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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Oktober 2019, 00:33 
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YB: CEO Wanja Greuel freut sich nach Unfall über Europa-League-Sieg

In der Nacht auf Sonntag verunfallte Young-Boys-CEO Wanja Greuel schwer. Jetzt meldet sich Greuel vom Krankenbett aus und freut sich über den Sieg von YB.

Das Wichtigste in Kürze

- In der Nacht auf Sonntag war YB-CEO Wanja Greuel in einen Autounfall verwickelt.
- Der 41-Jährige befindet sich nun im Spital, liegt aber nicht mehr auf der Intensivstation.
- Jetzt meldet sich erstmals Greuel selbst zu Wort und freut sich über den YB-Sieg.

In der Nacht auf Sonntag wurde Young-Boys-CEO Wanja Greuel in der Berner Innenstadt von einem Auto erfasst. Der 41-Jährige wurde anschliessend schwer verletzt ins Spital gebracht.

Zuletzt liess YB verlauten: «Greuels Gesundheitszustand entwickelt sich gemäss behandelnden Ärzten sehr erfreulich. Er konnte von der Intensivstation in ein normales Zimmer verlegt werden.»

Jetzt meldet sich erstmals auch Wanja Greuel selbst zu Wort. Auf Facebook schreibt er vom Krankenbett aus: «YB ist die beste Medizin!»

Der CEO der Berner reagiert damit auf den starken Auftritt der Young Boys in der Europa League. Dank dem gestrigen 2:0-Heimsieg gegen Feyenoord Rotterdam grüsst YB nach drei Partien als Leader der Gruppe G.

«Ich fühle mich nach meinem Unfall schon viel besser. Vielen Dank für die freundlichen Nachrichten und Genesungswünsche – das schätze ich sehr», schreibt Greuel weiter.

Der nächste Ernstkampf steht für die Young Boys am Sonntag (16 Uhr) auf dem Programm. Dann kommt es zum Berner Derby mit Super-League-Schlusslicht Thun.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ce ... g-65603921

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Oktober 2019, 13:44 
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Sorgen nach Sieg

YB-Captain Fabian Lustenberger könnte vor dem Duell am Sonntag mit Thun die lange Verletztenliste um einen Namen erweitern.

Als die Young Boys am Donnerstag auf das 2:0 gegen Feyenoord Rotterdam blicken, erwecken sie den Eindruck, als hätten sie gerade etwas ganz Alltägliches geschafft. Nichts ist zu spüren von der Ausgelassenheit, die sie drei Wochen zuvor nach dem 2:1 gegen die Glasgow Rangers zeigten, als Christian Fassnacht in der allerletzten Minute den Siegtreffer erzielt hatte.

Als sie in weissem Hemd und blauem Anzug durch den Garderobentrakt in den VIP-Bereich laufen, wirken sie eher wie Bankkaufmänner, die nach einem langen Arbeitstag ausstempeln. Das Nachtessen mit Freunden und Familie werde helfen, runterzufahren, sagt Flügel Christian Fassnacht, einer der auffälligsten Berner. Aber spät werde es nicht. Die Freundin müsse am Morgen früh aus dem Bett. So unspektakulär, so normal.

Dabei war das, was sich zuvor vor stimmungsvoller Kulisse im Stade de Suisse abgespielt hatte, durchaus aussergewöhnlich. Zwei Europacup-Partien in Folge konnten die Young Boys zum letzten Mal 2014 gewinnen. Das 2:0 gegen Sparta Prag in der Europa League war damals gleichbedeutend mit dem Einzug in den Sechzehntelfinal gegen Everton. Seither hat YB nie mehr europäisch überwintern können.

Kein gutes Zeichen

Nach 3 Partien mit 6 Punkten und Rang 1 sind die Chancen auf ein Weiterkommen mehr als intakt. Dieses Zwischenfazit ist erstens erstaunlich, weil die Gruppe G mit diesen traditionsreichen Gegnern eine der schwierigeren in der Europa League ist. Zweitens sind die Siege trotz grossem Verletzungspech zustande gekommen.

Auch gegen Feyenoord fehlten wieder sechs potenzielle Leistungsträger. Und mit Fabian Lustenberger kam im Verlauf der ersten Halbzeit ein weiterer Ausfall dazu. Der Captain musste, nachdem er während zwanzig Minuten versucht hatte weiterzuspielen, mit einer Bänderverletzung am Knöchel ausgewechselt werden.

Lustenberger ist keiner, der bei ersten Schmerzsymptomen aufgibt. Anfang Saison spielte er gegen Lugano trotz Verletzung am Kopf weiter, nachdem die Wunde getackert worden war. Insofern deutet seine Aufgabe am Donnerstag auf eine ernstere Blessur hin. Heute stehen weitere Untersuchungen an. Sein Ausfall wäre ein grosser Dämpfer für die Young Boys.

Der 31-jährige Zugang von Hertha Berlin entwickelte sich in der ersten Saisonphase zum vielleicht wichtigsten Spieler. Zumal er vielseitig einsetzbar ist, sowohl in der Abwehr wie im Mittelfeld agieren kann. Zuletzt half er im Zentrum aus, weil nach dem Ausfall von Vincent Sierro mit Michel Aebischer, Gianluca Gaudino und dem jungen Esteban Petignat nur noch drei Mittelfeldspieler zur Verfügung stehen.

Gerardo Seoanes Kreativität bei der Mannschaftsaufstellung wird also vor dem morgigen Derby gegen den FC Thun stärker denn je gefordert sein. Bisher erwiesen sich der Trainer und seine Spieler als Entfesselungskünstler. Egal, wie knifflig ihre Lage schien, sie fanden einen Weg, sich zu befreien und zum Erfolg zu kommen. Ihre einzige Saisonniederlage datiert vom 19. September, als sie beim Gruppenfavoriten Porto 1:2 unterlagen.

YBs neues Gesicht

Gegen Feyenoord ordnete Seoane während des Spiels gleich drei verschiedene Systeme an. Nach Lustenbergers Auswechslung wurde aus dem 4-4-2 ein 4-2-3-1, in der Schlussphase liess der Trainer dann mit defensiver Dreier-/Fünferkette agieren. «Safety first» hiess die Devise.

Das war deshalb ungewohnt, weil die Berner in der Regel dank ihrer Offensivpower zu Siegen kommen. Das 2:0 gegen Feyenoord lässt sich hingegen mit ihrer Defensivdarbietung erklären. Die Holländer kamen nur zu zwei nennenswerten Gelegenheiten. «Der Fokus lag in den Trainings zuletzt darauf, kompakt zu stehen», sagt Seoane.

Eine Führung über die Runden zu bringen, solid, ohne stürmen zu müssen – es ist eine Eigenschaft, die in den nächsten, strengen Wochen und vor allem bei reduziertem Personal hilfreich sein könnte.

So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Sörensen, Bürgy, Garcia; Aebischer, Gaudino; Spielmann, Fassnacht, Ngamaleu; Nsame. Ohne: Camara, Hoarau, Lauper, Martins, Sierro, Sulejmani (verletzt). – Fraglich: Lustenberger


https://www.bernerzeitung.ch/sorgen-nac ... y/21788454

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. November 2019, 11:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. November 2019, 19:51 
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01.11.2019

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Lust und Frust, Sehnsucht und Sorgen

YB feiert Sieg um Sieg, Thun erleidet Niederlage um Niederlage. Stimmungen und Ursachen.

An einem Ort wird gesungen, am anderen gebrüllt.

Mittwochabend, kurz nach 22 Uhr: Im Stade de Suisse herrscht mal wieder Feststimmung, die YB-Fussballer lassen sich nach dem 4:0 im Cup-Achtelfinal gegen den FC Zürich vom begeisterten Anhang feiern. Trainer Gerardo Seoane erhält an seinem 41. Geburtstag sogar ein kleines Ständchen.

YB siegt und siegt und siegt, in der Liga und in der Europa League und im Cup, innerhalb von eineinhalb Wochen viermal nacheinander zu Hause: 4:1 gegen Xamax, 2:0 gegen Feyenoord Rotterdam, 4:2 gegen Thun, 4:0 gegen Zürich. Und Seoane war es danach stets ein Anliegen, seinen Akteuren ein «Riesenkompliment» zu machen. Für Leistung, Wille, Mentalität.

Gerber appelliert an Fans

120 Kilometer nordöstlich von Bern liegen am Mittwochabend derweil die Nerven blank. Die Thuner Mannschaft hat nach dem Aus im Cup-Achtelfinal in Winterthur (0:1) Aufstellung vor dem Gästesektor genommen – zuvorderst Captain Stefan Glarner, der sich auf der Werbebande abstützt, hinter ihm seine Mitspieler.

Sie wirken niedergeschlagen und abgekämpft und müssen sich Beschimpfungen ihrer Fans an- hören. Eine Unsitte, die sich im Fussball etabliert hat – als hätten die Oberländer freiwillig verloren.

Am nächsten Tag veröffentlicht der Club einen Talk mit Andres Gerber. Darin sagt der Sportchef: «Wir müssen jetzt alle zusammenhalten. Ich finde, das haben wir als Verein verdient.» Es ist Krisenkommunikation. Die Uhr steht bald auf fünf vor zwölf.

Unten in den Katakomben sitzt am Donnerstag Simone Rapp. Der Stürmer ist ein Sinnbild für die missliche Lage, weil er im Sommer als Hoffnungsträger kam und seither wenige Tore erzielt, aber viele Chancen vergeben hat. Er sagt: «Wir stecken mitten im Sumpf fest. Aber wenn wir hadern und überlegen, dann gehen wir unter.»

Diese Kopffrage erachten die Thuner als zentral. Während YB sämtliche Rückschläge mit Leichtigkeit wegzustecken scheint und es einfach läuft, wollen den Oberländern derzeit nicht einmal einfachste Aktionen gelingen. Trainer Marc Schneider nennt das Beispiel Rapp. Der Tessiner, intelligent und selbstkritisch, sei einer, der viel nachdenke, das sei grundsätzlich positiv. «Aber jetzt macht das seinen Kopf schwer. Und dann sind am Ende die Beine schwer.»

Der Kontrast könnte nicht grösser sein. Vor einem Jahr stürmten die Thuner durch die Vorrunde, kehrten im November 2018 etwa ein 0:2 gegen Basel und gewannen nach drei Toren in der zweiten Halbzeit 4:2. «Wir trainieren gleich wie damals, bereiten uns gleich vor», meint Basil Stillhart. «Es ist das fehlende Selbstvertrauen, das den Hauptunterschied macht.» Und dann sagt der Mittelfeldspieler einen Satz, der das ganze Thuner Dilemma verdeutlicht: «Nicht Siege sind für uns mittlerweile Normalität, sondern Niederlagen.»

Nur fünf Ligapartien haben die Oberländer 2019 gewonnen, dazu vier im Cup. Die Bilanz sei katastrophal, sagt Matteo Tosetti. Der Flügel hatte am Mittwoch das 1:0 auf dem Fuss, es passte zum Thuner Jahr, er vergab. «Ich hoffe», sagt Sportchef Gerber vor dem Duell mit dem FCZ am Samstag, «dass es nun vorbei ist mit den negativen Erlebnissen.»

YB im Cup nun in Luzern

Ganz anders ist die Stimmungslage bei den Young Boys. Sie legen in dieser Saison einen Steigerungslauf hin. Nach wackligem Start und komplizierten Wochen mit zahlreichen Verletzten rollen sie derzeit über ihre Gegner, selbst wenn die Sache mit den vielen Ausfällen immer noch kompliziert ist. «Es ist grossartig, wie die Spieler mit dieser schwierigen Situation umgehen», sagt Coach Seoane.

Aber auch er weiss, dass es der Terminplan mit seinem Team ganz gut gemeint hat. Heimsiege gegen die Abstiegskandidaten Xamax und Thun sind Pflicht, egal in welcher Besetzung. Feyenoord steckt in einer tiefen Krise, wenige Tage nach der Niederlage in Bern trat Trainer Jaap Stam zurück, nachdem sein Team im Klassiker bei Ajax (0:4) nach 40 Minuten vier Tore erhalten hatte. Gestern wurde bekannt, dass Dick Advocaat, 72 mittlerweile und hochdekoriert, Stams Nachfolger wird.

Und gegen den FCZ vorgestern war die YB-Vorstellung zwar aufregend und stürmisch, aber hätte Goalie David von Ballmoos seine prächtige Form nicht unter Beweis gestellt, wäre vor der Pause ein Rückstand möglich gewesen.

Am Ende jedoch hätte YB sieben Treffer erzielen können. Obwohl sieben Stammspieler fehlten. Von Captain Fabian Lustenberger über Torjäger Guillaume Hoarau und Techniker Miralem Sulejmani bis zu Sandro Lauper, Mohamed Camara, Christopher Martins und Vincent Sierro. Ihre Abwesenheit hat andere Fussballer ins Rampenlicht gerückt.

Von Ballmoos, der treffsichere Jean-Pierre Nsame sowie die zentralen Aufbauer Michel Aebischer und Gianluca Gaudino tragen aktuell die Equipe, Nicolas Ngamaleu und seit ein paar Spielen auch Christian Fassnacht agieren überzeugend, andere wie Cédric Zesiger, Saidy Janko und Ulisses Garcia haben sich etabliert. «Es ist schön, erhalten viele Spieler mehr Verantwortung, als vorgesehen war», sagt Seoane. «Davon können sie nur profitieren.»

Und wenn in der Rückrunde alle Akteure wieder zur Verfügung stehen werden, könnte dieses YB in der Liga erneut davonziehen. Das sieht auch Thun-Trainer Schneider so: Er findet, die Qualität der Young Boys sei unerreicht. «Wie sie Ausfälle kompensieren, zeigt, wie überragend das Kader zusammengestellt ist.»

Unten die Sorgen, oben die Sehnsüchte. Im Cup lebt der YB-Traum vom ersten Titel seit 1987. Gestern Abend erhielten die Young Boys ihren Viertelfinalgegner zugelost – sie dürfen erneut einen Cup-Fluch bekämpfen und treffen Anfang März 2020 auswärts auf Luzern. Dort verloren sie Anfang März 2019 im Viertelfinal überraschend 0:4.

https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20727796

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. November 2019, 22:01 
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«Ich hatte sehr viele Schutzengel»

Wanja Greuel hat seine Arbeit am Montag wieder aufgenommen. Der YB-CEO spricht über seinen schweren Unfall und die gute Saison der Young Boys.

Interviews beginnen normalerweise nicht so. Aber in Ihrem Fall ist es keine Floskel: Wie geht es Ihnen?
Mir geht es gut, fantastisch sogar. Ich bin seit Montag wieder im Büro. Aber mir ist bewusst, dass ich riesengrosses Glück gehabt habe. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Wie sind Ihre Erinnerungen an den Unfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag am 19. Oktober?
Ich habe für ein paar Stunden eine Amnesie. Ich weiss nur noch, wie wir im Stade de Suisse nach dem Spiel von YB gegen Xamax zu viert in ein Taxi stiegen und dann unterhalb des Bollwerks in der Innenstadt ausstiegen. Und das nächste, woran ich mich erinnere, ist das Aufwachen im Spital am Sonntagmorgen.

Sie wurden beim Überqueren der Strasse von der Schützenmatte her Richtung Innenstadt von einem Auto angefahren und mitgerissen…
… ja, es gab einige Zeugen, und mittlerweile weiss ich auch ziemlich genau, wie es ablief. Wir wollten über die Strasse und sahen ein Auto, das nicht so schnell fuhr, hatten also genügend Zeit. Aus unserem toten Winkel muss dann ein zweites Auto die Fahrbahn gewechselt und das andere Fahrzeug überholt haben. Ein anderer YB-Mitarbeiter wurde nur leicht touchiert, aber mich hat es voll erwischt.

Es hiess in einigen Medien, sie seien 60 bis 80 Meter durch die Luft gewirbelt worden.
Das ist völlig übertrieben. Ich wurde voll erwischt, das schon, und lag irgendwann am Boden. Ich hatte sehr viele Schutzengel.

Zum Beispiel zwei Ärzte, die den Unfall zufällig beobachtet hatten und sofort die notwendigen Erste-Hilfe-Aktionen in die Wege leiteten. Sie sollen sehr viel Blut verloren haben.
Genau, das war natürlich enormes Glück, das weiss ich. Ich wurde auch danach im Inselspital auf der Überwachungsstation perfekt behandelt. Mir ist klar, dass die Sache ganz anders hätte ausgehen können.

Wir nehmen an, dass Sie um 1.45 Uhr eher nicht den Fussgängerstreifen benutzt haben und schon ein paar Stunden unterwegs waren.
(schmunzelt) Ja, es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es nicht immer sinnvoll ist, ungeduldig zu sein und etwas möglichst schnell zu tun. Alkohol hat nicht zum Unfall geführt. Ich war zu wenig vorsichtig.

Und der Autofahrer soll zu schnell gefahren sein.
Das weiss ich nicht aus offiziellen Quellen. Ich kann auch nichts dazu sagen. Und es spielt auch keine Rolle, weil ich niemandem anderes die Schuld an meinem Unfall geben will. Es tut mir für alle leid, was passiert ist.

Sie erlitten ein Schädel-Hirn-Trauma, aber blieben von schwereren Verletzungen verschont. Waren Sie in Lebensgefahr?
Davon gehe ich aus. Aber ich habe tatsächlich keine groben Blessuren erlitten. Es gab Operationen an der Stirn und am Ellenbogen, zwei Zähne wurden in Mitleidenschaft gezogen. An der Stirn habe ich eine kleine Narbe, aber es geht mir wirklich gut. Knochenbrüche habe ich zum Glück noch nie gehabt, das war auch diesmal so. Und in drei Wochen darf ich schon wieder Fussball spielen, das Knie benötigt aber vorerst noch ein wenig Ruhe.

Hatten Sie bereits Kontakt mit den zwei Ärzten, die Sie auf der Strasse behandelten, und dem Autofahrer?
Nein, aber ich werde mich ganz bestimmt bei den Ärzten bedanken. Im Übrigen hat es mich sehr gefreut, wie viele Leute mir geschrieben oder kleine Geschenke geschickt haben.

Sie sind ein erfolgreicher und ehrgeiziger Mensch, der ab und zu auf der Überholspur unterwegs ist. Betrachten Sie Ihren Unfall auch als eine Art Zeichen, es teilweise etwas ruhiger angehen zu lassen?
Nein, das würde ich so nicht sagen. Wie gesagt: Es schadet tatsächlich nicht, manchmal etwas geduldiger zu sein. Und ich habe nun am eigenen Leib erlebt, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Aber ich war schon vorher ein Mensch, der reflektiert hat, es war mir immer wichtig, eine gute Balance zwischen Job und Freizeit zu haben. Anfang Jahr war ich ja ein paar Wochen in Neuseeland und Australien. Solche Dinge sind wichtig, damit der Stress nicht zu gross wird.

Wie lange blieben Sie im Spital?
Sieben Tage. Ich sah die Siege von YB gegen Feyenoord Rotterdam und Thun am TV. Letzte Woche war ich schon wieder zu Hause. Und es war schön, siegten wir auch im Cup gegen Zürich. Zudem gewann Kaiserslautern, mein Lieblingsteam in Deutschland, im Pokal überraschend gegen Nürnberg nach Elfmeterschiessen.

YB läuft es trotz dem 0:3 am Sonntag bei Aufsteiger Servette erneut glänzend. Hätten Sie gedacht, dass 2019 wie 2018 derart erfolgreich werden wird?
Ich schaue es nach Saisons an. Und es sieht so aus, als ob wir auch in dieser Saison unsere hohen Ziele erreichen können. Ich bin sehr beeindruckt, wie unsere Mannschaft mit all den Rückschlägen umgeht. Wir hatten einen grossen personellen Umbruch im Sommer und haben nun seit Monaten derart viele verletzten Spieler. Und trotzdem sind wir in allen drei Wettbewerben erfreulich unterwegs.

Das Interview von Fredy Bickel in dieser Zeitung vor ein paar Wochen sorgte bei YB für riesigen Ärger. Auch Sie wurden vom früheren Sportchef scharf kritisiert.
Ich möchte dazu nichts mehr sagen.

Die Arbeit geht weiter. Sind Sie denn nicht noch krankgeschrieben?
Ich fühle mich gut und habe von den Ärzten grünes Licht erhalten. Ich war zwei Wochen weg, nun freue ich mich auf die Arbeit. Und am Donnerstag werde ich in Rotterdam dabei sein, das wird für YB in der Europa League ein wichtiges und grosses Spiel gegen Feyenoord.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13338084

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. November 2019, 22:03 
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04.11.2019

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YB: Jetzt spricht CEO Wanja Greuel über den Horror-Unfall

Vor rund zwei Wochen war YB-CEO Wanja Greuel in einen schlimmen Unfall verwickelt. Nun kann der 41-Jährige seine Arbeit wieder aufnehmen.

Das Wichtigste in Kürze

- Wanja Greuel wurde von einem Auto angefahren und musste ins Spital gebracht werden.
- Nun kann der YB-CEO seine Arbeit wieder aufnehmen könne.
- Der 41-Jährige spricht erstmals über die Nacht des Horror-Unfalls.

Vor gut zwei Wochen war YB-CEO Wanja Greuel als Passant in einen Autounfall verwickelt. Der 41-Jährige wurde dabei schwer verletzt und verlor viel Blut. Greuel musste auf die Intensivstation des Spitals gebracht werden.

Sein Gesundheitszustand entwickelte sich aber sehr erfreulich. Zwei Tage später konnte er bereits in ein normales Zimmer verlegt werden.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-je ... l-65608557

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. November 2019, 10:23 
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12.11.2019

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Die Kraft der zwei Herzen treibt YB an

Erster in der Super League, Erster in der Europa League: Die YB-Zwischenbilanz ist trotz Personalproblemen ausgezeichnet. Captain Fabian Lustenberger und Aufsteiger Michel Aebischer führen das Team.

Der atemberaubende Spitzenkampf am Sonntag zwischen YB und dem FC St. Gallen hat einige hübsche Geschichten hinterlassen. Die Young Boys siegten 4:3, sie siegen ja eigentlich immer zu Hause. Oder verlieren zumindest nicht.

Letztmals gewann ein Auswärtsteam in der Super League im Stade de Suisse vor 13 Monaten, das war der FC Luzern dank zweier später Tore (3:2). In den zwei YB-Meistersaisons hatte sonst einzig der FC Thun im August 2017 in Bern gesiegt (4:0).

Natürlich Nsame

Das sonntägliche Hochgeschwindigkeitsspektakel vor fast 30'000 Zuschauern erinnerte vom Rahmen her sowieso ein wenig an frühere Zeiten dieser rundum renovierten Young Boys. Sogar der alte Clubheld Marco Wölfli stand nach der Pause für den an den Adduktoren lädierten David von Ballmoos im Tor. Und der alte Meisterheld und ­Senior-Goalgetter Guillaume Hoarau lief sich in der zweiten Halbzeit nach wieder längerer Verletzungspause immerhin schon mal ein.

«Wir glauben immer daran, noch ein Tor erzielen zu können.»
Fabian Lustenberger


Die St. Galler mussten das als irritierende Warnung verstanden haben, derart riskant und auch naiv verteidigten sie in der Schlussphase. Jedenfalls liessen sie Jean-Pierre Nsame, den ewigen Meisterhelden und Junior-Goalgetter, bei dessen Siegtor zum 4:3 in der 80. Minute derart viel Zeit im Fünfmeterraum, wie man es selbst im Senioren- und Juniorenfussball kaum einmal sieht.

Es musste wohl Nsame sein, der das packende, zuweilen hochklassige Duell gegen bemerkenswert mutige St. Galler entscheidet. Der Kameruner schoss YB im Frühling 2018 ja auch zur ersten Meisterschaft nach 32 Jahren. Dieses Last-Minute-Tor gegen Luzern werden alle YB-Fans, die damals dabei waren, bestimmt nie mehr vergessen.

Und an die Begegnung gegen St. Gallen wird man sich ebenfalls noch lange erinnern. Was auch am wagemutigen, entschlossenen Gast lag, der genau so antrat, wie er es angekündigt hatte. Selten, wohl nie, agierte in den letzten Jahren ein Gast im Stade de Suisse derart forsch, frech, fliegend.

Sogar spritziger

Aber die Young Boys hielten dem Ansturm stand. Sie waren in der Schlussphase gar frischer und fitter. Trotz Verletztenseuche. Trotz miserablem Start und ungenügender Defensivarbeit. Und trotz des kräftezehrenden Auftritts keine 72 Stunden zuvor in der Europa League bei Feyenoord Rotterdam (1:1). Das muss der Konkurrenz Sorgen bereiten.

Auch deshalb erwähnen Trainer Gerardo Seoane sowie Captain Fabian Lustenberger nach der 7-Tore-Achterbahnfahrt mal wieder die «tolle Mentalität» der Mannschaft. Lustenberger sagt, es sei ein starkes Zeichen gewesen, wie sich YB nach diesen strengen Wochen und trotz dünner Personaldecke noch einmal aufgerafft habe. «Das war ein echter Kraftakt, aber nun sind wir schon froh um die zweiwöchige Länderspielpause.»

Erster sind die Young Boys weiter in der Liga, Erster sind sie auch in der Europa League. Und dabei besitzen sie noch erhebliches Steigerungspotenzial. Nicht nur wegen der fehlenden Stammkräfte, sondern insbesondere im Abwehrverhalten.

18 Gegentore haben sie nun schon erhalten in der Super League, zwei mehr als Servette, gleich viele wie Luzern und Lugano. Kein Verteidiger überzeugte gegen St. Gallen defensiv, zuweilen liess sich YB gar simpel übertölpeln. «Immer werden wir nicht ein Tor mehr als der Gegner erzielen können», sagt Lustenberger. «Aber gegen St. Gallen hat dieses 4:3 gepasst.»

Magistraler Maschinenraum

Dank dieser YB-Offensive! St. Gallens Trainer Peter Zeidler verwies auf sie, als er nach Gründen für die Niederlage suchte, auf Nsame, auf Roger Assalé, Nicolas Ngamaleu und Christian Fassnacht, die nach dem Seitenwechsel wirbelten und stürmten, als wären sie nach langer Zwangspause endlich wieder eingesetzt worden.

Und so hätte YB nach einer Viertelstunde 0:3 hinten liegen, aber auch 7:3 siegen können. «Wir glauben immer daran, noch ein Tor erzielen zu können», sagt Lustenberger. Es ist diese Lust und diese Gier, die YB auszeichnen.

Angetrieben werden die Young Boys in dieser Saison voller personeller Turbulenzen von der Kraft (und der Klasse) der zwei Herzen im Maschinenraum. Einerseits von Fabian Lustenberger, der in der Abwehr und im Mittelfeld in zentraler Rolle brilliert.

Der 31-Jährige ist schmächtig, fast schon dünn, aber er ist ein Vorkämpfer, der kluges Zweikampfverhalten mit exzellenter Übersicht und Spielintelligenz ergänzt. Seine Rettungsaktion am Sonntag in der Startphase, als er gegen den allein aufs YB-Tor stürmenden Boris Babic mit einer Grätsche rettete, demonstrierte das exemplarisch.

Unterschätzter Überflieger

Irgendwann – wenn Christopher Martins, Vincent Sierro, Sandro Lauper und Gianluca Gaudino wieder einsatzfähig sind – dürfte Lustenberger zurück in die ­Innenverteidigung rücken, um das wacklige Defensivkonstrukt zu stabilisieren. Vorerst aber ist er der perfekte Partner von einem, der immer noch ein wenig unter dem Radar fliegt, obwohl er bereits bei den zwei Meistertiteln eine wertvolle Rolle gespielt hat.

Michel Aebischer wird oft immer noch unterschätzt. Er galt letzte Saison als Nummer 4 unter den zentralen Aufbauern hinter Djibril Sow, Sékou Sanogo und Lauper. Bei YB aber wurde er stets wie ein Leistungsträger behandelt. Und seit dem Sommer hat sich der 22-Jährige als Chef des Mittelfelds etabliert.

Darauf angesprochen, verweist Aebischer pflichtbewusst auf Lustenberger, den Chef aller YB-Chefs, findet dann aber schon auch, seinen Wert nicht verstecken zu müssen. «Ich übernehme mehr Verantwortung, was auch daran liegt, dass uns Spieler verlassen haben oder verletzt sind.» Aebischer spielt immer – und meistens überzeugend.

Neuer Nationalspieler

Aebischer ist kampfstark und ballsicher, defensiv solid und ­offensiv prägend, er ist ein Spieldeuter, vermag die Balance zu ­regulieren, leitet mit feiner Übersicht Angriffe ein, geht in den Abschluss, wobei er torgefährlicher werden kann. Gegen St. Gallen schlug er zwei präzise Eckbälle vor den Toren Cédric Zesigers.

Seine beste und für ihn typische Szene aber hatte er bei einer Aktion in der zweiten Hälfte, als er den Ball weit in der eigenen Hälfte übernahm, die rasante Kombination orchestrierte, im Strafraum schliesslich noch einmal ablegte, ehe Fassnacht die Chance vergab.

Zuletzt stand Aebischer erstmals auf Pikett im Nationalteam. Und am Montagabend wurde er für den verletzten Remo Freuler nachnominiert und ist nun bei den letzten EM-Qualfikationsspielen am Freitag gegen Georgien sowie am Montag in Gibraltar dabei. Darüber freut er sich, bleibt aber gelassen und meint, er müsse seine Leistungen bestätigen, ehe er Ansprüche stellen dürfe. «Ich nehme weiter Schritt für Schritt.»

Und so denkt er auch nicht ständig daran, welche Clubs aus Topligen ihre Scouts an YB-­Partien platziert haben. Doch er ist selbstbewusst genug, um zu betonen: «Auch ich möchte einmal in einer grossen Liga spielen.»

Wenn Aebischer so weitermacht, dürfte ein Transfer ins Ausland bald zum Thema werden. Wobei er beim heutigen Frankfurter Sow genau beobachten durfte, wie förderlich es sein kann, bei YB zu reifen und Führungsaufgaben zu übernehmen.


Zuschauerrekord bei YB – und auch Nsame ist auf Rekordjagd

In den zwei Meistersaisons steigerte YB den Zuschauerschnitt bei Heimspielen von 17'430 in der Spielzeit 2016/2017 über 21'973 (2017/2018) auf 25'751 (2018/2019). Aber mehr geht irgendwie immer, aktuell liegt der Schnitt nach acht Heimspielen gar bei 26'622. In den letzten vier Partien vor der Winterpause tritt noch Luzern im Stade de Suisse an, dazu kommen die Partien in Sitten, Basel und Lugano.

Auch YB-Stümer Jean-Pierre Nsame ist in Abwesenheit des regelmässig verletzten Guillaume Hoarau auf Rekordkurs. Er hat schon 12 Tore in der Liga erzielt, insgesamt sind es 18 Pflichtspieltreffer. In der Super League (seit 2003/2004) hat YB prominente Toptorjäger gehabt: Stéphane Chapuisat (2×), João Paulo, Hakan Yakin (2×), Seydou Doumbia (2×), Henri Bienvenu, Emmanuel Mayuka, Raphael Nuzzolo, Michael Frey und Hoarau (5×).

Nsame jagt nicht nur die Bestwerte von Chapuisat, Yakin und Hoarau (je 24). Wenn der Kameruner so weitertrifft, wäre sogar Doumbias Marke von 30 Treffern (2009/2010) in Gefahr. (fdr)

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https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26008780

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. November 2019, 19:34 
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Absprung vom Sprungbrett

Die U-21 der Young Boys hat die Vorrunde in der 1. Liga mit einem Ausrufezeichen abgeschlossen. Das Team von Alessandro Mangiarratti schlug den Tabellenführer aus Lausanne 1:0.

Alessandro Mangiarratti gestikuliert wild an der Seitenlinie. Er brüllt auch mal, wenn es sein muss. YB II bestreitet das letzte Spiel der Vorrunde in der 1. Liga gegen den Nachwuchs von Lausanne Sport. Seine Schützlinge treten im Stade de Suisse dominant auf, wollen sich unter Beobachtung von Chefscout Stéphane Chapuisat und Sportchef Christoph Spycher natürlich aufdrängen.

Nur die Chancenauswertung lässt zu wünschen übrig. Trotz zahlreichen Möglichkeiten gewinnt YB «nur» 1:0. Nach einem frühen Tor von Samuel Ballet musste das Team von Mangiarratti bis zum Ende zittern. «Uns fehlt es an Kaltblütigkeit», bilanziert der U-21-Trainer nach dem Spiel.

Seit Saisonbeginn steht der Schweiz-Italiener bei der Nachwuchsmannschaft von YB an der Seitenlinie. Er ist der Nachfolger von Joël Magnin, der in die Super League zu Xamax wechselte. Der 41-Jährige trainierte zuvor den Challenge-Ligisten Chiasso und hatte als Aktiver für Wil und Bellinzona in der Super League gespielt. Nun belegt er mit der U-21-Auswahl von YB mit 22 Punkten nach 14 Runden den sechsten Platz.

Siegermentalität entwickeln

«Ich schaue nicht oft auf die Tabelle», sagt Mangiarratti, vielmehr seien die Leistung und Entwicklung der Spieler wichtig. «Natürlich ist es schön, zu gewinnen. So entsteht auch eine gewisse Siegermentalität», ergänzt er. Sein primäres Ziel sei aber, die Spieler weiterzubringen, damit sie den Sprung in die erste Mannschaft schafften.

Das gelingt dem 41-Jährigen offenbar ganz gut, denn die Profi-Equipe erhält in dieser Saison bislang sehr viel Unterstützung von den jungen Wilden – in erster Linie zwar wegen der grossen Verletzungssorgen beim Fanionteam.

Doch beispielsweise Felix Mambimbi überzeugte bisher bei seinen Einsätzen mit seiner Wendigkeit und dem ersten Tor auf höchster Stufe. Auch Esteban Petignat durfte schon Super-League-Luft schnuppern. Die beiden gehören mittlerweile zum Kader der 1. Mannschaft.

«Dazu trainieren noch drei bis vier Spieler bei den Profis mit», erzählt Mangiarratti. Im Gegenzug sammeln Langzeitverletzte der ersten Mannschaft oft Spielpraxis in der 1. Liga. So auch am Samstag, als Christopher Martins in der ersten Halbzeit das Spiel des Heimteams dirigierte.

Der 22-jährige Zuzug von Olympique Lyon fehlt wegen einer Schambeinentzündung bereits seit Ende August. «Martins hat einen super Leadership und nahm das Spiel sehr seriös. Er half uns mit seiner Ruhe am Ball», stellt Mangiarratti fest.

Schwierige Kaderplanung

Nicht zuletzt wegen solcher Verstärkungen sieht er den ständigen Austausch als Vorteil. «Das zeigt ja, dass die Spieler reif sind», erzählt der Trainer. Mangiarratti wisse zwar meistens erst einen Tag vor der Partie, welche Akteure ihm zur Verfügung stünden. Manchmal sei es deshalb schwierig, einen Spielplan zu entwickeln. «Aber das ist die Voraussetzung bei einer U-21-Auswahl.

Und klar: Die erste Mannschaft hat Priorität», fügt der Coach hinzu. Trotz Meisterschaftspause wird bei YB II noch bis zum 13. Dezember trainiert. «Wir legen nun ein Augenmerk auf den Muskelaufbau», sagt Mangiarratti.

Danach kann er sich eine kurze Verschnaufpause gönnen, bevor die Vorbereitung zur Rückrunde Anfang Januar startet.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/22986117

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. November 2019, 09:50 
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AUFGEBOTE FÜR DIE NATIONALTEAMS

Folgende YB-Spieler sind in den nächsten Tagen mit den Nationalteams unterwegs:

Christian Fassnacht (im Bild) und Michel Aebischer mit der Schweizer Nationalmannschaft.

Nicolas Moumi Ngamaleu mit Kameruns Nationalmannschaft.

Roger Assalé mit dem Nationalteam der Elfenbeinküste

Cédric Zesiger und Jordan Lotomba mit der U21-Nationalmannschaft der Schweiz.

Felix Mambimbi mit der U19-Nati der Schweiz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. November 2019, 01:54 
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Der YB-Meisterfilm garantiert Gänsehaut

Der YB-Meisterfilm feierte am Donnerstag Premiere. Für Dezember sind weitere Vorstellungen geplant.

Die Reise führt noch einmal zurück. Etwa zum 28. August 2018, als sich YB in Zagreb erstmals für die Champions League qualifizierte. Oder zum 23. September 2018, als die Berner den FC Basel 7:1 demütigten. Und immer wieder zum 25. Mai 2019, als Captain Steve von Bergen im allerletzten Spiel seiner Karriere zum ersten Mal überhaupt ein Tor für YB erzielte und danach den Meisterpokal in die Luft stemmte.

Es ist Donnerstagabend im Cinedom in Muri bei Bern. Die Young Boys haben zur Premiere des Meisterfilms 2019 geladen. Auf der Bühne schwelgt von Bergen, seit kurzem im YB-Nachwuchs tätig, beim Talk in den Erinnerungen. Dann folgen die Bilder zu den Worten.

Siebzig Minuten dauert der Film, hergestellt von der Firma Newsroom Communication, die neben Radio Gelb-Schwarz für YB das komplette Stadionentertainment produziert. Der Streifen ist ein kleines Stück Clubgeschichte. Protagonisten lassen die Saison 2018/2019 Revue passieren, die samt dem 13. Titel auch etliche Rekorde brachte.

Der Film nimmt einen mit hinter die Kulissen, in den Mannschaftsbus und in die Kabine und natürlich aufs Spielfeld, dorthin, wo sich die meisten der grossen Emotionen abgespielt haben. Aufgrund der grossen Nachfrage und des erfreulichen Echos – die zwei geplanten öffentlichen Vorstellungen vom Sonntag waren innert kurzer Zeit ausverkauft – wird es weitere Vorstellungen geben. Es zeichnet sich ab, dass diese im Dezember stattfinden werden.

Schon früher, nämlich ab Montag, ist das YB-Meisterbuch 2019 für 59 Franken erhältlich. Auf 200 Seiten ist die Rekordsaison festgehalten, inklusive Höhepunkte aus der Teilnahme an der Königsklasse mit Duellen gegen Manchester United und Juventus Turin.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/19244973

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