht Seoane nach dem Spiel. «Als ich gesehen habe, dass beim zweiten Mal ein anderer schiesst, hab ich mich eigentlich gefreut. Es ist immer schwierig, zwei Penaltys zu schiessen. Und weil's beim ersten Mal gut gegangen ist, hab ich beim zweiten Mal auch nicht hingeschaut.»

«Heute war es unglaublich wichtig, in Führung zu gehen, vor allem mit dem Spielplan, den wir hatten. Wir wollten von den Fehlern profitieren und das ist uns gut gelungen», lobt der Trainer sein Team. «Es war wichtig, dass die Mannschaft sich belohnt, dass wir in Führung gehen und das Resultat verteidigen.»

Fassnacht sieht abgeklärte Leistung von YB

Christian Fassnacht ist vor allem über die gute Leistung von YB in der ersten Hälfte glücklich. «Wir haben heute endlich mal wieder von der ersten Minute an ein Spiel im Griff gehabt. Die letzten Spiele haben wir die erste Hälfte immer ein bisschen verschlafen. In der zweiten Hälfte war es eine abgeklärte Leistung.»

«In der zweiten Halbzeit sind wir defensiv sehr gut gestanden. Feyenoord hat zwar viel Ballbesitz gehabt, aber sie sind nie zwingend gefährlich geworden. Wir haben ihnen das Leben schwergemacht und einfach abgeklärt das Spiel nach Hause gebracht.»

Auch Michel Aebischer ist voll des Lobes für YB – vor allem für den Defensiveinsatz seiner Kollegen. «Es war eine super erste Halbzeit, wo wir von Anfang an nach vorne gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir mit grosser Solidarität der ganzen Mannschaft verteidigt. Es war ein gelungener Abend.»
Noch nichts entschieden in der YB-Gruppe

«In der Gruppe ist noch nichts entschieden, aber wir sind auf einem guten Weg», weiss Aebischer. «Wir schauen von Spiel zu Spiel und versuchen, dass wir im nächsten Spiel wieder punkten. Wir hoffen, dass wir überwintern, aber das braucht noch drei Leistungen wie heute.»

Nicolas Bürgy stimmt zu, was die Defensivleistung der Mannschaft betrifft. «Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr solidarischer Auftritt. Mit 2:0 in die Halbzeitpause zu gehen war sicher schon die halbe Miete. Danach haben wir auch gut verwaltet, eine stabile Defensive gehabt und wenige Torchancen zugelassen.»

«Ich bin nicht sicher, ob der 2. Penalty wirklich einer war», sagt Roger Assalé. «Der Keeper hat mich berührt und am Ende ist es der Schiedsrichter, der entscheidet. Er war gut postiert.»

Mit dem Remis aus dem Spiel zwischen Porto und den Glasgow Rangers ist Assalé zufrieden: «Wir müssen aber immer noch arbeiten und auch im Rückspiel alles geben.» Dieses findet am 7. November auswärts in Rotterdam statt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wa ... e-65603530

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Vor YB Spiel: Feyenoord-Fans gehen mit Stühlen auf Berner los

Vor dem EL-Spiel in Bern kam es bei einem Stadion-Restaurant zu wüsten Szenen. Offenbar griffen Feyenoord-Fans mit Stühlen die Anhänger von YB an.

Das Wichtigste in Kürze

- Vor dem EL-Spiel zwischen YB und Feyenoord kam es in Bern zu wüsten Szenen.
- Ein Video zeigt, dass holländische Fans ein Stadion-Restaurant angegriffen hatten.
- Auch nach dem Spiel kam es in der Innenstadt laut der Polizei noch zu Krawallen.

Vor dem Europa-League-Spiel zwischen YB und Feyenoord Rotterdam kam es in Bern zu wüsten Szenen vor einem Stadion-Restaurant. Nach Informationen von Nau gelang es einigen holländischen Anhängern etwa eine Stunde vor Anpfiff in die «Berner»-Zone einzudringen – und das trotz grossem Polizei-Aufgebot.

Ein Augenzeuge berichtet, dass die Holländer angegriffen hätten, dann «flogen Bier und Würste». Auf einem Video, dass sich schnell in Berner WhatsApp-Chats verteilte, ist zu sehen, wie Schwarz gekleidete Krawallmacher den Aussenbereich des Eleven-Restaurants stürmen und mit Stühlen um sich werfen.

Auch auf dem Video (siehe oben) sieht es stark danach aus, als ob die Aggressivität von den holländischen Fans ausgegangen war. Das überrascht jedoch kaum: Die Anhänger des holländischen Spitzenklubs sind berühmt-berüchtigt und sorgen immer wieder für Krawalle und Verletzte.

Lange Nacht für die Polizei

Das zeigte sich auch nach dem Spiel. Wie die Kantonspolizei Bern über Twitter mitteilte, kam es auch dann noch zu mehreren «Auseinandersetzungen und Anhaltungen» in der Innenstadt. «Wir stellen uns auf eine lange Nacht ein», schrieb die Polizei noch vor 23 Uhr.

Schon im Vornherein kündigte die Kapo an, am Donnerstag mit «einem sichtbaren Dispositiv» im Einsatz stehen zu wollen. Das war aber auch bitter nötig, denn es kam zu mehreren Zwischenfällen.

Unter anderem eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen auf dem Quartierplatz. Dabei wurde laut der Polizei eine Person «aus dem Umfeld der YB-Anhängerschaft» verletzt.

Die Kapo teilte bereits am frühen Donnerstagabend mit, dass 33 Personen angehalten wurden. Diese hätten mehrheitlich «Vermummungsmaterial sowie teilweise Pyrotechnika und mit Sand gefüllte Handschuhe» auf sich getragen.

In einer Mitteilung an die Medien hiess es weiter, dass zudem an den Grenzübergängen umfangreiche Kontrollen durchgeführt worden seien. «Fedpol verhängte insgesamt 44 Einreisesperren», so die Kapo Bern.

Weiter sei der unbewilligte Fan-Marsch der Holländer zwar ohne grössere Zwischenfälle verlaufen, während der Einlassphase ins Stadion habe man jedoch «kurzzeitig Mittel einsetzen» müssen.

«Anhänger der Gästemannschaft haben kurzfristig eine verlagerte Kontrollstelle durchbrochen», berichtete die Polizei. Ob in diesem Zusammenhang auch die Attacke auf das Stadion-Restaurant «Eleven» steht, ist zurzeit noch offen.

YB gewinnt gegen Rotterdam mit 2:0

Fussball gespielt wurde übrigens auch noch. YB gewann mit einer starken Leistung das Heimspiel mit 2:0. Die Young Boys verwandelten noch vor der Pause zwei Elfmeter.

Bitter ist, dass mit Captain Lustenberger ein weiterer Stammspieler für YB ausgefallen ist. Ohne gegnerische Einwirkung knickte er nach 24 Minuten ein und verletzte sich am Fussgelenk.


https://www.nau.ch/sport/fussball/vor-y ... s-65603484

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Bei 2:0-Sieg gegen Feyenoord

Das sagt Assalé über den umstrittenen YB-Penalty

YB-Stürmer Roger Assalé über den umstrittenen Penaltypfiff vor dem entscheidenden 2:0.

YB schlägt Feyenoord Rotterdam 2:0 und bleibt dabei erstmals seit 20 Partien im Europacup ohne Gegentor. Festhütte Stade de Suisse.

Der grosse Mann des Spiels ist der kleine Stürmer Roger Assalé(167 Zentimeter). Der Wirbelwind von der Elfenbeinküste trifft cool vom Penaltypunkt zum 1:0. Vor dem 2:0 holt Assalé den Penalty heraus. Die grosse Debatte nach Schlusspfiff: Wird Assalé von Feyenoord Keeper Vermeer von den Beinen geholt oder sucht der YB-Stürmer Vermeers Arme?

Foul oder Schwalbe, Herr Assalé? «Die Aktion ging sehr schnell. Ich weiss nur, dass ein Kontakt da war. Ob ein leichter oder nicht, ist egal. Und der Schiedsrichter hat auf Penalty entschieden.» Kann man auch sagen, dass Sie das einfach gut gemacht haben? Assalé lacht und meint: «Ja, das kann man.»

«Am Schluss wird abgerechnet»

Nach dem Remis zwischen Porto und den Rangers grüsst YB nach drei Spielen von der Tabellenspitze. Assalé: «Darüber sind wir glücklich. Jetzt haben wir in diesem Vierkampf einen leichten Vorteil. Aber wir werden uns nicht auf die Resultate der anderen Teams konzentrieren, sondern nur auf uns schauen. Am Schluss wird dann abgerechnet.»

Lange Zeit zum Erholen bleibt dem Team von Gerardo Seoane nicht. Am Sonntag kommt es bereits zum Berner Derby gegen Thun. Für Mittelfeld-Puncher Michel Aebischer kein Grund zu Klagen. «Nach einem Sieg ist die Regeneration deutlich einfacher als nach einer Niederlage. Wir werden uns gut erholen.» Und wie? «Vielleicht mit einer Massage, ein bisschen Velofahren und Stretching.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 83449.html

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YB schlägt Feyenoord dank zwei Penalty-Treffern souverän: «Das war unglaublich gut»

Die Young Boys haben auch ihr zweites Gruppenspiel in der Europa League gewonnen. Sie setzten sich gegen Feyenoord Rotterdam dank einer abgeklärten Leistung mit 2:0 durch.

Die Young Boys haben zuletzt international einiges an Erfahrung gesammelt. Das zahlt sich aus. Mit einer nicht spektakulären, aber dafür reifen Leistung übernahmen die Berner in ihrer Gruppe die Tabellenführung. Zwei Penaltys, der erste nach einer knappen Viertelstunde von Roger Assalé verwandelt, der zweite eine Viertelstunde später von Jean-Pierre Nsame, brachten den entscheidenden Vorteil, den der Schweizer Meister danach entschlossen und souverän verteidigte.

Nach dem zweiten Treffer war vieles Kampf im Spiel der Young Boys. Sie konzentrierten sich darauf, aggressiv und fehlerlos zu verteidigen und das gelang ihnen bemerkenswert gut. Obwohl einige erfahrene Spieler verletzt sind und mit Fabian Lustenberger kurz vor der Pause ein weiterer Routinier mit lädierten Bändern ausschied, agierten die Berner vor über 26'000 Zuschauern souverän. Sie brillierten nicht, brachten sich aber auch nicht in Gefahr. Das nach der Pause druckvoller spielende Feyenoord kam fast nie am defensiven Block vorbei, der ab der 66. Minute auch aus drei Innenverteidigern bestand. Nicolas Bürgy war für Roger Assalé gekommen.

Gerardo Seoane (YB-Trainer):

«Ich bin sehr happy mit dem Resultat. Wir konnten zu null spielen, das war unglaublich gut. In der zweiten Halbzeit mussten wir wegen Lustenbergers Verletzung das System umstellen, die Mannschaft hat das gut umgesetzt und solidarisch gekämpft.»
Den spielerischen Höhepunkt der Partie setzte Michel Aebischer. Der Mittelfeldspieler stand mit einer Balleroberung, einem Dribbling und einem Pass in den Lauf von Assalé am Ursprung des 2:0. Der Stürmer wurde von Goalie Kenneth Vermeer gefoult - Nsame traf so sicher wie sein Sturmpartner eine knappe Viertelstunde zuvor. Danach waren es andere die bei YB im Blickpunkt standen - nicht zuletzt Abwehrchef Frederik Sörensen.

Zweimal war von Ballmoos zu Stelle

Feyenoord Rotterdam war 1970 die erste niederländische Mannschaft, die den Meistercup gewann. Von solchen Erfolgen ist der Klub derzeit weit entfernt. In der Meisterschaft belegt der Klub nach zehn Runden nur den 10. Platz. Der Sieg am zweiten Spieltag der Europa League gegen Porto scheint eher ein Ausreisser nach oben gewesen zu sein. Im Stade de Suisse konnte die Mannschaft von Jaap Stam diesen Eindruck nicht korrigieren.

Auffällig waren speziell in der Startphase die vielen Ungenauigkeiten. Die ersten zwei groben Fehler in der Verteidigung blieben ohne Folge, die dritte führte zum Gegentreffer: Innenverteidiger Edgar Ié verursachte mit einem dummen Handspiel den Penalty, der zum 0:1 führte. In Sachen Entschlossenheit hinkte der Gast den Bernern deutlich hinterher. Nur zweimal kam er gefährlich zum Abschluss. Der kolumbianische Stürmer Luis Sinisterra scheiterte in der 32. Minute genauso an David von Ballmoos wie nach einer Stunde Orkun Kökcü.


Feyenoord-Fans fluten Bern

Mehr als 2000 Fans des niederländischen Fussballklubs Feyenoord Rotterdam haben am Donnerstag die Stadt Bern in Beschlag genommen. Die Polizei hat 33 Personen angehalten. Bereits an den Zollstellen wurden 44 Einreisesperren verhängt.

Die Polizei zog aber frühzeitig zwei Dutzend Gästefans aus dem Verkehr, die potenziell gefährliche Gegenstände und Vermummungsmaterial auf sich getragen hatten. Sie wurden in sogenannte Festhalteräume gebracht, wie eine Sprecherin der Berner Kantonspolizei am frühen Abend sagte.

Die 33 angehaltenen Personen hatten teilweise auch mit Sand gefüllte Handschuhe bei sich, wie die Kantonspolizei Bern nach Spielschluss mitteilte. An den Grenzübergängen auf verschiedenen Verkehrsrouten führte die Eidgenössische Zollverwaltung umfangreiche Kontrollen durch und die Bundespolizei (fedpol) verhängte insgesamt 44 Einreisesperren.

Im Bereich des Stadions durchbrachen Feyenoord-Anhänger kurzfristig die vorgelagerte Kontrolle, so dass die mit einem Grossaufgebot präsente Polizei, kurzfristig «Mittel» einsetzen musste, wie es in der Mitteilung hiess. Wie «Blick» berichtet, kam es rund ums Stadion zu kurzen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen, bei denen auch Stühle flogen.

Die Telegramme:
Young Boys - Feyenoord Rotterdam 2:0 (2:0)
27'641 Zuschauer. - SR Kehlet (DEN).
Tore: 14. Assalé (Handspenalty) 1:0. 28. Nsame (Foulpenalty) 2:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Sörensen, Zesiger, Lotomba; Fassnacht (86. Garcia), Aebischer, Lustenberger (42. Gaudino), Moumi Ngamaleu; Nsame, Assalé (66. Bürgy).
Feyenoord Rotterdam: Vermeer; Geertruida, Edgar lé (37. Botteghin), Senesi, Malacia (82. Haps); Kökcü (74. Narsingh), Fer, Toornstra; Berghuis, Sinisterra, Larsson.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Martins, Hoarau, Sierro, Lauper und Camara (alle verletzt). Feyenoord Rotterdam ohne Karsdorp und Jörgensen (beide verletzt). Verwarnungen: 14. Ié (Handspiel). 27. Vermeer. 38. Sörensen. 69. Fer. 87. Haps. 86. Berghuis (alle Foul).


https://www.watson.ch/sport/europa%20le ... liveticker

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Oktober 2019, 17:30 
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Zitat:
[myvideo]49 Fans vorläufig festgenommen

Hooligans prügelten sich vor dem YB-Restaurant

Der BSC Young Boys spielte am Donnerstagabend im Stade de Suisse gegen Feyenoord Rotterdam. Das Problem: die niederländischen Hooligans. Sie pöbelten und randalierten. Die Polizei hatte einiges zu tun.

Sie pöbelten, prügelten und machten Bern unsicher: Angereist waren die Feyenoord-Hooligans eigentlich wegen des Spiels gegen den BSC Young Boys im Stade de Suisse. Doch der Fussball wurde zur Nebensache. Mehr als 2000 Fans zogen bereits vor dem Spiel durch die Stadt, hinterliessen einen Müllberg.

Auf dem Weg zum Stadion zündeten sie nicht nur Pyros, sondern lieferten sich auch Scharmützel vor dem YB-Restaurant Eleven, gleich beim Stadion. Aufnahmen zeigen, wie Fans beider Seiten mit Stühlen um sich warfen und damit aufeinander losgingen.

Die Kantonspolizei Bern musste dazwischen. Aber nicht nur dort. Den Tag und die Nacht hatten die Beamten jede Menge zu tun.

Die Bilanz des Hooligan-Besuchs aus Holland: 49 Personen wurden vorläufig festgenommen. «Die Angehaltenen, die mehrheitlich den Anhängern der Gastmannschaft zuzuordnen sind, müssen unter anderem mit Anzeigen wegen Verstössen gegen das Waffengesetz und wegen Landfriedensbruch rechnen», heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Bern.

Flaschen auf Polizisten geworfen

Bis in die frühen Morgenstunden war die Polizei mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Im Breitenrain-Quartier und in der Innenstadt kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Mannschaften. Die Stimmung war hitzig.

Zwei Mitarbeitende des Dialogteams wurden im Rahmen dieser Auseinandersetzungen von Flaschen getroffen, mussten allerdings nicht in ein Spital gebracht werden. Danach beruhigte sich die Situation allmählich. Allerdings musste die Polizei nach Meldungen zu Nachtruhestörungen und Sachbeschädigungen an verschiedenen Örtlichkeiten noch mehrfach ausrücken.

Polizisten vor dem Bundeshaus
Bei Auswärtsspielen von Feyenoord war es in den letzten Jahren wiederholt zu Sachbeschädigungen und Ausschreitungen mit Verletzten gekommen. Dementsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Holland-Besuch. Sehr hoch! Um genügend Polizisten zur Verfügung zu haben, sind die nächsten zwei Tage bis auf fünf alle Wachen im Kanton geschlossen.

Und nicht nur das: Sogar das Bundeshaus war auf den Hooligan-Tross vorbereitet. Schutzwände wurden vor dem Ost- und Westflügel aufgestellt. Dazu einige Polizisten.[/myvideo]


https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/ ... 82036.html

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