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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. August 2019, 13:57 
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BSC Young Boys - Feyenoord Rotterdam (Europa League)


Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Zeit: 18:55 Uhr

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Webseiten Feyenoord Rotterdam :
https://www.feyenoord.com
https://www.transfermarkt.ch/feyenoord- ... on_id/2019
https://de.wikipedia.org/wiki/Feyenoord_Rotterdam
https://de.wikipedia.org/wiki/De_Kuip
https://twitter.com/Feyenoord
https://www.facebook.com/feyenoord
https://www.instagram.com/feyenoord
https://www.youtube.com/user/FeyenoordRotterdamTV
http://www.europapokal.de/vereinsportra ... -rotterdam
http://www.europapokal.de/stadien/tipps ... -rotterdam
https://footballtripper.com/netherlands ... rd-stadium
https://www.weltfussball.com/teams/feyenoord
https://www.dekuip.nl/het-stadion-de-ku ... feijenoord
https://www.fr-fans.nl
https://www.fr12.nl
https://www.defeijenoorder.nl
https://cabrasfeliz.com
https://www.frfc1908.nl
http://www.vakbb.nl
https://www.vakrr.nl
https://sandkar.nl
https://w-z-f.nl
https://hetlegioen.feyenoord.nl
https://feyenoordreport.nl
https://feyenoord.supporters.nl
http://www.feyenoordtraining.nl
https://feyenoord.startpagina.nl
https://feyenoord.startkabel.nl
https://www.facebook.com/FRFC1908nl
https://www.facebook.com/CabrasFeliz
https://www.facebook.com/pages/category ... 5002427254


Forum Feyenoord Rotterdam :
https://feyenoord.supporters.nl/forums
https://www.fr-fans.nl/forum
https://www.feyenoordcommunity.nl/forum ... ord-forums
https://www.transfermarkt.ch/feyenoord- ... d_id/14962


Statistiken / Vergleiche vs. Feyenoord Rotterdam :
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3252475
http://www.football-lineups.com/team/Feyenoord
https://de.soccerway.com/teams/netherla ... am-nv/1518
https://de.soccerway.com/matches/
https://de.soccerway.com/matches/head2head
https://www.fussballdaten.de/europaleague
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... -rotterdam
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,378.php
https://www.kicker.de/4612338/spielinfo ... -rotterdam


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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Oktober 2019, 00:56 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Oktober 2019, 16:33 
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Fakten zum Spiel: Young Boys - Feyenoord

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Alle vier Teams der Gruppe G haben drei Punkte auf dem Konto. Young Boys und Feyenoord schöpften zuletzt Selbstvertrauen.

In der Gruppe G der UEFA Europa League liegen alle vier Teams nach zwei Spieltagen mit je vier Punkten gleichauf. Young Boys und Feyenoord peilen den zweiten Sieg in Folge an.

• Young Boys musste sich am 1. Spieltag mit 1:2 bei Porto geschlagen geben, setzte sich dann aber mit 2:1 gegen die Rangers durch. Ein Tor in der Nachspielzeit von Christian Fassnacht brachte dabei den Heimsieg. Auch Feyenoord holte zuletzt einen Dreier vor eigenem Publikum und meldete sich mit einem 2:0 gegen Porto zurück, nachdem man den Auftakt in Glasgow mit 0:1 verloren hatte.

Bisherige Begegnungen

• Die Young Boys haben bisher vier UEFA-Spiele gegen niederländische Teams hinter sich - alle davon im Pokal der Pokalsieger 1987/1988. In der zweiten Runde setzte man sich gegen Den Haag durch (1:2 auswärts, 1:0 zuhause, Sieg dank Auswärtstorregel) und im Viertelfinale gab es zwei 0:1-Niederlagen gegen Ajax.

• Feyenoords sechs bisherige Gastspiele in der Schweiz haben zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gebracht. Nie kassierte man mehr als ein Gegentor.

https://de.uefa.com/uefaeuropaleague/se ... +Feyenoord


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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Oktober 2019, 00:42 
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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Oktober 2019, 13:03 
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Grüezi,

bin auf der Suche nach einem Ticket für das Match am Donnerstag. (Nicht im Fansektor D oder gar im Gästeblock.) Nur zum regulären Preis; möglichst einer der Sektoren zu 40 / 50 CHF.

Leider war es aus dem Ausland nicht möglich, ein Ticket für das Match zu kaufen, obwohl man nicht davon ausging, dass es ausverkauft war (auch früher waren EL-Matches nicht ansatzweise ausverkauft), die Print@Home Option ebenfalls für dieses Match nicht freigeschalten.

Tickets bitte nur anbieten, wenn ihr an jemandem aus dem grossen Kanton ein Ticket abgeben möchtet!
Ich bin kein YB-Fan, sehe aber gern auch mal ein Super League Match, wenn es sich mit meinen Schweiz-Trips verbinden lässt und habe schon den ein oder anderen YB Match gesehen (darunter der hohe Heimsieg gegen ŠK Slovan Bratislava oder den Heimsieg am 1. Spieltag der Saison 2017/18 gegen den FCB, der ja sowas wie die Grundlage für die 2 fantastischen Saisons war).

Das Spiel ließe sich für mich perfekt mit einer Führung im Bundeshaus verbinden, die bei meinen bisherigen Bern-Besuchen irgendwie immer nicht machbar war. Insofern würde ich mich über ein Ticket fürs Match freuen, wenn jemand eins übrig hat.

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Generell zum Ticket-Verkauf:

Ich möchte mich nicht unnötig beschweren, aber... ich tune es trotzdem. :-)

Im Land mit dem zuverlässigsten und mit Abstand besten öffentlichen Verkehrsnetz der Welt schafft man es, einen eng getakteten Fahrplan mit Bahnen, Postautos, Bussen und Schiffen durch schwer zu erreichende Alpen-Regionen auf die Beine zu stellen und baut in ein paar Jahren den längsten Tunnel der Welt, wo man bei den nördlichen und südlichen Nachbarn schon an einfachsten Bahnstrecken im Tal oder Flachland scheitert. Aber in der Hauptstadt dieses fantastischen Landes scheint es nicht so einfach, Ticket-Verkäufe für Fußballmatches zu organisieren.

Vor ein paar Jahren standen wir recht spät kurz vor Spielbeginn vorm Stadion (Liga-Match) und hatten nicht genug Bargeld - Kartenzahlung unmöglich (damals, keine Ahnung wie das heute ist). An sich nicht schlimm, aber die Ticket-Preise deuten jedenfalls auf einen sehr professionellen und anspruchsvollen Verein hin...

Ebenfalls vor ein paar Jahren wollte ich den Cupfinal in Bern (ohne YB Beteiligung) sehen; Tickets waren im Vorverkauf jedoch ausschließlich in Zürich und Basel zu kaufen. Infos, ob es am Spieltag überhaupt eine Tageskasse gibt, waren praktisch nicht vorhanden. Vor Ort war ich dann etwas schockiert, wie leer das Stadion war (kein Wunder, bei der Art des Vorverkaufs...). Immerhin ein Cupfinal!

Nun YB - Feyenoord:
Kein Ticket-Verkauf ins Ausland, Print@Home Option für dieses Spiel nicht möglich. Warum? Gegen Porto kann man auch mit der Print@Home Option Tickets kaufen. Am 14.10.2019 bekam ich von YB noch eine Mail mit der Info "Stand heute wird es an der Abendkasse noch Tickets geben."

Insofern ging mal also nicht von einem ausverkauften Match aus, bei dem man zwangsweise alle Tickets nur für YB-Fans vor Ort reservieren musste. Bei meinen bisherigen 2 EL-Matches in Bern war das Match auch nicht ansatzweise ausverkauft.

Warum nicht wenigstens den Block D sowie eventuell Teile von C und A auch für die Print@Home Option freischalten?

Das alles ist nicht weiter dramatisch, aber irgendwie ist es immer Bern, wo der Ticket-Kauf unnötig verkompliziert wird. Jedenfalls hatte ich anderswo noch keine Probleme dieser Art.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 00:38 
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21.10.2019

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Berner Polizei schliesst Wachen wegen Rotterdam-Hooligans

Weil die Feyenoord-Hooligans der Berner Polizei alles abverlangen, müssen fast alle Polizeiwachen im Kanton wegen Personalmangels geschlossen werden.

Das Wichtigste in Kürze

- Am Donnerstag gastiert Feyenoord Rotterdam bei YB im Stade de Suisse.
- Die holländischen Hooligans verlangen der Berner Polizei offenbar alles ab.
- Sie muss dafür für zwei Tage fast alle Wachen im ganzen Kanton schliessen.

Am Donnerstag kämpfen die Berner Young Boys im Stade de Suisse in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam. Gleichzeitig dürfte die Kantonspolizei Bern vor dem Stadion ihre eigene Schlacht schlagen. Und diese verlangt ihr offenbar alles ab.

Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, rechnet sie wegen dem Fussball-Spiel mit einem grossen Personenaufkommen in der Berner Innenstadt. Offenbar sollen «mehrere hundert Anhänger der Gästemannschaft ohne ein Matchticket nach Bern reisen».

Feyenoord-Hooligans gefürchtet

Die Feyenoord-Hooligans sind in ganz Europa gefürchtet. 2015 beispielsweise verwüsteten die «Fans» bei einem Auswärtsspiel Rom. Sie verursachten dabei Schäden in Millionenhöhe an der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen.

Im April dieses Jahres belegte der Klub einige Pyro-Werfer mit Stadionverboten. Aus Protest versahen diese darauf hin Pyros und Fackeln mit Fallschirmen und schossen sie von ausserhalb des Stadions über die Tribüne auf das Spielfeld. Sie verwendeten dazu selbstgebaute Katapulte und Leuchtpistolen.

Die Berner Polizei will darum am Donnerstag «mit einem sichtbaren Dispositiv» im Einsatz stehen, um Sicherheit und Ordnung grösstmöglich zu gewährleisten. Doch die vorübergehende Mehrbelastung hat ihren Preis.

Wachen im ganzen Kanton für zwei Tage geschlossen

Kommandant Stefan Blättler habe entschieden, «dass am kommenden Donnerstag sowie Freitag der Grossteil der normalerweise in diesem Zeitraum geöffneten Wachen grundsätzlich geschlossen bleibt». Und das im ganzen Kanton! Weiter betrieben werden nur die Wachen Bern-Waisenhaus, Biel, Moutier, Interlaken und Thun.

Nur so könne genügend Personal für das Rotterdam-Spiel und zugleich kantonsweit die Grundversorgung sichergestellt werden, heisst es weiter. Personen, die an diesen Tagen Anzeige erstatten wollen oder aus anderen Gründen eine Polizeiwache aufsuchen sind angehalten, online mit der Polizei in Kontakt zu treten.

In den letzten zehn Jahren musste die Kantonspolizei Bern insgesamt neunmal Wachen schliessen, weil sie das Personal für Grosseinsätze brauchte. Zuletzt im September 2018 für den «Marsch fürs Läbe».


https://www.nau.ch/news/schweiz/berner- ... s-65601676

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 11:19 
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22.10.2019

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Bern rüstet sich für die Feyenoord-Fans

Am Donnerstag erwartet Bern das nächste Hochrisikospiel. Die Ultras von YB-Gegner Feyenoord Rotterdam sind europaweit berüchtigt. Dementsprechend hoch wird das Polizeiaufgebot sein.

Denken Bernerinnen und Berner an holländische Fussballfans, so denken sie an eine riesige Party. An die Euro 2008, als Tausende Fans die Stadt mehrere Tage in Orange tauchten. Die Gäste aus Holland feierten feuchtfröhlich – aber jederzeit friedlich. Die Stadt war dermassen verzückt, dass man die Kornhausbrücke zusätzlich mit Korenhuisbrug beschilderte.

Am Donnerstag empfängt Bern wieder einmal Gäste aus Holland. YB kickt in der Gruppenphase der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam. Doch dieses Mal sind die Vorzeichen etwas anders. Statt Vorfreude dominieren Sorgen – zumindest bei den Sicherheitsverantwortlichen. Denn die Feyenoord-Hooligans sind in ganz Europa gefürchtet.

Der Tiefpunkt der letzten Jahre: Beim Europa-League-Auswärtsspiel in Rom im Februar 2015 reisen rund 6000 Feyenoord-Fans an, ein Teil von ihnen wütet auf der Spanischen Treppe und am historischen Bernini-Brunnen. Die Bilanz nach dem Einschreiten der Polizei: 18 Verletzte, 28 festgenommene Hooligans und Schäden in Millionenhöhe. Roms Bürgermeister sprach von einer «Schande» und sah «Barbaren» am Werk.

Hass-Duelle gegen Ajax

Auch grassieren Rassismus und Antisemitismus unter den Hooligans aus Rotterdam. Letzterer manifestiert sich vor allem bei den Duellen mit dem Erzrivalen Ajax Amsterdam. Bei dem Prestigeduell prallen jeweils auch zwei Kulturen aufeinander. Feyenoord gilt als Arbeiterverein, Ajax als Club des Mittelstandes. Wegen der jeweiligen Ausschreitungen werden bei der aufgeladenen Affiche seit zehn Jahren keine Gästefans mehr zugelassen.

Nun ist Feyenoord Rotterdam also zu Gast in Bern. In der Bundesstadt ist man nach dem Champions-League-Playoff bezüglich problematischer Gäste besonders sensibilisiert. Vor zwei Monaten hat sich ein Teil des Anhangs von Roter Stern Belgrad ungebührlich verhalten. Bei einer wüsten Prügelei feuerte ein Polizist gar Warnschüsse ab.

Fanmarsch geplant

Drohen der Stadt am Donnerstag erneut solche Zustände? Voraussagen lassen sich Ausschreitungen natürlich nicht. Doch zumindest das Polizeidispositiv wird ähnlich massiv sein wie bei der Hochrisikopartie gegen Belgrad im August. Tendenziell eher noch höher. Darauf lässt eine Mitteilung der Kantonspolizei Bern schliessen. Aufgrund des Grossaufgebots in der Berner Innenstadt habe Polizeikommandant Stefan Blättler beschlossen, am Donnerstag und am Freitag den Grossteil der Polizeiwachen im Kanton zu schliessen, heisst es im Communiqué.

Das Grossaufgebot ergibt sich aus der Lageeinschätzung von Berns Sicherheitsdirektion – namentlich von Gemeinderat Reto Nause (CVP). Dieser bestätigt, dass die Behörden «einen sehr grossen Aufwand betreiben», um für das Hochrisikospiel gewappnet zu sein. «In der Vergangenheit ist es an Auswärtsspielen von Feyenoord wiederholt zu Sachbeschädigungen und Ausschreitungen mit Verletzten gekommen», rechtfertigt Nause das stattliche Dispositiv.

«Es werden mehrere Tausend Feyenoord-Fans nach Bern kommen», sagt er weiter, die meisten davon würden individuell anreisen und schon relativ früh in der Stadt sein. Die Kantonspolizei hält in ihrer Mitteilung zudem fest, auch mehrere Hundert Fans würden ohne Matchticket anreisen.

Matchbeginn ist um 18.55 Uhr, das Vorgehen davor wird ähnlich sein wie jenes der Roter-Stern-Fans. Laut Nause beabsichtigen die Feyenoord-Anhänger, vor Spielbeginn die Aarbergergasse zu bevölkern. Man gehe davon aus, dass sie später gemeinsam zum Stade de Suisse marschieren wollten. «Wegen des grossen Einsatzperimeters wird die Aufgabe der Polizei einmal mehr schwierig sein», so Nause.

27500 Tickets sind weg

Laut YB-Medienchef Albert Staudenmann gehen lediglich die 1800 Plätze im Gästesektor an Feyenoord-Fans. Damit gewähren die Young Boys den Holländern etwas mehr als das von der Uefa vorgeschriebene Mindestkontingent von 5 Prozent der Plätze. Laut Staudenmann wurden bis gestern Abend insgesamt 27500 Tickets abgesetzt.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/25682965

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2019, 01:20 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:28 
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23.10.2019

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Der Haudegen, der Seoane beschützte

Der Holländer René van Eck spielte einst mit dem YB-Trainer zusammen in Luzern. Feyenoord Rotterdam, den morgigen Gegner der Berner, kennt er auch sehr gut: Der 53-Jährige lebt unweit des Stadions De Kuip.

René van Eck ist gefragt in diesen Tagen. Er sass am vergangenen Freitag in einer holländischen TV-Sendung, um zu erklären, wer diese Young Boys sind, die auf Feyenoord Rotterdam treffen. Und er wird morgen, am dritten Spieltag der Europa League, wieder im Studio sein, um die Partie zu analysieren.

Als Auskunftsperson bietet sich Van Eck geradezu an: Der 53-Jährige ist ein ehemaliger Profi, der aus Rotterdam stammt. Der viele Jahre in der Schweiz verbrachte, zuerst als Spieler, später als Trainer. Und den mit YB-Coach Gerardo Seoane ein gemeinsamer Abschnitt beim FC Luzern verbindet. Aus Holland meldet er nun: «Ich traue YB den Sieg gegen Feyenoord zu.»

Die Geschichte von René van Eck beginnt in Rotterdam, in einem Quartier unweit des legendären Stadions De Kuip wächst er auf. Das erklärt auch seine Nähe zu Feyenoord, er mag den Verein auch heute noch.

In seiner Jugend spielt er aber für Excelsior Rotterdam. Sein Vater ist dort Goalie, später übernimmt er eine führende Rolle im Nachwuchs. Auch die zwei Brüder spielen im Club, darum wird Excelsior auch sein erster Verein.

«Ich war wie Robben»

Als linker Flügel fängt er an. «Ich war wie Arjen Robben», sagt er und lacht ins Telefon. Das ändert sich, als die erste Mannschaft Bedarf an einem Innenverteidiger hat. Der Trainer findet: Van Eck, der A-Junior, kann das. Mitte der Achtzigerjahre gibt er kurz vor Ende der Saison seinen Einstand bei den Profis in der Eredivisie.

Er soll den gegnerischen Stürmer nie aus den Augen lassen, hartnäckig bleiben, im Fussballerjargon: abmelden. Den Auftrag erfüllt er und findet Gefallen an seiner neuen Rolle. Stürmer will er fortan nicht mehr sein.

Ton Pattinama ist Excelsiors Captain in jener Zeit, und er beeindruckt Van Eck mit seiner Einstellung: «Ob Training oder Spiel, das machte für ihn kaum einen Unterschied. Für ihn gab es nichts Wichtigeres als die Mannschaft.» Und: «Ton genoss das Leben, aber er war da, wenn es ihn brauchte. Selbst nach langen Nächten war er immer einer der Ersten auf dem Trainingsplatz.»

Van Eck wird Profi, unterschreibt 1986 bei Den Bosch im Süden des Landes. Als er mit dem Vertrag heimkehrt nach Rotterdam, hört er vom konkreten Interesse Feyenoords. Im ersten Moment fuchst ihn das zwar, aber es käme ihm nie in den Sinn, einen Anlauf zu nehmen, um von Den Bosch wieder loszukommen. Rinus Israël wird sein Chef, 1974 im Kader des WM-Finalisten Holland. «Von ihm», sagt Van Eck, «lernte ich, was ein kompromissloser Verteidiger ist.»

Er kann das, was ihm beigebracht wird, gegen Grosse anwenden, Marco van Basten oder Frank Rijkaard von Ajax unter Trainer Johan Cruyff, gegen Ruud Gullit oder Romario vom PSV Eindhoven. Romario schimpft einmal: «Du musst gegen den Ball treten, nicht gegen die Beine!»

Van Eck sagt heute: «Er war so wendig und technisch so gut – wie hätte ich ihn bremsen können?» Er gewöhnt sich an den Ruf, ein knochenharter Verteidiger zu sein, und er stört sich auch nicht daran, wenn sein älterer Bruder Jos ihm sagt: «Das, was du machst, hat mit Fussball wenig zu tun.»

Die Duelle mit Türkyilmaz

Während seiner Zeit bei Den Bosch kommt es vor, dass er mit Kollegen unter der Woche zu Europacup-Spielen von Feyenoord Rotterdam fährt, nach Mönchengladbach zum Beispiel oder Leverkusen. Er mag die Mannschaft einfach, obwohl er in der Liga gegen sie spielt.

Als er ab 1990 in der Schweiz spielt, tut er das beim FC Luzern in gleichem Stil wie bis anhin. Er schont weder sich noch den Gegner, liefert sich am liebsten Duelle mit Kubilay Türkyilmaz, der verbal austeilt und in die eine oder andere Grätsche des Holländers mit dem wehenden langen Haar läuft. Die Fans schätzen die Leidenschaft Van Ecks, seine rustikale Art, auf den Schweizer Fussballplätzen gehört er in den Neunzigerjahren zu den gefürchtetsten Haudegen.

Van Eck kann sich aber immerhin gut selber einschätzen. Als eines Tages ein junges Talent namens Gerardo Seoane in der ersten Mannschaft auftaucht, erkennt er rasch dessen Fähigkeit, ein Spiel zu lenken.

«Ich war der Vorstopper, der den Ball eroberte», sagt er, «und ich wusste: Gib ihn am besten einem weiter, der besser damit umgehen kann als du – und das war damals Gerry. Ich schritt erst wieder ein, wenn der Gegner meinte, Seoane unsanft attackieren zu müssen. Dann beschützte ich ihn.» Wie? Eine Antwort, garniert mit einem Lächeln: «Ich haute dazwischen.»

Wild und unerschrocken

Van Eck liess 2002 seine Karriere ausklingen und wurde Trainer; beim FCL verehrt ihn der Anhang immer noch, weil er den Club 2006 zurück in die Super League führte. Er war früher der Unerschrockene, Wilde, er ist das geblieben: unangepasst und direkt, aber eine ehrliche Haut.

Dazu passt sein Äusseres, das lange Haar, die vielen Tattoos, er hielt sich stets an seinen Grundsatz: «Ich lasse mir nicht von irgendwelchen Menschen Vorschriften machen, was ich zu tragen und wie ich auszusehen habe.»

«Ich wusste: Gib den Ball am besten einem weiter, der besser damit umgehen kann als du – und das war damals Gerry.»

Er hält sich im Geschäft, geht bei Inter Turku in Finnland ein Abenteuer ein, übernimmt den FC Wohlen, erhält 2007 einen Job bei Thun, zieht weiter zu Carl Zeiss Jena, betreut Nürnbergs U-19, Alemannia Aachen und die U-19 von Excelsior Rotterdam, wird auf den Chefposten bei Den Bosch befördert, steigt bei Wacker Nordhausen ein und landet schliesslich im Februar 2018 beim FC Zürich. Er bildet mit Jungtrainer Ludovic Magnin ein – gelinde gesagt – temperamentvolles Duo.

In diesem Sommer kehrt er aus privaten Gründen zurück in die Heimat. Dort lebt er nun mit seiner Partnerin, einer Jugendliebe, und er kann sich auch um seine 93-jährige Mutter kümmern. In die Schweiz reist er immer noch gerne, sei es, um seine Kinder in der Zentralschweiz zu besuchen oder an Trainerkursen teilzunehmen – gemeinsam mit Gerardo Seoane und dessen Assistenten Patrick Schnarwiler.

Auch er war einst sein Teamkollege beim FCL. Vorstellen kann er sich schon, die Heimat wieder zu verlassen: «Wenn ein passendes Angebot kommt, bin ich bereit.» Wenn nicht, kann er sich vorstellen, seinen Lebensunterhalt zum Beispiel als Scout zu bestreiten.

Feyenoord fehlt Konstanz

Fussball dominiert immer noch seinen Alltag. Wenn das Wochenende anbricht, schaut er sich möglichst viele Spiele an, auf welcher Stufe auch immer. Und natürlich verfolgt er aufmerksam, was sich bei Feyenoord tut, schliesslich wohnt er höchstens zehn Autominuten vom Stadion entfernt.

Jaap Stam ist der neue Trainer, auch er einst ein unzimperlicher Abwehrspezialist, dessen Mannschaft noch die Konstanz vermissen lässt. Feyenoord kann den FC Porto in der Europa League dank einer bemerkenswerten Leistung 2:0 besiegen, in der heimischen Liga aber gegen das bescheidene Fortuna Sittard 2:4 verlieren. Das Team verfügt über einige Nationalspieler, nicht aber über Stars. Van Eck sagt: «Eine Persönlichkeit wie Robin van Persie bis Ende vergangener Saison fehlt.»

Dafür mangelt es nicht an Nachwuchs. Wenn er in Rotterdam unterwegs ist, beobachtet er manchmal Strassenfussballer und staunt, wie die mit dem Ball umgehen. «Wir haben in Holland wahnsinnig viele Talente», sagt er und erzählt von einem aus der U-16 von Feyenoord.

Ihn sah er neulich und dachte: «Das gibts nicht, wie der sich bewegt und was der alles kann.» Um anzufügen: «Das sind Spieler, die längst auf dem Radar von grossen Vereinen, auch aus dem Ausland, sind.»

Am 7. November wird Van Eck im De Kuip auf der Tribüne sitzen. YB ist dann zu Gast, und Seoane hat ihn zum Spiel eingeladen. Sein alter Weggefährte imponiert ihm, überrascht ihn aber nicht.

«Gerry hat sich auf seinen Job extrem gewissenhaft vorbereitet», sagt Van Eck, «als wir zuletzt zusammen Kaffee getrunken haben, ist mir das wieder bewusst geworden, wie sehr er sich mit dem Fussball beschäftigt. Wie er seinen Job macht, wie er sich gibt, da kann ich nur eines sagen: Hut ab!»


YB gegen holländische Clubs

Europacup der Cupsieger 1987/88

2. Runde: Den Haag - YB 2:1 (Tor: Zuffi) und 0:1 (Fimian)

Viertelfinal: YB - Ajax Amsterdam 0:1 und 0:1


https://www.bernerzeitung.ch/der-haudeg ... y/24581734

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